Aktuelles 2006Archive: 2004 , 2005 , 2007 |
| Unter Aktuelles veröffentlichen wir alle Aktivitäten "vom rauhen Meer", denn wir sind erstens stolz auf alle Whippets "vom rauhen Meer" und zweitens gilt für uns der alte journalistische Grundsatz: Wenn Publizierung, dann bitte aller Resultate. Nicht das Beste herauspicken und den Rest verschweigen... |
Cluvenhagen, 24. Dezember: Nach langer Zeit haben wir zu unserer großen Freude heute wieder etwas von
Cluvenhagen, 23. Dezember: Aus dem Tecklenburger Land erhielten wir heute Weihnachtsgrüße von Familie Stoisin/Quitter. Natürlich ließ auch Manzoni grüßen. Dem Youngster, der am 2. Januar acht Monate alt werden wird, geht es blendend.
Cluvenhagen, 21. Dezember: Es geht ihm wieder gut, dem Hondo Mondo vom rauhen Meer. Auf häuslichem Terrain verletzte er sich im Sommer schwer, jetzt ist er zur Freude seines Besitzers Stefan Nabering wieder fit and well. Statt mit Maulkorb und Renndecke präsentiert er sich diesmal weihnachtlich. Top drauf sind auch die Spielkameradinnen Filou und Kimba. Kimba, dahinter verbirgt sich die hellrote Nachwuchsrennerin Mauralakana vom rauhen Meer, die 2007 ihre Rennkarriere starten wird. Bei ihrer Besitzerfamilie Jaeschke erhalten die beiden jungen Damen reichlich Auslauf. Und der milde Winter lädt zum Toben geradezu ein.
Cluvenhagen, 21. Dezember: Einen schönen Tag hatten wir heute, als die Familien Schäfer und Mündlein die Tour Richtung Bremer Umland nicht scheuten und uns besuchten. Schäfers brachten Mick Jerome mit. "Micky" wird am 2. Januar acht Monate alt, hat sich prächtig entwickelt und liegt gut im Größenmaß. Allerdings hatte er es bei uns nicht einfach. Nicht nur No No Sue ("Oona") scharwenzelte ständig um ihn herum, auch das Welpenquintett des P-Wurfes war neugierig auf den "jungen Mann".
Dann widmete sich Ursula Mündlein intensiv ihrem künftigen Familienmitglied Peppercorn, was "Peppie" ausnehmend gefiel.
Die anderen vier Kleinen kümmerten sich so engagiert um "Micky", dass Karin ihn erst einmal in Sicherheit bringen musste. Während Rachel Klara den "Räuberhauptmann" Prairie Snoopy erst einmal aus dem Verkehr zog, warteten die drei anderen "jungen Wilden" Prairie Neba ("Jule"), Peppershot und Princess Eboli ungeduldig darauf, dass Karin Micky wieder zum Toben freigeben würde...
Als Pairie Snoopy schließlich geschafft war, durfte er unter der Obhut von Gert Mündlein relaxen....
Cluvenhagen, 18. Dezember: Mit Riesenschritten geht es auf Weihnachten und auf das Jahresende zu. Für den Zwinger vom rauhen Meer brachte die abgelaufene Saison wieder zahlreiche, schöne Erfolge. Wir haben uns mit den Hunden und ihren Besitzern darüber gefreut. Wehmütig stimmt uns der altersbedingte Rennbahnabschied einiger Whippets. Stellvertretend sei hier X`Ashmore, ein Rüde, der für exzellente Erfolge auf dem Geläuf, im Schauring, in der Kombination Schönheit und Leistung sowie mittlerweile auch als Vererber steht, genannt. Von einigen Hunden, die uns ans Herz gewachsen sind, mussten ihre Besitzer und wir uns endgültig verabschieden. Wir werden ihrer stets in Liebe gedenken. Hier sei stellvertretend Juanita erwähnt, eine Hündin, ohne die Pedigrees vom rauhen Meer kaum noch denkbar sind.
Kontrastierend dazu freuten wir uns über die beiden Würfe M und P mit sieben bzw. fünf Welpen. Dazu gingen wir wieder einmal neue Wege, als wir uns das letzte Gefriersperma des schon vor Jahren verstorbenenToprenners und -vererbers Brise Vent de Grillemont sicherten. Mit zwei (N-) und einem Welpen (O-Wurf) war das Unternehmen, nach der Überführung des Spermas im Spezialcontainer aus Frankreich professionell von Frau Prof. Günzel-Apel und ihrem Team an der TiHo Hannover durchgeführt, beide Male erfolgreich. Und mit No No Sue vom rauhen Meer haben wir eine der drei Brise-Vent-Töchter dauerhaft in unsere Familie aufgenommen. Wir sehen in ihr zwar auch eine künftige Rennerin, aufgrund der Blutführung vor allem aber eine Zuchtperle.
Cluvenhagen, 17. Dezember: 20 Tage ist das Quintett des P-Wurfes heute alt. Wir sind sehr beeindruckt. Vor allem von der Art und Weise, wie sich die Kleinen, die mittlerweile auch längst Augen und Ohren offen haben, präsentieren. Sehr sicher in dem, was sie wollen! Dabei aber nie hektisch. Wir haben jeden Schützling mit "Co-Mama" Karin fotografiert. Die Wurfkiste steht direkt neben meinem Schreibtisch und es sind sehr angenehme Zimmergenossen. Dass Briscola mit Souveränität und Umsicht agiert, sind wir schon von ihren beiden ersten Würfen gewohnt. Und wie bei allen unseren Würfen lauschen Mutter und Kinder gern unserem Haussender NDR Kultur. Klassische Musik ist auch bei Whippets sehr geschätzt...
Cluvenhagen, 7. Dezember: Zehn Tage alt ist unser Nachwuchsquartett heute. Relaxen heißt es auf diesem Foto, kurz nachdem Mamas Milchbar leer getrunken wurde. In Morpheus Armen liegen vorn von links Princess Eboli, Peppershot, Prairie Snoopy, hinten von links Prairie Neba und Peppercorn.
Cluvenhagen, 4. Dezember: Eine Woche alt werden heute die Kleinen aus dem P-Wurf. Und sie machen auf uns einen hervorragenden Eindruck. Ruhig, aber instinktsicher; energisch, wenn es an die Zitzen geht. Am Freitag hat uns Nella dell´Arca verlassen. "Nelly" gehört jetzt zur Familie von Hanna und Rudi Wurzel, den Züchtern "Fire Game´s". Wir freuen uns für Nelly, dass sie in einem liebevollen Zuhause ein schönes Leben hat. Und wir freuen uns für Familie Wurzel, dass diese bezaubernde Hündin, die aufgrund ihrer Blutführung vor allem auch eine Zuchtperle ist, jetzt Teil ihrer Whippetschar ist. Verlassen hat uns auch Oumaldaaya mit ihrer Mutter Huesca vom rauhen Meer. "Darja" wurde im Haus von Besitzerin Suzann Smedley mit Begeisterung von Whippet Jolly Jinks S vom rauhen Meer empfangen. Und selbst die sehr alte Greyhündin der Familie zeigte sich von dem "Küken" angetan. Wir wünschen Suzann Smedley und Familie Wurzel viel Freude mit den neuen Familienmitgliedern.
Cluvenhagen, 27. November: Ist sie nicht ein Prachtweib, diese Briscola? Völlig gelassen hat "Laura" uns in Zusammenarbeit mit Karin heute fünf prachtvolle Welpen präsentiert!
Cluvenhagen, 26. November: Gespannt wartet Stéphanie Ruegsegger darauf,
Cluvenhagen, 24. November: Eezepeeze hat in diesem Jahr eine erfolgreiche Saison mit dem Erwerb des Titels "Deutscher Rennchampion" gekrönt. Im Winterhalbjahr steht Relaxen im Vordergrund. Das Foto, das wir heute von seiner Besitzerfamilie Rogga erhielten, zeigt "Enzo" mit seinem Familienpartner Aramis.
Cluvenhagen, 11. November:
Cluvenhagen, 5. November: Sie wird so langsam rund, die potenzielle P-Wurfmutter Briscola. Etwas mehr als drei Wochen müssen wir uns noch gedulden, bis die Kleinen kommen werden. Da verkürzt es ausgezeichnet die Wartezeit, wenn Ergebnisse wie die aus Awans/Belgien kommen. In einem mit internationaler Spitzenklasse aus mehreren Ländern besetzten Topfeld setzte sich heute Old Road´s Chikiboum, Vater des P-Wurfes, in 21,96 für die 350 Meter durch. Und seine Tochter Arlane gewann die A-Klasse der Hündinnen in 22,36 Sekunden. Vater und Tochter in so einer Klassebesetzung gemeinsam vorn, das gibt es auch nicht alle Tage! Und in Versoix am Genfer See hat beim Großen Herbstpreis die Chikiboum-Tochter Very Nice Running Spirit das A-Finale der Hündinnen sicher gewonnen.
Cluvenhagen, 31. Oktober:
Dem Ende entgegen geht die Rennsaison, so werden es auch weniger Veranstaltungen.
Einen schönen Erfolg feierte Ipi Tombé vom rauhen Meer (Dr. Rittner/Hupp) beim Leistungscoursing in Landstuhl.
Gegen 16 Kontrahentinnen behauptete sich "Ipi" auf einem hervorragenden zweiten Platz.
Cluvenhagen, 25. Oktober: Oktober: Geschockt sind wir heute gewesen, als wir Nachrichten aus den Niederlanden erhielten. Familie Versluis, die Eigentümer von Gara Yaka vom rauhen Meer, ist völlig konsterniert, dass "Kiki", wie die Schwester von Golly Gosh, Guadelupe, Graustark und Graf Ferry gerufen wird, von einem Anatolischen Schäferhund angegriffen und schwer am Kopf verletzt wurde. Die zweieinhalbjährige Hündin war von ihren Eigentümern nach zuletzt zwei zweiten Plätzen auf den Großen Preis von Beringen vorbereitet worden, als das Malheur passierte. Wir sind mit unseren Wünschen und Gedanken bei der Familie und hoffen, dass Kiki bald wieder gesund ist, dass aber auch Möglichkeiten gefunden werden, dass sich dieses Malheur nicht wiederholen kann.
Nummer eins seines ersten Vorlaufs war in der Nationalen Klasse der Rüden Hectorprotector vom rauhen Meer in 23,28 Sekunden vor Zorneagle´s Hercules (23,38) und Iron Heart of Good Family (23,47). Das war auch die Rangfolge des zweiten Durchgangs. Hier lief "Hector" 22,97, gefolgt von Hercules in 23,10. Den Endlauf dominierte Zorneagle´s Impuls in 22,81 Sekunden. Als Runner up bewährte sich Hectorprotector (Familie Lilischkis) in 23,04 vor Hercules (23,09) und Iron Heart (23,31). Sein erst zweites Rennen überhaupt bestritt Jagger vom rauhen Meer (Ralf Schneider) in der Grundklasse der Rüden. Er gewann seinen Vorlauf in 23,40 Sekunden vor Memories of Black and White Aramis (23,66) und Snap Dog´s Julio Luciano (24,09). Mit dieser Zeit hätte Jagger auch den Endlauf für sich entschieden. Hier sah es lange Zeit gut für ihn aus, doch habe er, so Beobachterin Jutta Rabus, nach einer leichten Karamboulage Boden verloren. So gewann Aramis verdient in 23,55 Sekunden vor Julio Luciano (23,61), Conor Kempf (23,75) und Jagger (23,76). Achtbar hielt sich Ipi Tombé vom rauhen Meer (Dr. Rittner/Hupp) bei den Hündinnen der A-Klasse. Als jeweilige Vorlaufzweite in 23,56 bzw. 23,63 Sekunden verpasste "Ipi" jedoch das Finale.
Den ersten Whippetvorlauf entschied Ipanema vom rauhen Meer in 24,07 Sekunden vor Hyazinth of Good Family (24,09), Zorneagle´s For Ever (24,11), Falkenhain vom rauhen Meer (24,26) und Ghan buri ghan´s Buccaneer Binjai (24,33) für sich. Das zweite Trial gewann Old Road´s Carlo in 23,56 Sekunden vor Junior Jones of Good Family (24,13), Lennox the Grashopper (24,18) und Tilby el Schiras (24,66). Im letzten Durchgang war Graf Ferry vom rauhen Meer in 23,58 Sekunden klar die Nummer eins vor Cullan´s Esquire (23,95), Areion vom rauhen Meer (24,08) und Alchimist vom rauhen Meer (24,47). Nur die Sieger hatten das Finale direkt erreicht, so dass in drei Zwischenläufen drei weitere Endlaufteilnehmer ermittelt werden mussten. Hier gewann Alchimist den ersten Abschnitt (23,39) vor Lennox (24,04), Binjai (24,38) und Hyazinth (24,75). Das zweite Finalticket sicherte sich Areion nach lange offenem Rennverlauf in 23,96 Sekunden vor Junior Jones (24,15) und Falkenhain (24,18). Knapp war es auch zwischen Esquire (24,05) und For Ever (24,08) im letzten Abschnitt. Dritte wurde Tilby (24,39).
Cluvenhagen, 30. September: Der O-Wurf ist da! Wir sind alle sehr glücklich, dass Mutter und Tochter die Geburt problemlos überstanden haben. Nun ist Wurf etwas großzügig formuliert. Es ist, wie beim Ultraschall mit knapp vier Wochen prognostiziert, ein Welpe geworden. Eine Hündin. Das kleine Schätzchen war mit 392 Gramm natürlich schwer, wie bei einem "Einzelkind" zu erwarten, aber nicht zu schwer. Bis heute hat sie schon 22 Gramm zugenommen. Sie ist schwarz wie ihre Mutter Huesca (Vater Brise Vent ist sandfarben/rötlich), hat einen kleinen weißen Brustfleck. Und hat auch schon einen Namen: Oumaldaaya! Wie immer benannt nach einem berühmten Galopprennpferd. Nähere Einzelheiten unter Aktuelles 21. August, speziell zum Rüden unter Aktuelles 5. Mai. Nachdem Brise Vent de Grillemont bereits am 6. Juli posthum Vater (Mutter Flibbertigibbet vom rauhen Meer) des N-Wurfes in unserem Zwinger wurde (Nella dell´Arca und No No Sue gedeihen im übrigen weiterhin prächtig!), hat es nun auch mit Huesca vom rauhen Meer geklappt. Wir sind überzeugt, dass sich der Aufwand gelohnt hat und freuen uns, dieses exzellente Blut fest in unserem Zwinger verankert zu haben. Brise Vent ist auch väterlicherseits Großvater unseres erfolgreichen B-Wurfes.
So freuen wir uns auf den P-Wurf, der voraussichtlich ca. am 30. November fallen wird. Heute sind "Laura", wie Briscola gerufen wird, und ich aus Frankreich zurückgekehrt. Die "Tour d´amour" verlief erfolgreich. Vater Old Road´s Chikiboum, belgischer Frankreichimport, war als Liebhaber gestern genauso souverän wie als Rennhund. Und Laura mochte ihn auf Anhieb wie er sie: Eine Liebeshochzeit! Chikiboum ist ein schneller Hund aus einem schnellen Wurf mit exzellentem Pedigree und tadellosem Exterieur. Der wesensfeste Rüde wurde unter anderem 2005 Europameister und französischer Rennchampion. Gemeinsam mit seinen Brüdern Chayenne und Cesar dominierte er 2005 und 2006 WM und EM. Wer die Rüden bei den Siegerehrungen der internationalen Titelkämpfe aufmerksam beobachtete, sah auf Anhieb, was Chikiboums zuvor erzielte Leistungen noch wertvoller macht: Er ist hervorragend im Exterieur, hat ein Körmaß von 49,9 cm!
Chikiboums Vater Fernando ist als Multirennchampion u.a. Europameister und Vizeweltmeister, dessen Vater Binkie u.a. Weltmeister, Fernandos Mutter Bonnie mehrfache Titelträgerin in Deutschland. Chikiboums Mutter Yoko Ono war eine Rennhündin der Extraklasse, ebenso wie ihr Vater, der belgische Kanadaimport Baby Jaymes. Obwohl Chikiboum im Januar erst vier Jahre alt werden wird, ist er als junger Vererber mit Vouyou running spirit, französischer Rennchampion 2006 und Arlane du Pack de la Jet, Fünfte der Europameisterschaften 2006 in ihrem erst zweiten Einsatz auf internationaler Ebene, schon hervorragend bewährt.
Dass wir auch weiterhin kreativ und innovativ sein wollen, zeigt nicht zuletzt die Tatsache, dass wir zum 20. Mal einen im Ausland gezogenen Rüden zum Decken genommen haben, der zuvor noch in keinem deutschen Zwinger einen Wurf hatte! Wir freuen uns auf die Welpen, die wir in den Farben schwarz, gestromt und rot/sand erwarten, wahrscheinlich mit Maske. Weitere Informationen unter der Rubrik "Welpen"!
Aber "Lilly" war nicht die einzige Vertreterin vom rauhen Meer. Bei den Rüden der A-Klasse ging Dr. Devious vom rauhen Meer (Familie Rabus) an den Start. Nach Rang drei im Trial (keine Zeitnahme) belegte "Bobby" auch im Endlauf diesen Platz. In 24,40 Sekunden sicherte er sich "Bronze".
Nun: Er klebte zwar nicht am Zaun, lief aber eine akzeptable Linie und gewann sowohl Vor- als auch Endlauf der Rüden sehr sicher Start-Ziel. Die Besitzerfamilie Zuber hat uns gestern die Fotos geschickt, die wir gern veröffentlichen.
Aber zurück zum G-Wurf. Wir freuen uns, auch von Graustark vom rauhen Meer, den seine Besitzerfamilie Frensel fit and well präsentierte, ein Foto zu haben, das "Nurmi" im Endlauf auf der Gegengeraden zeigt.
Cluvenhagen, 18. September: Einen herrlichen Urlaub mit seiner Familie Schäfer und deren Freunden hat Mick Jerome vom rauhen Meer auf Usedom erlebt. Hier präsentiert er sich als "Sandfrosch". Alle Urlauber hatten Glück mit dem Wetter und nach ausgiebigem Toben fielen Micky und die anderen Whippis "wie tot in die Betten".
So holte Golly Gosh bei den Hündinnen der A-Klasse "Silber", High Baroque in der gemischten Nationalen Klasse ebenso.
![]() Gefreut haben wir uns, dass drei Rüden vom rauhen Meer das Finale erreichten und Birkhahn, El Maimoun und Embarcadero hier die Ränge zwei, drei und sechs belegten. Das Foto oben zeigt zu Beginn der Gegengeraden die drei in Front. Innen liegt Birkhahn unter rot, daneben El Maimoun unter schwarz und außen Embarcadero unter blau. Dahinter liegt innen Crodo unter weiß auf der Lauer, ganz außen hinten Carrington (gelb), innen neben ihm Benji (streifen). Sieht gut aus für vom rauhen Meer. Aber nur auf den ersten Blick, denn genau hier nahm das "Verhängnis" seinen Lauf. Ein zweiter, genauerer Blick zeigt, dass El Maimoun etwas nach außen tendiert, für Embarcadero, der kleinste und leichteste Hund im Wurf, zeichen sich aber noch größere Schwierigkeiten ab als für seinen Bruder. ![]() Nur Bruchteile einer Sekunde später ist es passiert: Embarcadero ist fast von den Beinen gekommen, hat Boden verloren. Was hier nicht zu sehen, aber zu erahnen ist: Das Manöver hat ihn viel Schwung gekostet, am Ende blieb Rang sechs. Aber auch El Maimoun hat an Fahrt verloren, fiel zurück, erkämpfte sich bis zum Ziel aber wieder Rang drei. Rechts ist die Rute von Birkhahn zu sehen. Kurze Zeit, nachdem dieses Bild entstanden war, ging "Michael" nach außen und dies nutzte Crodo, hier bereits innen "am Drücker", um sich, stets innen am Zaun bleibend, den letztlich verdienten Derbysieg vor Birkhahn zu sichern. Cluvenhagen, 12. September: Jedes Rennen hat seine eigene Dramaturgie. Das zeigte sich bei den Hündinnen im internationalen Derby ebenso wie bei den Rüden. Wie das Startfoto zeigt ( siehe Aktuelles 19. August, Bericht vom internationalen Derby, Text über die Hündinnen), übernahm aus der Box heraus Mikado vom Leineufer die Spitze vor Zorneagle´s Halla und Golly Gosh vom rauhen Meer. Ihre Antrittsschnelligkeit brachte "Golly" jedoch noch in der Kurve nach vorn. ![]() Das Foto zu Beginn der Gegengeraden zeigt innen Golly Gosh unter blauer Renndecke in Front. Außen ist die Favoritin Halla unter rot auf dem Vormarsch. Etwas hinter Halla versucht Mikado (weiß) sich zu behaupten. Dahinter hat sich unter gelb Balifail Avantgarde einen Platz am Zaun gesichert. Homely Luck´s Zefanja (schwarz) ist außen hinten in Position, innen bildet der niederländische Gast Homely Luck´s Yet Black das Schlusslicht. ![]() Auch hier geht nicht alles glatt ab. Diesmal heißen die Benachteiligten Avantgarde und Zefanja. Wer nun wem in die Quere gekommen ist, bleibt spekulativ. In jedem Fall steht Zefanja quer, büßt damit alle Chancen ein und wird abgeschlagen Letzte. Auch Avantgarde hat Probleme, doch wesentlich geringere. Sie bleibt im Kampf um die Plätze im Rennen. Sie ist im Ziel Vierte, beweist damit angesichts der Störung ihr hohes Potenzial. Mikado ist hier auf ihrem letztlich ungefährdeten Rang drei. Vorn hat Halla fast zu Golly Gosh aufgeschlossen. Letztlich wird die Favoritin ihrer Rolle souverän gerecht. Golly Gosh erreicht sicher Rang zwei. Angesichts der Tatsache, dass ihre sieben M-Wurfwelpen zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 15 Wochen alt waren, eine exzellente Vorstellung der jungen Mutter. Für uns ist beim Betrachten der Fotos wieder einmal klar geworden, warum wir gerade die Rennen der Whippets so lieben. Kampfgeist ist bei ihnen immer Trumpf!
Standen an diesem Abend "Nelly" und "Oona" im Mittelpunkt, so war es zuvor am Vormittag Briscola vom rauhen Meer. "Laura" soll ja, voraussichtlich im Januar, wieder Welpen bekommen. Um ihr in jeder Hinsicht gerecht zu werden, haben wir sie heute in Hannover an der TiHo vorgestellt. Blutbild, Ultraschall, Abstrich: Alle Tests ergaben optimale Befunde, sodass wir uns jetzt schon auf die nächste Hitze, die voraussichtlich Anfang November kommen wird, freuen. Als Mutter der Würfe E und G hat sie ihre Qualitäten hervorragend unter Beweis gestellt. Das soll auch im P-Wurf, in dem wieder ein Toprenner und -vererber ihr Partner sein wird, der Fall sein.
Das Führungsquintett der A-Klasse, von links Winsten, Eezepeeze, Prince, Jazz und Cerutti. Die A-Klasse lief gemischt, wobei sich Ipi Tombé vom rauhen Meer (Dr. Rittner/Hupp) und Ulani el Schiras der männlichen Konkurrenz zu erwehren hatten. Hartes Brot für die jungen Damen! Beide kamen nicht ins Finale, doch verpasste im nach Zeitmodus gelaufenen Rennen "Ipi" dieses als Gesamtsiebte nur knapp. Sie schlug sich ehrenvoll wurde im ersten Vorlauf Zweite in 25,30 Sekunden hinter Zorneagle´s Jazz (25,15), im zweiten Vierte in 25,23. Eezepeeze vom rauhen Meer "verknallte" nach Schilderung seiner Besitzerfamilie Rogga den ersten Vorlauf, wurde in 25,11 lediglich Vierter. Das zweite Trial sah "Enzo" mit einer anderen Vorstellung. Nach dem Start gleich knapp vorn, baute er den Vorsprung aus und gewann mit zwei Zehnteln vor dem Schweizer Gast Romanow´s Winsten, 2004 immerhin Dritter der Europameisterschaft. 24,47 Sekunden bedeuteten die schnellste Zeit eines Whippets an diesem Tag in Landstuhl. Im Finale, so Wolfgang Rogga, sei Enzo nach gutem Start etwas eingeklemmt gewesen. Danach habe er sich mit Prince Aviaticus ein packendes Rennen geliefert, ohne dass das Duo den führenden Winsten noch habe gefährden können. So gewann der Schweizer in 24,78 Sekunden. Zwischen Eezepeeze und Prince musste das Zielfoto entscheiden. Dieses wies den Rogga-Schützling in 24,99 Sekunden als Zweiten aus. Dritter wurde Prince vor Zorneagle´s Jazz (25,24) und Cerutti Blue North (25,44), Gast aus Tschechien. Premierensieg für Jagger, dahinter Valentino und Aramis. Seinen Renneinstand gab Jagger vom rauhen Meer in der Grundklasse. Der elegante Rüde, auch mit seiner Größe nicht in Grenznähe, durfte sich nach sicherem Vorlaufsieg auch für das Finale einiges ausrechnen. Zur Freude seines Besitzers Ralf Schneider wurde Jagger diesem Anspruch im Endlauf vollauf gerecht und gewann in 25,47 Sekunden. Hinter ihm platzierten sich Valentino vom Kleinen Berg (25,60) und Memories of Black and White Aramis (25,87), Familienkumpel von Eezepeeze.
Einen mäßigen Start erwischte Areion im Trial der A-Klasse. So blieb am Schluss Rang zwei in 23,87 Sekunden hinter Enrico vom Nonnenkloster (23,81) und vor Tilby el Schiras (23,96). "Im Endlauf", so Cecil Pinto, "sah ich schon alle Felle schwimmen, als Ari zwei Meter hinter der Konkurrenz aus der Kiste kam. Doch er ging sofort nach innen, schaltete den Turbo ein und lag bereits nach einem Drittel der Strecke vorn." Der erfahrene Rüde, der im nächsten Monat in die Seniorenklasse aufrückt, holte sich den Sieg in 23,81 Sekunden vor einem stark wirkenden und nie aufgebenden Enrico (23,87) und Tilby (24,15). Beide Jungs vom rauhen Meer werden jetzt auf ihr Landessiegerrennen vorbereitet.
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![]() Siegerehrung der Rüden-A-Klasse, von links Prince, Eezepeeze, Graf Ferry, Esperanto. ![]() Erhielt einen Ehrenpreis für die tagesschnellste Whippetzeit: Eezepeeze lief im Vorlauf 23,28 Sekunden. ![]() Sechster im Finale Nationale Klasse: Hetman Platoff.
Zweiter war ihr Schützling beim internationalen Rennen im oesterreichischen Inzing geworden. Den Vorlauf der Rüden hatte er in 22,57 Sekunden auf der 350m-Grasbahn für sich entschieden. Hinter ihm kamen Jasper (22,83) und Aries of Carinae (23,07) ein. Im Finale waren die drei Favoriten am Start nebeneinander. Innen wurde es für Bobby eng. Er ließ sich zurückfallen, überholte Aries außen und ging dann nach innen, um Jasper zu attackieren. Das gelang auch, doch erfolgte das Überholmanöver erst kurz hinter der Ziellinie. Rangfolge also Jasper (22,66) vor Dr. Devious (22,68) und Aries (22,91) Dennoch ein gelungener Auftritt des Nürnbergers. Nachdem Bobby in dieser Saison einige Male den nötigen Kampfgeist hatte vermissen lassen, setzte sich der zuletzt in Hünstetten angedeutete Aufwärtstrend fort.
Doch das betraf alle gleichermaßen. In der Rüden-A-Klasse gewann Eezepeeze vom rauhen Meer den Vorlauf in 23,28 Sekunden für die 355 Meter klar. Hinter Aviaticus Prince (23,51) belegte Graf Ferry vom rauhen Meer (Familie Zuber) in 23,59 Sekunden Rang drei vor Esperanto vom Badenermoor (24,12). Im Endlauf sei Eezepeeze, so die Besitzerfamilie Rogga, unterwegs auf nasser Grasbahn weggerutscht. So bestätigte "Enzo" seine Vorlaufzeit nicht. Prince (23,51) siegte vor Eezepeeze (23,58), Graf Ferry (23,70), der eine Woche nach seinem Derbysieg mit dem Erwerb der dritten Anwartschaft für den Deutschen Rennchampion nicht die gewohnte Frische hatte, nach Aussage der Besitzerfamilie Zuber aber auch nach dem Start weggerutscht sei. Es war halt schwer für alle bei den Bedingungen. Vierter wurde Esperanto (24,02). Bei den Hündinnen gewann Ipi Tombé (Dr. Rittner/Hupp) das Trial in 23,63 Sekunden vor ihrer Schwester Ipanema vom rauhen Meer (24,06, Lutz Merkel), Homely Luck´s Zefanja (24,12), Storktown´s Roxaene (24,55) und Tilby el Schiras (24,61). Im Finale hatte Zefanja die besten Karten (23,79) vor "Ipi" (23,84), Ipanema (24,08), Roxaene (24,50) und Tilby (24,69). Nach Rang drei im Trial (23,90) und Platz zwei im Zwischenlauf (24,58) kam Hetman Platoff vom rauhen Meer (Familie Lenhart) im Finale der Nationalen Klasse/Rüden als Sechster auf 24,20.
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Cluvenhagen, 21. August:
Wir erwarten ca. am 28. September unseren O-Wurf! Vater wird wieder Brise Vent de Grillemont sein,
Mutter Huesca vom rauhen Meer. Ich habe bereits unter Aktuelles vom 5. Mai ausführlich über
den exzellenten französischen Renner und Vererber informiert. Als wir von Brise Vent im Frühjahr
posthum Gefriersperma kauften und nach Deutschland verbringen ließen, gab es zwei Alternativen:
Zum einen mit den beiden erworbenen Ejakulaten im Abstand von einem Tag Flibbertigibbet besamen zu lassen.
Oder "Betty" nur einmal, dafür später eine zweite Hündin. Wir sind das Risiko der zweiten Variante eingegangen,
nahmen dabei ein eventuelles Leerbleiben der Hündin oder einen Miniwurf in Kauf. Nun: Betty bekam zwei "Töchter".
Diesmal haben wir nach der Besamung am Institut für Reproduktionsmedizin der TiHo Hannover am
28. Juli dort heute auch eine Ultraschalluntersuchung auf Trächtigkeit vornehmen lassen.
Und das Ergebnis ist positiv: "Esca" wird einen Welpen bekommen, mit einer Wahrscheinlichkeit von fünf Prozent einen zweiten.
Was hat uns zu dieser Paarung bewogen? Der Vater wurde am 5. Mai bereits ausführlich vorgestellt. Er hat sich nicht nur mit dem N-Wurf in unserem Zwinger ein Denkmal gesetzt, sondern ist ja auch über seinen Sohn G´Pare Brise of Derby Star bereits Großvater unseres hocherfolgreichen B-Wurfes vom 19. Dezember 2000. Mutter dieses Wurfes ist Yasna vom rauhen Meer. Und Huesca ist Halbschwester von Yasna. Einfacher ausgedrückt: Der B-Wurf entstand aus einer Verbindung von G`Pare Brise mit Yasna, der O-Wurf ist eine Verbindung des Vaters von G`Pare Brise mit einer Tochter von Yasna! Und diese Tochter Huesca ist eine schöne, schnelle Hündin mit ruhigem, sicherem Wesen und einem Top-Pedigree. Fazit: Wir sind voll gespannter Erwartung! Diese Phase haben wir mit den am 6. Juli geborenen Töchtern von Brise Vent und Flibbertigibbet hinter uns. Nella dell´Arca und No No Sue vom rauhen Meer gedeihen prächtig. Wir sind sehr stolz auf "Nelly" und "Oona"! Abzugeben ist allerdings keine von beiden mehr.
![]() Ehrung der Rüden, von links Graf Ferry, Vilby, Henri, Jazz, Unus, Udron. Jeweils der Erste aus den vier Rüdenvorläufen qualifizierte sich direkt für das Finale. Für den Zwinger vom rauhen Meer war nur Graf Ferry am Start. Dass dieses "nur" rein quantitativ und nicht qualitativ zu verstehen war, stellte "Ferry" gleich im Vorlauf klar, als er in 23,31 Sekunden gewann. Die anderen Trials gingen an Udron el Schiras (23,60), der Abadan vom Brunckland (23,82) überraschend deutlich auf Rang zwei verwies, an Henry vom Gründautal (23,43), der mir sehr imponierte, da er nach mäßigem Start einen schwierigen Rennverlauf hatte und trotzdem vor Zorneagle´s Jazz (23,55) blieb. Der lange führende Sweety pie´s Bexter (23,64) ließ sich noch den Schneid abkaufen, als er in Kurve drei ohne Not Tempo herausnahm und die beiden Konkurrenten ihn düpierten. Unus El Schiras (23,51) komplettierte das Siegerquartett. Als Sieger der Zwischenläufe lösten dann auch Vilby el Schiras (23,79) sowie Zorneagle´s Jazz (23,56) zwar nicht überlegen, aber doch sicher das Finalticket. ![]() Graf Ferry mit Michelle und Michael Zuber. Im Endlauf schaffte Graf Ferry klare Verhältnisse. Ein guter, wenn auch nicht überragender Start brachte ihn gleich nach vorn, auf der Gegenseite schuf er zunehmend Distanz zwischen sich und die Konkurrenz und nach 23,23 Sekunden überquerte er als überlegener Triumphator die imaginäre Ziellinie. Dahinter kamen in dieser Rangfolge Vilby el Schiras (23,49, bereits sein dritter Lauf!), Henry vom Gründautal (23,495), Zorneagle´s Jazz (23,50,ebenfalls dritter Lauf), Unus el Schiras (23,62) und Udron el Schiras (23,76) ein. Groß die Freude bei Familie Zuber! Vater Michael und Tochter Michelle hatten die Reise aus Essen im Ruhrpott an die Elbe angetreten. Mutter Simone wurde sogleich per Handy über den Erfolg informiert. Alle Achtung für die Besitzer, die den Schützling nun schon seit Wochen in hervorragender Form präsentieren. Das Lob gilt auch für die Besitzerfamilie Frensel. Hier war die Mama Nicole mit an Bord, begleitet von Ehemann Tim und Klein Sara. Sie sorgten vereint dafür, dass sich Graustark vom rauhen Meer wohlfühlte. "Nurmi" präsentierte sich in der nationalen Klasse erneut stark, zeigte dies gleich mit einem überlegenen Start-Ziel-Sieg imVorlauf in 23,16 Sekunden. Hier bestätigte Irish Dream´s Keanu Reeves als Zweiter in 23,40 Sekunden den guten Eindruck, den er als Sieger des Welfenrennens in Hannover hinterlassen hatte. Damit standen zwei Finalvertreter fest. Die beiden nächsten kamen im folgenden Trial hinzu. Hier lag Yellow Feet´s Boomer in 23,08 Sekunden vor Ghan buri ghan´s Clearic Spike (23,46). Unsere drei Jungs, High Baroque (23,47), Hectorprotector (23,49) und Johan Cruyff (23,96) mussten in den Zwischenlauf. Diesen entschieden "Rocky" und "Hector" zeitgleich in 23,31 Sekunden für sich, erreichten damit auch das Duell der besten Sechs. Johan Cruyff (23,78) strich als Vierter hinter Al Fao´s Henri (23,55) die Segel. ![]() Start, von links Graustark, Boomer, Keanu Reeves, Hectorprotector, High Baroque, Clearic Spike. Im Finale bestätigte Graustark den guten Eindruck aus dem Vorlauf und ging in Führung. Yellow Feet´s Boomer war an diesem Tag jedoch noch stärker und zog in der letzten Kurve an ihm vorbei. Verdienter Erfolg für Boomer in exzellenten 22,96 Sekunden (zumal die Bahn durch Regen zwischendurch etwas schwer geworden war), sicheres "Silber" für Graustark in 23,12 Sekunden. Er hatte vielleicht nicht ganz die Form des Verbandsrennsieges in Köln zur Hand. Dennoch machte er uns und seinen Besitzern viel Freude. Hinter Keanu Reeves (23,49) und Clearic Spike(23,52) blieben die Brüder Hectorprotector (23,90) und High Baroque (24,15) gegenüber dem Zwischenlauf um 59 bzw. 84 Hundertstel deutlich über der Zeit, damit unter Wert geschlagen. Doch das ist Sport, damit muss man leben. ![]() Gute Laune bei der Ehrung, von links Boomer, Graustark, Keanu Reeves, Clearic Spike, Hectorprotector, High Baroque. Während Familie Lüllmann, die Besitzer von High Baroque, in unserer Nähe wohnen und sicher 2007 einen neuen Anlauf unternehmen werden, sehen wir Familie Lilischkis, die mit ihrem Hector am Bodensee wohnt, nicht so oft. Wir würden uns deshalb besonders freuen, wenn das Trio 2007 erneut den Trip in die Elbmetropole antreten würde. Hector hat ein hohes läuferisches Potenzial. Als relativ großer Hund ist es für ihn vor allem auf bis dato unbekannter Bahn recht schwer, die richtige Übersetzung zu finden. Rocky hat sich fein gesteigert, wird dies sicher noch bei mancher Gelegenheit zeigen. Clearic Spike, der Vierte, hat im übrigen eine Derbysiegerin zur Schwester. Ghan buri ghan´s Classic of Schenley siegte bei den Hündinnen der nationalen Klasse deutlich in 24,02 Sekunden vor Silverhawk´s Olena Red (24,59) und Golden Peanut´s Joy (24,97). Nachdem einige Aspirentinnen vom rauhen Meer für das Derby durch ihre Hitze außer Gefecht waren, vertraten bei den Hündinnen die Schwestern Ipanema und Ipi Tombé unseren Zwinger. Beide sind kleine, leichte Hündinnen, aber kampfkräftig. "Lucy" mit Besitzer Lutz Merkel war 2005 Vierte geworden. Das gelang ihr diesmal nicht. Sowohl im Vor- (5. in 24,29 Sekunden) als auch im Zwischenlauf (Dritte in 24,10) startete sie für ihre Verhältnisse passabel, nahm aber Ende Gegenüber nach Körperkontakt Tempo heraus und konnte dies nicht mehr kompensieren. Schwester "Ipi" hatte ebenfalls einen für ihre Verhältnisse akzeptablen Start, behauptete sich auch, als es einmal eng wurde und kam hinter Alija vom Brunckland (23,28) in 23,70 Sekunden auf Rang zwei und damit direkt ins Finale. Damit war sie schneller als die beiden Bestplatzierten des anderen Trials, Jasmina of good Family (24,01) und Culann´s Felicita (24,11). Über die Zwischenläufe schafften noch Umara el Schiras (23,71) und Culann´s Fortuna (23,95) als jeweils Beste den Endlauf. ![]() Schnelles Damensextett, von links Alija, Umara, Ipi Tombé, Fortuna, Felicita, Jasmina. Dort erwischte Ipi Tombé einen zumindestens mäßigen Start. Daraus entwickelte sich die Dramaturgie so, dass "Ipi" Mitte Gegenüber an letzter Stelle lag. Die Rolle als Komparsin der anderen fünf war sie jedoch nicht bereit anzunehmen. So setzte sie zur Aufholjagd an, lief noch auf Rang drei vor. Etwas weiter wäre noch mehr drin gewesen. So hieß die Rangfolge Alija (23,68) vor Umara (23,80, dritter Lauf!), Ipi Tombé (23,89), Fortuna (24,11, dritter Lauf!), Felicita (24,21) und Jasmina (24,36). Ipi hatte eine hochachtbare Vorstellung geboten. Sie war wie ihr Familienkamerad Boomer, der Sieger der nationalen Klasse, von den Besitzern Dr. Rittner/Hupp sehr gut auf das Derby vorbereitet worden. Auch dafür großen Respekt!
Am heutigen Tag wurden in den diversen Klassen die internationalen Derbysieger gesucht. Dass zusätzlich die Oldtimer ihre Besten ermittelten. gehört dazu. Bei den Whippets setzten sich hier der holländische Gast Homely Luck´s Ultranza (Hündinnen) und Snap Dog´s Darion (Rüden) durch. 16 Rüden stellten sich im internationalen Derby der Konkurrenz. Dabei gewann zunächst Birkhahn vom rauhen Meer in 23,32 Sekunden für die 350 Meter seinen Vorlauf. Old Road´s Carlo (23,40) begleitete ihn direkt ins Halbfinale. Für Falkenhain vom rauhen Meer blieb in 24,22 Sekunden Rang vier. Den zweiten Durchgang sicherte sich erneut ein Hund vom rauhen Meer. El Maimoun lag in 23,40 Sekunden vor Farestero vom Badenermoor (23,53). Abschnitt drei sah in Crodo den Sieger vor Embarcadero vom rauhen Meer (23,63). Crodo lief mit 23,31 Sekunden die schnellste Vorlaufzeit. Da er dies mit einem sehr schwachen Start geschafft hatte, war er für mich vorläufig der Favorit. Trial vier sah Blachbird de la Mouche Noire (23,35) aus Polen als Sieger. Ihm folgte Fire Game´s Carrington (23,77). Hier lag Areion vom rauhen Meer lange an zweiter Stelle. In der dritten Kurve nahm er jedoch plötzlich Fahrt weg, wurde in 24,00 lediglich Vierter. ![]() Rüdenfinale, rot Birkhahn, streifen Benji, weiß Crodo, schwarz El Maimoun, blau Embarcadero, gelb Carrington. Damit musste Besitzer Cecil Pinto mit Falkenhain und Areion in die Zwischenläufe. Und ehrlich gesagt: Sie hat mir richtig leid getan, die Familie Pinto/Schumacher. Zunächst musste "Ari" Zweiter werden, schien dies hinter Zorneagle´s For Ever (23,66) auch zu sein, als er erneut in Kurve drei vom Gas ging, den Kopf hochnahm und in 24,01 zu 24,02 trotz erneuter Beschleunigung von Oochigea´s Benji (24,01) bezwungen wurde. Ähnliches dann bei Falkenhain. Auch Teddy war klar Zweiter, schaltete in Kurve drei einen Gang ´runter und wurde hinter dem Ersten, dem polnischen Gast Linux Lokata (23,79), auch noch von Cullan´s Gismo knapp abgefangen. Da nur die ersten beiden ins Halbfinale kamen, war "Teddy" damit ebenso draußen wie zuvor sein Kumpel Areion. Alle Beteiligten stehen vor einem Rätsel, was mit den beiden Probanden los war. Neues Spiel, neues Glück: In Bad Homburg wollen sie sich rehabilitieren. Beim Deutschen Rennchampion Areion, der im Oktober in die Seniorenklasse marschiert, könnten sich aber so langsam "die Jahre" bemerkbar machen. Mit drei Jungs ging vom rauhen Meer in die Halbfinals. Und dieses Trio machte Eindruck. Zunächst gewann Birkhahn seinen Durchgang in 23,33 Sekunden vor Crodo (23,40) und Fire Game´s Carrington (23,89). Damit sind die drei Finalisten auch genannt.Letzterer, Spielkamerad unseres Kayf Tará vom rauhen Meer, ist ein Enkel von Dschingis Khan vom rauhen Meer und genießt natürlich besondere Sympathien. Birkhahn hatte hier einen guten Start erwischt, blieb konsequent innen und wehrte so den Angriff von Crodo auf die Poleposition sicher ab. Endstation war hier für Farestero vom Badenermoor (23,91) und Cullan´s Gismo (24,37). Im anderen Semifinale wurde es gegenüber für fünf Hunde sehr eng. Vorn jedoch marschierte zu unserer großen Freude unbeeindruckt Embarcadero vom rauhen Meer, der in 23,58 sicher triumphierte. Enorm für den mit 48 Zentimetern doch sehr kleinen, eleganten "Bobby". Dahinter "wühlte" sich sein Bruder El Maimoun noch auf Rang zwei vor (23,90), Oochigea´s Benji begleitete das Duo ins Finale (23,96). Mit Old Road´s Carlo (24,02) und Blackbird (24,16) mussten zwei starke Vorlaufabsolventen die Segel streichen, hatten aber auch einen ungünstigen Rennverlauf gehabt. Knapp dahinter lief Lokata (24,18) ein. ![]() Rüdenehrung, von links Crodo, Birkhahn, El Maimoun, Benji, Carrington, Embarcadero. Als Favoriten galten für mich Birkhahn und Crodo. Ersterer auch, nachdem er im Halbfinale so souverän agiert hatte. Leider wiederholte er das im Endlauf nicht. Zwar erwischte "Michael" aus Box eins einen guten Start, doch das galt direkt dahinter auch für Crodo. Und der sah seine Chance, als Birkhahn eingangs der Gegengeraden etwas nach außen tendierte. Blitzschnell stieß er innen durch, legte sich neben den Kontrahenten und hatte so die bessere Ausgangsposition. So waren es im Ziel 23,32 zu 23,55 Sekunden für die beiden Widersacher auf den Toppositionen, letztlich eine sichere Angelegenheit. Zum Rennende wurde aber ein weiterer Aspirant vom rauhen Meer noch sehr prominent. Nach durchwachsenem Start und Gedränge ausgangs der Startkurve holte El Maimoun (Familie Latuske) zügig auf. Auf dem "Bronzerang" lief er noch bis auf elf Hundertstel zu Birkhahn auf. Dahinter platzierten sich Benji (23,88), Carrington (23,92) und Embarcadero (24,16). Letzterer hatte einen sehr guten Start gehabt. Doch an besagter Stelle eingangs der Gegengeraden fiel er plötzlich vom Rang neben dem führenden Birkhahn ans Ende des Feldes zurück. Tribut des Körperkontaktes eines Leichtgewichtes, dennoch: Sein Halbfinalerfolg hat uns allen Riesenspaß gemacht … ![]() Ab geht´s bei den Hündinnen, streifen Yet Black, gelb Avantgarde, blau Golly Gosh, weiß Mikado, rot Halla, schwarz Zepharia. Golly Gosh vom rauhen Meer gewann ihren Vorlauf bei den Hündinnen in 23,27 Sekunden. Ihr runner up war Zepharia (23,93). Im anderen Lauf mischte Briscola vom rauhen Meer die Hälfte der Distanz gut mit, dann war die Kraft verbraucht. Sie wurde in 24,26 Vierte hinter Zorneagle´s Halla (22,79), Mikado vom Leineufer (23,50) und Balifail Avantgarde (23,53). Im Zwischenlauf musste sie als Dritte die Segel streichen. Yet Black (NL) holte sich in 23,63 Sekunden ein Finalticket, das zweite im anderen Lauf Avantgarde (24,63). Hier hatte es einiges Durcheinander gegeben, als Resultat dessen Caya aus dem Gnomenhain und Ghan buri ghan´s Ballyshannon, ohnehin nicht für den Endlauf qualifiziert, ein "dis" erhielten. Briscola wird auch in den nächsten Wochen gut bewegt werden und auch an ein oder zwei Rennen teilnehmen, doch liegt das Augenmerk ganz auf ihrem geplanten Zuchteinsatz, der voraussichtlich im Januar 2007 erfolgen soll. E- und G-Wurf haben mächtig Eindruck hinterlassen, da soll der P-Wurf dem nacheifern. ![]() Golly Gosh. Das Finale sah eine Blitzstarterin Golly Gosh vom rauhen Meer. Ende Gegenüber kam Halla vorbei und setzte sich ab, lief mit 22,42 einen Top-Bahnrekord. Dahinter war Gollys Platz zwei in 23,14 Sekunden ungefährdet. Auf den Plätzen folgten Mikado (23,35), Avantgarde (23,48), Yet Black (23,69) und Zepharia (24,33). Besitzerin Sabine Bassimir war ebenso glücklich wie wir. Es war zwar Gollys erstes Rennen überhaupt, das sie verlor. Aber 16 Wochen nach der Geburt von sieben Welpen knapp zwei Zehntel schneller zu laufen als der Rüdensieger, ist sehr bemerkenswert für die Siegerin des Deutschen Derbys 2005. In der Größenklasse ging Fiorella an den Start. Wir hatten mit ihr im Hündinnenfeld auf einen Sieg spekuliert. Doch letztlich waren nur zwei Hündinnen als Starterinnen übrig geblieben, so dass diese mit den Rüden rannten. "Maroni" war zuletzt im Derby 2005 auf der Bahn, das sie gewann. Danach Pause, eine Verletzung, erst ein Test eine Woche vor Hamburg in Münster brachte "grünes Licht" für einen Start in der Hansestadt. Sie startete mäßig, beschleunigte in alter Manier enorm, doch nach einem heftigen Körperkontakt war Schluss. Zwar lief sie in 23,87 Sekunden noch mehr schlecht als recht durch, hinkte auf dem Weg zur Verpflegung und wurde sofort zurückgezogen. Sie wird jetzt erneut einen check up bekommen, die Besitzer Kirsten Hecker und Torsten Senz sind da sehr verantwortungsvoll. Von dieser Stelle aus gute Besserung und dass sie bald wieder "fit and well" sein wird! Das Finale dieser Klasse war im übrigen sehr spannend. Belchito aus dem Gnomenhain startete überraschend top, blieb innen und war in 22,90 Sekunden nicht zu schlagen. Zum runner up wurde sein Bruder Boromir in 23,09. "Bronze" gab es für Indiana Jones of Good Family (23,14), der ebenfalls eine Klassevorstellung geliefert hatte und angesichts seiner exklusiven Titelsammlung auch einmal mit dem dritten Rang wird leben können. Dahinter kamen sein Bruder Iron Heart (23,59) ein und hinter Crazy Runner´s Dark Diamond ((23,77) seine Schwester I have a dream (24,16). Züchterisch gesehen war dieser Einlauf auch für uns interessant: Belchito, im Besitz der mit uns befreundeten Familie Karger, zu der auch Bannister und Dr. Fong vom rauhen Meer gehören, sowie Boromir (Fam. Böse) sind Enkel von Jem Jen vom rauhen Meer. Deren Schwester Jacquinta vom rauhen Meer ist im übrigen Großmutter vom Rüdensieger Crodo. Jetzt freuen wir uns morgen auf spannende Wettkämpfe beim deutschen Derby.
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![]() Da werden die kleinen Widrigkeiten des Alltags nahezu bedeutungslos: So etwa, dass in diesem Jahr nahezu alle Hündinnen vom rauhen Meer extrem ungünstig heiß wurden. Schließlich lagen große Hoffnungen für das Derby vor allem noch auf Inka Lilie vom rauhen Meer. Nun kam die Nachricht: "Emely" ist auch heiß. Und damit nicht genug: Gestern erhielten wir die Info, dass auch Jolly Jinks S heiß ist. Jetzt drücken wir Ipanema und Ipi Tombé die Daumen, die es als sehr kleine Hündinnen aber naturgemäß sehr schwer antreffen werden. Natürlich fällt auch Hondo Mondo für das Derby aus, doch hat Graf Ferry vom rauhen Meer offensichtlich seine Probleme mit dem Bremsballen überwunden und kann im Derby bei den Rüden antreten. Dazu kommen die chancenreichen Jungs der Größenklasse. Wir selbst werden an diesem Tag und auch am Tag zuvor beim internationalen Derby vor Ort sein, um Daumen zu drücken. Selbst sind wir ja durch die Hitze von Bardonecchia außer Gefecht. Außer auf die Renner vom rauhen Meer an beiden Tagen freuen wir uns auch darauf, einige Junghunde mit ihren Besitzern wiederzusehen, die im nächsten Jahr ihre Karriere starten werden.
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Im Finale kam er nach Aussage seiner Besitzer und Belshitos Eigentümerin Martina Karger gemeinsam mit dem Kontrahenten optimal aus der Box. Aus Box zwei habe er, so die Beobachter, nach innen gedrückt, Belshito aus Box eins nach außen. Dadurch behinderten sich die beiden vierbeinigen Athleten so, dass die Chancen dahin waren. Beide blieben auf den Rängen drei und vier mit 24,97 für Belshito und 25,20 für High Baroque deutlich über den Vorlaufzeiten. Es gewann mit Indiana Jones in 24,49 Sekunden der überragende Rüde dieser Klasse der letzten Jahre vor Ghan buri Ghans Cape Breton Silver (24,60), der damit einen hervorragenden Renneinstand gab. Der Bruder und Familienkumpel von "Rocky", Hamond vom rauhen Meer, erhielt ein Dis. Da es schon das zweite war, wird er jetzt im Training die nötige Sicherheit erwerben. Kennen wir eine Disqualifikation unserer Hunde eigentlich überhaupt nicht, so gab es an diesem Tag noch eine zweite. Coralta vom rauhen Meer kassierte sie. Fünf Jahre ist sie alt, lief in ihrer vierten Saison wie stets tadellos. Doch diesmal, so die Besitzerin Carola Brüggemann, habe sie aus unerfindlichen Gründen die Bestrafung aufgrund eines kurzen "Blackouts" auch wirklich verdient. Zweimal Dritte in 25,40 wurde bei den Hündinnen Ipanema vom rauhen Meer (Lutz Merkel). Damit verpasste sie das Finale.
Besonders imponierte dabei Golly Gosh vom rauhen Meer in der Hündinnen A-Klasse. "Golly" war noch am 2. Mai Mutter eines Septetts geworden, strotzt aber bereits wieder vor Tatendrang. Das dokumentierte sie zunächst mit ihrem überlegenen Vorlaufsieg in 22,93 Sekunden auf der 350m-Grasbahn. Es war die einzige 22er Zeit der Whippets an diesem Tag. Auf Rang drei platzierte sich mit Briscola vom rauhen Meer (24,04) eine Hündin, die zum einen gerade aus der Nachhitze kommt, des weiteren in diesem Jahr sechs Jahre alt wird. Respekt für "Laura"! Im Finale war Golly erneut eine Klasse für sich. Unangefochten triumphierte sie in 23,28 Sekunden. Briscola verbesserte sich auf 23,96 Sekunden. Damit wurde sie Zweite vor Effloresco´s Fiona (24,02) und Evelyn aus dem Gnomenreigen (24,88). Die Besitzerin der beiden Bestplatzierten, Sabine Bassimir, ist zuversichtlich, dass die Formkurve ihrer beiden Hündinnen weiter nach oben zeigen wird. Jeweils etwas langsamer als die Hündinnenerste war in der A-Klasse der Rüden der Sieger El Maimoun vom rauhen Meer (Familie Latuske). Den Vorlauf entschied "Tommy" in 23,11 Sekunden für sich. Zweiter wurde Birkhahn vom rauhen Meer von Familie Keil in 23,29. Er hatte an diesem Tag ersichtlich nicht seine Bestform zur Hand. Rang drei ging an Effloresco´s Fayolle (23,61). Im Finale genügten El Maimoun 23,36 Sekunden zum knappen Sieg. Gemeinsam auf Platz zwei gesetzt wurden Birkhahn und Fayolle (je 23,42).
El Maimouns Bruder Embarcadero vom rauhen Meer war im Trial der Rüden-Grundklasse als Erster im Ziel (23,61).
Es folgte Effloresco´s El Cid (23,86). Dies war auch die Rangfolge im Finale. Doch zur Freude von Vera Yildirim,
der Besitzerin von "Bobby", war hier der Abstand noch größer. 23,78 Sekunden zeigten die
Uhren für Embarcadero, 24,34 für El Cid. Dahinter platzierten sich Zentino de Viento (24,58) und Minister Pascha el Schiras (24,98). Parallel zum Blau-Gold-Rennen wurde wie gewohnt das Hoisdorfer Solo-Rennen ausgetragen. Hier siegte Johan Cruyff vom rauhen Meer. Der Youngster hat schon bei den Lizenzläufen gefallen. Im ersten Lauf servierte er seiner Besitzerfamilie Latuske nach verpatztem Start eine schwache Zeit von 24,96 Sekunden. Lauf zwei sah dann aber einen "Johan", der in 23,34 Sekunden zeigte, in welcher Straße er einmal zu Hause sein könnte. Hünstetten, 30. Juli: Vom heißen Sommer blieb auch das internationale Rennen in Hünstetten nicht verschont. Die Verantwortlichen zogen die Konsequenzen: Die vierbeinigen Athleten absolvierten nur einen Lauf auf dem 350m-Parcours. Die Rangfolge wurde nach den in diesem Durchgang erzielten Zeiten ermittelt. ![]() In schneller Fahrt unterwegs: Alchimist (blau), Abokhan (rot), Dr. Devious (schwarz), Carrington (weiß). Foto: Enric Mammen. So war bei den Rüden der A-Klasse der Schweizer Gast Romanow´s Winsten, ein Vertreter der europäischen Topklasse, die Nummer eins. Er siegte in 23,59 Sekunden vor Abokhan vom Brunckland (23,62), Alchimist vom rauhen Meer (23,67), Yellow Feet´s Bronco (23,75), Fire Game´s Carrington (23,78) und Dr. Devious vom rauhen Meer (24,08). In ihrem Vorlauf hatten die beiden Vertreter vom rauhen Meer zunächst geführt. Vor allem Alchimist lieferte Abokhan, der diesen Lauf letztlich gewann, einen harten Fight. "Zatopek" (Besitzer Familie Frensel) wird immerhin im Oktober sechs Jahre alt und ist ein Spezialist für die 280 Meter. So gesehen war sein Abschneiden sehr achtbar. Auch "Bobby" von Familie Rabus zeigte diesmal Kampfgeist, lieferte ein ehrenwertes Resultat. In der Größenklasse erwischte Graustark vom rauhen Meer (Familie Frensel) einen guten Start. Aus unerfindlichen Gründen, so Beobachterin Jutta Rabus, habe er dann nach ihrem Eindruck Tempo herausgenommen. So blieb in diesem Lauf Rang zwei in 23,63 Sekunden hinter dem überzeugenden Sieger Yellow Feet´s Boomer (23,20) und dem Ersten des anderen Rennens, Zorneagle´s Impuls (23,25). Bei den Hündinnen der A-Klasse erkämpfte sich Ipi Tombé vom rauhen Meer (Dr. Claudia Rittner) den sechsten Rang in 24,56 Sekunden. Dabei war sie in ihrem Lauf Dritte. Leider war "Ipi" wieder übermotiviert, kratzte und scharrte in der Box, sodass der Start missglückte.
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![]() Und auch die Protagonisten vom rauhen Meer waren zufrieden. Vor allem Graf Ferry, Jolly Jinks S und Coralta mit ihrem Anhang. Sie sicherten sich jeweils einen Sieg. In der A-Klasse der Rüden überraschte Old Road´s Carlo im ersten Vorlauf als Sieger in 19,02 Sekunden. Der Belgienimport hatte 2004 mit sehr guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Nach einem Leistungsabfall im vergangenen Jahr knüpft er in dieser Saison wieder an altes Vermögen an. Sein Runner up Feenpark vom rauhen Meer löste in 19,24 das Finalticket. "Sam" wirkte nicht so explosiv wie gewohnt. Zudem gibt es das Malheur, dass er sich im Startkasten nach hinten verdrückt, seit er sich einmal vorn am Gitter gestoßen hat. Für einen Hund, der in erster Linie von seinem explosiven Start lebt, ist das problematisch. Will der vierjährige Giese-Schützling in vier Wochen beim internationalen Derby ins Finale, muss er sich steigern. Das Potenzial ist in jedem Fall da. Im anderen Trial stellte sich ein verbesserter El Maimoun vom rauhen Meer vor. Familie Latuske durfte sich über den direkten Finaleinzug von "Tommy" freuen. Auch wenn er kurz vor dem Ziel noch von Graf Ferry vom rauhen Meer abgefangen wurde. 19,06 und 19,08 waren die Zeiten. Da "Ferry" diesmal einen seiner sehr seltenen schwachen Starts erwischt hatte, nannte ich ihn auf Nachfrage als meinen Favoriten für den Endlauf. Um den zu erreichen musste Hondo Mondo vom rauhen Meer einen Umweg machen. Rang vier im zweiten Vorlauf in 19,42 Sekunden, noch hinter Sweety Pie´s Bexter (19,28), bedeutete für beide, dass es ab in den Zwischenlauf ging. Hier gelang ihnen jedoch die Kurskorrektur Richtung Finale. Diesmal lag "Hondo" zur Freude nicht nur von Stefan Nabering in 19,52 Sekunden vor seinem Widersacher Bexter (19,58). Für Oochigea´s Benji (19,74), Lucifer van de Groene Golf (19,75) und Mortimer´s Johnny Walker (19,86) war Endstation. ![]() Außen in Führung: Graf Ferry (blau) vor innen Feenpark (weiß), dahinter auf drei Carlo (rot) vor innen unter gelb Hondo Mondo, außen (weiß) El Maimoun und Bexter (streifen). Bei dieser Rangfolge blieb es bis ins Ziel. Im Finale startete Graf Ferry diesmal gut. Das brachte ihm die Führung vor Feenpark. Der kam zwar nicht so explosiv wie gewünscht heraus, konnte als Zweiter aber frei laufen. Dahinter stabilisierte Carlo schnell Rang drei. Hondo Mondo blieb klug innen. Der mäßig gestartete El Maimoun schien nicht so richtig zu wissen, was für ihn das Beste sei. Er entschied sich für die Außenbahn, da ihn innen Hondo Mondo "blockierte". Bexter war nicht gut ins Rennen gekommen, und brachte schließlich, etwas unter Wert geschlagen, die rote Laterne ins Ziel. Ausgangs der Zielkurve tendierte Ferry wieder nach außen. Eine Unart, die er im Vorlauf, als er innen zur erfolgreichen Attacke auf El Maimoun geblasen hatte, nicht zeigte. Für einen Moment schien sich für Feenpark innen auf zwei eine Möglichkeit zu bieten, doch war der Gast aus der Kruppstadt Essen läuferisch zu stark. Im Gegenteil: Carlo gab den Kampf um eine Platzverbesserung noch nicht auf, schien "Sam" gefährlich zu werden. Doch Feenpark hielt erfolgreich und sicher dagegen. So änderte sich auf den letzten 100 Metern die Rangfolge nicht mehr. Das dokumentierte das Schiedsgericht so: 1. Graf Ferry vom rauhen Meer 18,84 Sekunden; 2. Feenpark vom rauhen Meer 19,04; 3. Old Road´s Carlo 19,20; 4. Hondo Mondo vom rauhen Meer 19,32, 5. El Maimoun vom rauhen Meer 19,38, 6. Sweety Pie´s Bexter 19,62. ![]() Siegerehrung für sechs schnelle Jungs, von links Graf Ferry, Feenpark, Carlo, Hondo Mondo, El Maimoun, Bexter. Das Quartett vom rauhen Meer hatte sich sehr gut geschlagen. Der Vierte Hondo Mondo, gerade der Grundklasse entwachsen, bewährte sich unter den verschärften Bedingungen. Ein 48er Rüde hat es in der A-Klasse nicht leicht. Sein "Hintermann" El Maimoun zeigte steigende Tendenz, ist hoffentlich auf dem Weg zur Form von 2004, als er das Derby gewann, und 2005, als er in der Union triumphierte. Feenpark ist einfach auf seinen Topstart angewiesen, wenn er ein solches Rennen gewinnen will. Aber auch er machte einen guten Eindruck. Signifikant verbessert zeigt sich Graf Ferry. Der nur knapp 50cm große Rüde hat ein hohes Beschleunigungsvermögen und zieht gut durch. Seine Besitzerfamilie Zuber hat ihn jetzt schon seit Wochen top in Form. Wir freuen uns schon auf das Deutsche Derby, wo er sich sicher achtbar schlagen wird. Dass er sich heute an den Bremsballen verletzte, dürfte bald überstanden sein. Allerdings würden wir uns bei ihm wünschen, dass er auch in der 3. und vor allem 4. Kurve wieder innen bleibt. Die seit einigen Wochen gezeigte Unart des Außenlaufens schien er im Vorlauf abgelegt zu haben. Doch das Finale sah ihn wieder nach außen tendieren. Nicht ganz so extrem wie zuletzt beim Verbandssiegerrennen in Köln, als er als Dritter nur um eine Zehntel geschlagen war, aber doch sichtbar. Freuen durften sich die Zubers, als Ferry zum Schluss noch als Tagesschnellster der Rasse Whippet geehrte wurde. .
In der Grundklasse der Rüden, die sich Cullan´s Gitan in 19,50 Sekunden sicherte, war keiner vom rauhen Meer am Start.
Dafür im Pendant der Hündinnen. "Mini-Cooper" Jolly Jinks S sollte es hier, assistiert von Coralta, richten.
![]() Rennleiter Klaus Thiem nahm die Siegerehrung Schönheit und Leistung vor, bei den Hündinnen gewann Coralta vom rauhen Meer, bei den Rüden der niederländische Gast Storktown´s Quartz. Spannend war auch der Rennverlauf in der Nationalen Klasse. Im ersten Vorlauf gefiel Hamond vom rauhen Meer, wie Bruder High Baroque im Besitz der Verdener Familie Lüllmann, durch einen Start-Ziel-Sieg in 19,12 Sekunden vor Crazy Runner´s Bandit (19,32). Sein höher eingeschätzter Adlatus "Rocky" musste sich nach schwachem Start im anderen Trial dagegen mit Rang drei in für ihn mäßigen 19,50 Sekunden hinter Irish Dream´s Keanu Reeves (19,16) und Ghan buri ghan´s Clearic Spike (19,34) begnügen. Da Bandit zurückgezogen wurde, startete der Endlauf mit fünf Hunden. Keanu Reeves erwischte einen sehr guten Start. Zwar war High Baroque erneut spät aus der Box gekommen, doch lief er innen auf Rang zwei vor. Für einen Moment hofften wir, es würde mehr werden, doch der Sieger blieb sicher vorn. "Hammit" startete im Pulk, ließ sich sofort zurückfallen, um in seine "geliebte Außenposition" zu kommen. Da war das Rennen gelaufen. Er wird wohl sinnvollerweise für sein Bemühen, außen zu bleiben, das "W" für die äußere Startbox bekommen. So gewann Keanu Reeves in 18,86 Sekunden vor High Baroque (19,10), Clearic Spike (19,24), Hamond (19,61) und Olena Red (19,72). ![]() Keanu Reeves vorn in der Nationalen Klasse vor High Baroque, Clearic Spike, Hamond und Olena Red. Auf Inka Lilie vom rauhen Meer haten wir bei den Hündinnen der A-Klasse gehofft. Doch die schnelle Nachwuchshündin musste dem Rennen durch eine am Freitag erlittene Verletzung fernbleiben. So trug Briscola vom rauhen Meer die Hoffnungen. Besitzerin Sabine Bassimir hatte aber gleich darauf hingewiesen, dass "Laura" am Ende der Hitze noch nicht soweit sei, noch zwei bis drei Wochen brauche und dies nur ein erster Test sei. Das bestätigte sich im Vorlauf, als Briscola entgegen ihrer Gewohnheiten schwach startete, nie richtig ins Rennen kam und mit 20,11 Sekunden als Fünfte eine für sie indiskutable Zeit lief. Im Finale bestätigte sich dann der Vorlaufeindruck, dass Mikado vom Leineufer nur sehr schwer zu schlagen sein würde. Die frischgebackene Vize-Verbandsrennsiegerin läuft derzeit in exzellenter Form und triumphierte in 18,87 Sekunden überlegen. Erneut kam Briscola als Letzte aus der Box, brachte sich mit ihrem Antritt zwar auf Rang zwei vor, doch hatte damit ihr Pulver verschossen. Mikados Schwester Marshmallow komplettierte den schwesterlichen Doppelsieg in 19,57 vor Toscarlik´s Andra (19,69), Briscola (19,71) und Tilby el Schiras (19,83). Briscola, über Jahre eine Toprennhündin und vor allem hocherfolgreiche Vererberin unserer Würfe E und F, sollte sich schon bald verbessert vorstellen. Allerdings wird sie nur schonend eingesetzt, da wir im Januar/Februar von ihr und einem ausländischen Topvererber Welpen zu erwarten hoffen.
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Nicht ganz so hochsommerliche Temperaturen wie an den Tagen zuvor hatten alle Beteiligten in der Rheinmetropole zu ertragen. Und das Unwetter mit viel Regen ließ zumindestens die Wettkämpfe in Ruhe, platzte erst danach mitten in die Siegerehrungen. Die wurden auch in diesem Jahr stimmungsvoll von einer Bläsergruppe musikalisch untermalt.
Hier zeigte sich die Wichtigkeit des Innenlaufens. Denn Clearic Spike lag im Scheitelpunkt der letzten Kurve an vierter Stelle, klebte aber am Zaun und gewann noch in 26,96 Sekunden vor Yellow Feet´s Anton (27,04). Für Smoky vom Meatloaf (27,06) und Al Fao´s Henri (27,065) war bereits Endstation. Schrecksekunde für uns im Finale, als Graustark erneut aus der Außenbox starten musste. Doch wieder klärte er mit schnellem Antritt die Lage, lag Ende der Kurve bereits vorn, zog nach innen und vergrößerte bis ins Ziel seinen Vorsprung. 25,96 Sekunden wurden für den neuen Verbandsrennsieger gestoppt. Damit blieb er neben der Hündinnensiegerin als Einziger an diesem Tag unter der 26-Sekunden-Barriere. Als Zweiter kam Iron Heart über den Zielstrich. Nur kurz durfte sich der Besitzer von Boomer über "Bronze" freuen. Wegen einer Unsauberkeit gegenüber einem Konkurrenten auf der Zielgeraden wurde der Hund disqualifiziert. So ging Rang drei an Clearic Spike (26,64) vor Anton (26,96) und dem sicher unter Wert geschlagenen Impuls (27,20).
Die Ausschreibung sah vor, dass aus vier Trials jeweils die beiden Ersten das Halbfinale erreichten. Den ersten Durchgang entschied Abokhan vom Brunckland Start-Ziel in 26,31 Sekunden sicher für sich. Noch ungefährdeter war Platz zwei für Eezepeeze vom rauhen Meer in 26,45. Diese Rangfolge hatte es auch schon im letztjährigen Deutschen Derby gegeben. Yellow Feet´s Bronco musste disqualifiziert werden. Für Henry vom Gründautal (26,89) und Cullan´s Frodo (27,15) hieß die Marschrichtung Zwischenlauf. Dorthin ging es auch für Yellow Feet´s Batman (26,97) und Hitchcock vom Kleinen Berg (30,01) im nächsten Lauf, in dem sie nur die Hacken von Silverhawk´s Opus One (26,84) und Unus el Schiras (26,85) gesehen hatten. Start-Ziel entschied dann auch Alchimist vom rauhen Meer den dritten Durchgang in 26,57 Sekunden für sich. Sein runner up al Fao ´s First (26,68) war vor zwei Wochen immerhin Dritter des Bundessiegerrennens, schien aber nicht mehr die Form aus Münster parat zu haben. Abmarsch Richtung Zwischenlauf hieß es für Effloresco´s Fayolle (27,03) und Dr. Devious vom rauhen Meer (27,33). "Bobby" bereitete seiner Besitzerfamilie Rabus und uns wieder Kopfzerbrechen. Bereits zu Beginn der Gegengeraden nahm er den Kopf hoch und leistete nur noch "Dienst nach Vorschrift". Vom ersten bis zum letzten Meter führte im vierten Trial auch Graf Ferry vom rauhen Meer. 26,54 Sekunden brachten ihn ebenso direkt ins Halbfinale wie seinen runner up Zorneagle´s For Ever (27,18). Nur knapp verpasste als Dritter Udron el Schiras (27,22) die "direttissima". Dahinter platzierten sich Areion vom rauhen Meer (27,30) und Irish Dream´s Iron Man (28,94).
Das erste Halbfinale sah erneut einen Blitzstart von Abokhan. Alchimist startete nicht blitzartig wie gewohnt, positionierte sich jedoch auf zwei. Dann beging er den Fehler, außen am frischgebackenen Bundesrennsieger Abokhan vorbeikommen zu wollen. Nicht nur dass das ein aussichtsloses Unterfangen war, er machte damit innen auf. Und ein erfahrener Kämpe wie For Ever nutzte das eiskalt aus. Hinter dem überlegenen Abokhan (26,02) lief For Ever (26,34) als Zweiter ein. Alchimist (26,60) hatte auch noch Unus (26,56) passieren lassen müssen. Damit war er natürlich unter Wert geschlagen. Für den Kurzstreckenspezialisten ist Köln mit 395 Metern das schwierigste Rennen der Saison. Da braucht er auf den ersten zwei Dritteln der Distanz ein Polster. Wenn das nicht da ist, kommt er in Kalamitäten. Aber er hat nach dem taktischen Fehler unverdrossen sein Bestes gegeben, deshalb hat er meinen vollen Respekt! Auch im zweiten Halbfinale wurden drei Endlauftickets gelöst. Zwei sicherten sich ungefährdet Graf Ferry (26,25) und Eezepeeze (26,29). "Ferry" hatte erneut einen Blitzstart hingelegt, war erneut in der Zielkurve sehr stark nach außen gewichen, so dass "Enzo" fast noch herangekommen war. Überraschend warf Frodo (26,50) First (26,67) aus dem Rennen. Auch für Opus One (26,97) und Areion (27,05) war die Fahrt Richtung Finale zu Ende.
Wie bei den Rüden durften aus zwei Zwischenläufen die jeweils beiden Besten ins Halbfinale. Easy lief im ersten ein einsames Rennen (26,93). Mit ihr kam Floh (27,41) eine Runde weiter. Verabschieden mussten sich Chadee (27,49), Tebby (27,55) und Fiona (27,93). Das zweite Ausscheidungsrennen brachte Babybel (26,77) den Sieg. Ipanema (Lutz Merkel) warf ihre Schwester Ipi Tombé (Dr. Claudia Rittner) aus dem Rennen. Dies in 26,89 zu 26,91 ganz knapp. Nach schwachem Start war "Lucy"an "Ipi" vorbeigegangen. Doch diese hatte zurückgefightet und fast noch die Wende erzwungen. Auch für Cullan´s Fortuna (27,81) und Nora von der Allmend (28,33) war der Wettkampf zu Ende. Das erste Halbfinale dominierte Halla (25,90) klar vor Alija (26,48) und Ginie (26,70). Endstation war hier für Easy (26,82), Ipanema (26,98) und Energy (27,10). Ipanema hat stets eine starke zweite Hälfte, doch da sie in der Regel erst als Letzte aus der Box kommt, wird es in dieser Klasse für die kleine Hündin schwer. Im zweiten Trial sicherten sich Mikado (26,26), Marshmallow (26,38) und Inka Lilie (26,46) die Finalplätze. Allerdings machte Inka Lilie auch hier ein schwacher Start zu schaffen. Ihr Bestes gegeben hatten auch Babybel (26,52), Tinkerbell (26,98) und Floh (27,30), schieden jedoch aus. Der Endlauf sah Halle bereits Ende gegenüber sicher in Führung und so war ihr Triumph in 25,82 ungefährdet. Dahinter bestätigten die Schwestern Mikado (26,20) und Marshmallow (26,35) die guten Eindrücke aus Vorlauf und Halbfinale. Alija verpasste als Vierte Rang drei nur um eine Hundertstel. Ginie (26,62) und Inka Lilie (26,64) komplettierten den Einlauf. Inka Lilie litt in ihrem erst vierten Wettkampf überhaupt unter sehr schwachen Starts. Mit den ersten Metern von Hamburg vor einer Woche hätte sie eine "Medaillenchance" gehabt. Die Siegerin war eine Klasse für sich. Für "Emily" und ihre Besitzerfamilie Pausch/Kloss geht es jetzt über das Welfenrennen ins Deutsche Derby. Mit guten Starts sollte sie hier eine scharfe Klinge schlagen.
Apropos Besitzer: Wir haben uns gefreut, wie gut vorbereitet die Hunde vom rauhen Meer, dies ungeachtet allen Abschneidens, in Köln an den Start gebracht wurden!
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Stolz geben wir die Geburt von Nella dell´Arca vom rauhen Meer und No No Sue vom rauhen Meer bekannt! (Näheres über die Hintergründe der Paarung und den Wurf unter "Welpen" und "Aktuelles" 5. Mai!) ![]()
Hamburg, 2. Juli:
60 Jahre wird der Norddeutsche Windhundrennvereein in diesem Jahr alt, wird dieses Jubiläum im Rahmen der Derbytage am 19. und 20. August feiern. Das hielt die Hanseaten natürlich nicht davon ab, auch ihr traditionelles Union-Hansarennen wieder anzubieten. Für die Whippis vom rauhen Meer gab es dabei vier erste Ränge sowie je einen zweiten, vierten und fünften.
Bei den Galoppern steht an jedem ersten Juliwochenende das Deutsche Derby als Abschluss und Höhepunkt der Derbywoche ins Haus (Auch wenn man in diesem Jahr der Fußball-WM aus dem Weg geht und alles um drei Wochen verschoben hat!). Ebenso traditionsgemäß ist eine Woche vor dem Derby der Hansapreis im Rennkalender, drei Wochen vor dem Derby das Union-Rennen. Dieser Namenstriplette aus dem Pferdelager sind die Hamburger Windhundenthusiasten früh gefolgt und veranstalten einige Wochen vor dem Deutschen Windhundderby seit Jahrzehnten als Generalprobe auf ihrer Anlage das Union-/Hansarennen; früher in Farmsen, seit einigen Jahren auf der neuen Anlage in Höltigbaum.. Dabei wendet sich die "Union" an die Hunde der A-Klasse und die Rassen ohne Klasseneinteilung. Der Hansapreis widmet sich den Grund- bzw. B-Klassen. Alle gemeinsam absolvieren bei den Whippets auf der Grasbahn die 350m-Distanz.
Bei Beschreibung und Analyse der einzelnen Klassen beginne ich heute mit den Oldtimern. Wir haben uns gefreut, in seiner letzten Rennsaison X´Ashmore noch einmal live zu erleben. Dieser hocherfolgreiche Hund, Idealvertreter "Schönheit und Leistung", hat nicht nur sich und seinen Eigentümern, Familie Thiem aus Barsinghausen, sondern auch uns als Züchtern über Jahre viel Freude bereitet. "Ash" gewann seinen Vorlauf Start-Ziel in 24,08 Sekunden. Im Finale verpasste er den optimalen Start, zeigte aber Kampfgeist und gewann letztlich sicher in 24,24 vor Fardes of the Belly Band (24,53) und Effloresco´s Batavia (24,98).
Einen Glanzpunkt der Whippetrennen setzte dann Inka Lilie vom rauhen Meer (Familie Pausch/Kloß). Die frischgebackene Gewinnerin des DWZRV-Siegerrennens kam in ihrem Vorlauf zu einem sicheren Erfolg in 23,51 Sekunden vor Caya aus dem Gnomenhain (23,72) und I´m a Princess lively Pack (24,86). Im zweiten Trial lief Jolly Jinks S vom rauhen Meer (Suzann Smedley) nach verpatztem Start nur als Dritte in 24,48 ein. "Jolly" hat zwar ein Kämpferherz, aber wenn es unterwegs eng wird mit Körperkontakten, kann die kleine und elegante Hündin nicht viele Kilos entgegensetzen. Dafür durfte sich Suzann Smedley im Zwischenlauf über eine vom ersten bis zum letzten Meter führende Jolly freuen. Mit einem überlegenen Erfolg in 23,87 Sekunden sicherte sie sich das Finalticket.
Der Endlauf versprach Spannung. Zum einen hatte sich hinter Inka Lilie Caya gut behauptet, des weiteren hatte im anderen Vorlauf Jessi lively Pack in 23,48 eine bärenstarke Leistung geboten. Doch das Duell der besten Sechs wurde eine sichere Beute von Inka Lilie. "Emily" startete super, baute ihren Vorsprung aus und hatte im Ziel mehr als drei Zehntel Abstand zur Konkurrenz. Ihre 23,34 Sekunden bedeuteten die schnellste Zeit aller Whippets an diesem Tag. Für eine Grundklassenhündin in ihrem erst dritten Rennen überhaupt sicher auch nicht alltäglich. Jessi bestätigte als Zweite in 23,66 ihre Vorstellung aus dem Vorlauf, ebenso Caya in 23,70 auf dem "Bronzerang". Sehr gefreut haben wir uns, dass mit Jolly die Kleinste des Sextetts in ihrem ersten Wettkampf in 24,10 eine achtbare Rolle spielte. Hinter ihr kamen Killybeg´s Brown Beanie (24,27) und Ballyshannon (24,29) ein.
Ihre Visitenkarte in der Nationalen Klasse gab Huesca vom rauhen Meer ab. Die hübsche Hündin mit 47,7 cm Körmaß hatte beim Messen überhaupt nicht gestanden. Ein Schuh, den sich nicht die Messrichter, sondern die Eigentümerin und wir anziehen müssen. So wird sie diese Saison in der Größenklasse starten. In der Hansemetropole entschied "Esca", die ebenfalls mit Suzann Smedley ein Team bildet, den Vorlauf in 24,26 Sekunden für sich. Allerdings war Silverhawk´s Olena Red in 24,27 eine hartnäckige Widersacherin. Der Endlauf sah Esca in 24,16 deutlich vorn, dahinter platzierten sich Killybeg´s Black Baja (24,67), Silverhawk´s Olena Red (24,75) und Golden Peanut´s Joy (25,44). Mit ihrem bezaubernden Wesen, ihrem tadellosen Exterieur und ihrem exzellenten Pedigree ist Huesca nicht erst seit diesem Sieg eine Zuchtperle in unseren Planungen.
Im Pendant bei den Rüden blieb der "Hase" nach etwa 280 Mertern vorzeitig liegen. Das war jedoch kein Problem, da das angetrenene Quintett ohnehin das Finale erreichte. Zu diesen Rüden gehörten bei ihrem Renndebut auch High Baroque und Hamond vom rauhen Meer (Familie Lüllmann). Im Endlauf erwischte "Rocky" einen guten Start und lag Ende Gegenüber vorn. Dann kam der Angriff von Boromir aus dem Gnomenhain. Der frischgebackene Dritte des Bundessiegerrennens passierte den Führenden und kam in 23,39 Sekunden zu einem sicheren Erfolg. Rocky hielt sich als Zweiter in 23,67 achtbar. Nach dem Start führend leistete sich Hamond, zu diesem Zeitpunkt an dritter Stelle liegend, eine Unsauberkeit und erhielt ein "Dis". Das sind wir nun in unserem Zwinger überhaupt nicht gewohnt. Beobachter (gegenüber stehend) meinten, ein Hund habe geknurrt und das habe "Hamit" irritiert. Nun - es war sein erstes Rennen. Aber aus Verantwortungsgefühl heraus werden ihn die Eigentümer jetzt im Training wieder "schussfest" machen. Für seinen Bruder war es in jedem Fall ein gelungener Einstand, auch wenn dessen Bezwinger Rocky läuferisch noch etwas voraus hatte.
Spannend wurde die Sache auch bei den Rüden der A-Klasse. Hier lag in seinem Vorlauf der kleine Embarcadero vom rauhen Meer (Vera Yildirim) lange vor dem favorisierten Birkhahn vom rauhen Meer. Schließlich setzte sich Birkhahn aber in 23,58 Sekunden sicher vor "Bobby" (23,83) und Fire Game´s Carrington (23,89) durch. Doch nur der Erste kam weiter und so musste Embarcadero in den Zwischenlauf. Hier leistete ihm El Maimoun (Familie Latuske) Gesellschaft. "Tommy", Vorjahressieger dieses Union-Rennens, sah im Vorlauf schon wie der Sieger aus, nachdem er Blackbird de la Mouche Noire, den polnischen Gast, niedergerungen hatte. Doch von außen schob sich noch Effloresco´s Fayolle vorbei. Der gewann in 23,56 Sekunden vor El Maimoun (23,64) und Blackbird (23,81). Im Zwischenlauf deutete wieder alles auf El Maimoun hin, doch erneut wurde er abgefangen. Farestero vom Badenermoor sicherte sich Sieg und Entré ins Finale (23,64). Dahinter kamen die Brüder El Maimoun (23,68) und Embarcadero (23,96) ein.
Im Endlauf erwischte Birkhahn ganz gegen seine Gewohnheiten zum zweiten Mal an einem Tag einen bescheidenen Start. In Führung zog Al Fao´s First, zuletzt Dritter im Bundessiegerrennen. In der Kurve griff "Michael" den Führenden innen an, kam auch knapp vorbei. Kopf an Kopf stürmten die schnellen Jungs dem Ziel zu, das Birkhahn in 23,62 Sekunden eine Hundertstel vor seinem Runner-up erreichte. Auf den Plätzen kamen in dieser Rangfolge Unus el Schiras (23,89), Efflorersco´s Fayolle (24,00) sowie gemeinsam Blackbird de la Mouche Noire (24,02) und Farestero vom Badenermoor (24,02) ein.
In der A-Klasse der Hündinnen hatten wir Bardonecchia gemeldet. "Lilly" ist zwar aus den 100 Tagen Nachhitze heraus, doch braucht sie eine enorm lange Zeit, um wieder Anschluss an alte Leistungsstärke zu finden. So sollte dieser Tag Aufschluss darüber bringen, ob wir mit ihr, die immerhin schon Deutsche Kurzstreckenmeisterin und Derbysiegerin war sowie im letzten Jahr Zweite beim Verbandssiegerrennen wurde, erneut ins Kölner Titelrennen gehen wollen. Nun: Das Geschehen auf der Sandbahn zeigte, dass sie noch nicht soweit ist. So ist eine Konsequenz, dass sie nicht mit uns an den Rhein fahren wird. Sie wird alle Zeit erhalten, um wieder topfit zu werden. In Hamburg erwischte sie sogar einen optimalen Start, doch Mitte der letzten Kurve war die Kraft weg und sie wurde bis auf Rang fünf in für sie indiskutablen 24,97 durchgereicht. Der Endlauf sah sie in guter Position. Die Bahnbeobachterin Ende Gegenüber meinte sogar, dass Lilly auf ihrer Höhe von Position zwei aus innen in Führung gegangen sei. Doch über den Großteil der Distanz waren die ehrgeizigen Mädchen, als sie das Ziel passierten, ohne Hasen als Motivator gelaufen. Der war liegengeblieben, was die Fighterinnen nicht störte. Was tun? Da alle Eigentümer angesichts der hohen Temperaturen gegen eine Laufwiederholung waren, erschien der Vorschlag, nach Trialeinlauf zu platzieren, am vernünftigsten. Damit war Bardonecchia zwar nur Fünfte, aber: So ist das Leben.... Sie wird jetzt schonend aufgebaut und soll beim Welfenrennen in drei Wochen starten. Ein Wettkampf, den wir immer gern besuchen!
Insgesamt war es ein schöner Wettkampftag in der Hansestadt. Vor allem beeindruckten die Whippets mit qualitätvollen Feldern. In diesem Zusammenhang sei auch der Sieg von Vilby el Schiras in der Rüden-Grundklasse (23,35) erwähnt und damit von einem Youngster, der sicher seinen Weg machen wird. Hier hatte vom rauhen Meer keinen Starter im Einsatz. Wir freuen uns jedenfalls auf die Derbytage und legen speziell den Besitzern von Hunden "vom rauhen Meer" ans Herz, doch eine Tour an die Elbe in ihre Planungen aufzunehmen.
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"Enzo" gewann bei den Rüden seinen ersten Vorlauf auf der 350m-Sandbahn in 23,51 Sekunden vor Abadan vom Brunckland (23,81) und Hondo Mondo vom rauhen Meer (23,94). Im zweiten Trial kam er als Zweiter auf 23,42. Damit hatte der Schützling von Familie Rogga das Finale erreicht. Hier kämpfte er lange um den dritten Rang. Schließlich belegte er im Endklassement hinter Abokhan vom Brunckland (23,05), Crodo (23,16) und Al Fao´s First (23,32) in 23,33 Sekunden Platz vier vor Aviaticus Prince (23,42) und Zorneagle´s For Ever (23,60). Dazu Eigentümer Wolfgang Rogga: "Mehrere im Zielbereich stehende Whippetfreunde waren der Meinung, dass Enzo Dritter geworden sei. Ich war auch dieser Ansicht, doch sicher kann man sich bei den knappen Abständen nie sein. Deshalb ging ich zur Rennleitung und bat höflich, mir das Zielfoto ansehen zu dürfen. Dies wurde mir unverständlicherweise in dazu unpassendem Ton versagt. Meine Meinung dazu ist, dass in einer öffentlichen Veranstaltung auch die Zielfotos öffentlich gemacht werden sollten. Und zwar grundsätzlich. Es steht mir nicht zu, die Arbeit der Rennleitung anzuzweifeln und ich würde auch in diesem Fall nie behaupten, dass mein Hund Dritter geworden ist. Aber um alle Zweifel auszuschließen und einen eventuellen faden Beigeschmack zu verhindern, wäre eine solch grundsätzliche Aushängung von Zielfotos nach Wettbewerben sinnvoll. In Sportarten wie Leichtathletik, Rudern, Radfahren, Pferderennen etc, wo Zielfotos eine Rolle spielen, ist dies im übrigen eine absolute Selbstverständlichkeit." In jedem Fall durften sich die Besitzer freuen, dass Eezepeeze eine Anwartschaft für den Deutschen Rennchampion erworben hatte. Hondo Mondo vom rauhen Meer (Stefan Nabering) wurde nach Rang drei im ersten Trial im zweiten Zweiter in 24,00 Sekunden. Er verpasste damit ebenso den Endlauf wie Areion vom rauhen Meer (Familie Schumacher/Pinto). "Ari" hatte im ersten Durchgang Pech, dass er nach gutem Start in eine Karamboulage kam, querstand und erst nach 24,45 Sekunden als Dritter über den Zielstrich lief. Im zweiten Abschnitt verbesserte er sich als Zweiter auf 23,82. Für ihn war es nach einer Zehenverletzung, deretwegen er zuletzt auch das Rennen in Osnabrück hatte auslassen müssen, der erste Start. Bei den Hündinnen stellte sich Ipanema (Lutz Merkel) der Konkurrenz. Die nur 44 Zentimeter hohe Hündin hielt sich sehr achtbar, auch wenn sie das Finale um 14 Hundertstel verpasste. Den ersten Lauf beendete "Lucy" als Zweite in 23,72 Sekunden vor Yellow Feet´s Babybelle (23,81). Im zweiten siegte sie in 23,76 vor Xtrazoey of Gasfirst (23,90) und Al Fao´s Hannah Tinkerbelle (24,08).
Dabei legte Hectorprotector vom rauhen Meer (Peter Lilischkis) bereits im Vorlauf der Nationalen Klasse ordentlich los. Seine Siegerzeit von 17,30 Sekunden bedeutete an diesem Tag die Whippetbestmarke. Im Finale lag er vorn, ehe ihn der schweizer Gast Rosso Robino passierte. Mit enormem Kampfgeist schaffte "Hector" aber noch die Wende. Zwei Hundertstel trennten die Kontrahenten im Ziel. Für den Youngster vom rauhen Meer war es der erste Sieg. Nicht realistisch waren die angegebenen Zeiten von 19,51 und 19,53 Sekunden, aber das war nur sekundär. Dr. Devious vom rauhen Meer (Familie Rabus) stellte sich in der A-Klasse der Konkurrenz. Nach Rang drei im Vorlauf in 18,00 blieb er im Finale hinter Romanow´s Snoopy (17,73) und Fire Game´s Carrington (17,82) in 18,02 etwa auf diesem Zeitniveau. "Bobby" gewann damit "Bronze" vor Bowee (18,22).
Bei schönem (für Leistungssportler schon fast zu schönem) Wetter waren auf der 280m-Grasbahn
in der A-Klasse der "Jungs" drei Whippets vom rauhen Meer an den Start gegangen.
Im ersten Vorlauf siegte Cape Soon Ticking Timebomb, ein Importtscheche,
der vor 21 Monaten in Freiburg noch Vierter der Europameisterschaft gewesen war,
in 19,12 Sekunden vor Alchimist vom rauhen Meer (19,27) und Old Road´s Carlo (19,61).
Niermand ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass hier bereits die drei Bestplatzierten des Finals in Erscheinung getreten waren.
Die Zeiten an sich ließen manchen Whippetfreund an diesem Tag die Stirn runzeln,
doch gebe ich sie einfach hier so wie "aktenkundig" weiter.
Das zweite Trial entschied Feenpark vom rauhen Meer in 18,28 Sekunden für sich vor Graf Ferry vom rauhen Meer (18,42)
und Cullan´s Esquire (18,77).Im Endlauf erwischte Alchimist einen Topstart und gab das Heft nicht mehr aus der Hand. "Zatopek" hat in seiner Karriere, die zwischendurch auch schon aus Verletzungsgründen beendet schien, so viel Pech gehabt, dass gerade ihm und seiner engagierten Besitzerfamilie Frensel der Sieg in 18,41 Sekunden von Herzen zu gönnen ist. Als runner up lief Ticking Timebomb (18,58) über den Zielstrich. Hinter dem Drittplatzierten Carlo (18,61) erreichte Graf Ferry vom rauhen Meer (18,65) Platz vier. "Ferry" war Ende gegenüber Zweiter, kam ins Gedränge und musste dies mit zwei Plätzen Verlust "bezahlen". Dennoch freute sich Besitzerfamilie Zuber, dass sie die Anwartschaft für das CACL erhielt, da niemand der vor Ferry platzierten Konkurrenten einen Anspruch darauf geltend machte. Unter Wert geschlagen kam Feenpark vom rauhen Meer (Familie Giese) ins Ziel. Der Rüde, der von seinem guten Start lebt, kam schlecht weg und fand keine Lücke (18,79). Für ihn war es der Einstand ins Rennjahr. Er sollte bald eine schärfere Klinge schlagen.
In der Rüden-Grundklasse sah es nach klarem Vorlaufsieg in 19,04 Sekunden vor King George of Oakhouse (19,56)
auch im Finale gut für Hondo Mondo vom rauhen Meer (Stefan Nabering) aus.
Mitte Gegenüber kam er nach vorn, bog auch als Erster auf die Zielgeraden.
Als er jedoch innen aufmachte, kam Franklin lively Pack in 18,66 innen noch um eine Hundertstel vorbei.
Dennoch hat "Hondo" mit den Plätzen drei, zwei, eins und zwei die Grundklasse verlassen, startet jetzt in der A-Klasse.
Ihre hundert Tage hat heute Bardonecchia vom rauhen Meer nach Hitzebeginn herum,
doch braucht sie erfahrungsgemäß deutlich länger, um wieder Leistung zu zeigen.
Da wir jedoch nicht direkt ins Verbandssiegerrennen in Köln am 9. Juli mit ihr wollen, soll sie vorher noch zwei Aufbaurennen erhalten.
So gesehen war Rang zwei im Vorlauf in 18,44 hinter Fire Games´s Caira (18,21) in Ordnung.
Im Endlauf startete nur noch Caira schlechter als "Lilly", lief dann auch noch auf diese auf.
So machte sich vorn Tilby el Schiras frei. Eingangs der Geraden war Lilly Zweite knapp hinter Tilby, so dass ich sehr optimistisch war.
Zum einen kam jetzt aber nicht der gewohnte Schub, dazu lief sie weit nach außen, lief einen Meter vom äußeren Zaun entfernt ein.
Verdient bezwungen blieb so Rang drei in 18,80 Sekunden hinter Tilby (18,45) und Fire Game´s Cadisha (18,48),
die noch sehr stark aufgekommen war.
Packend ging es auch in der Nationalen Klasse zu.
Hier starteten vom rauhen Meer Graustark (Familie Frensel) und Huesca (Suzann Smedley).
"Esca", eine etwa 47,5 bis 47,8 cm hohe, elegante Hündin, die beim Messen absolut nicht gestanden hatte
und so dieses Jahr bei den "Großen" verbringen wird, gab ihr Renndebut. Für Graustark war es der Jahreseinstand.
Esca kam in ihrem Trial vier Hundertstel hinter Zorneagle´s Gina (19,09) direkt ins Finale.
"Nurmi" lief sehr unruhig innen und außen, wurde dafür mit Rang drei "bestraft" und musste nach 18,91 Sekunden in den Zwischenlauf.
Diesen dominierte er beliebig in 18,35. Im Endlauf setzte sich Graustark Ende gegenüber in Front,
sah lange wie der Sieger aus, wurde in 18,45 zu 18,43 aber noch knapp von Belshito aus dem Gnomenhain abgefangen.
Hinter dem Dritten, Crazy Runner´s Bandit (18,72), platzierte sich Huesca (19,06) als Vierte vor Gina (19,23)
und Flying Sundancer lively Pack (19,24).
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Es wurde mit großer Mehrheit gebilligt. Ich selbst werde im Rahmen des Whippetmeetings zu diesem Thema Stellung nehmen. Zusätzlich hat Ludwig Küper dazu im UW 6/06, S. 20, einen sehr lesenswerten Artikel verfasst. Um den Besitzern vom rauhen Meer und Besuchern unserer Homepage Details zum Thema zu geben, veröffentlichen wir nachstehend das Manuskript, dass den Züchtern zugegangen ist: Eine, wenn nicht die tragende Rolle bei den Rennen spielen die Whippets. Zwar gilt dies international noch mehr als national, doch auch in Deutschland ist diese Rasse quantitativ die klare Nummer eins. Etliche Rennen wären ohne die Beteiligung der Whippets kaum durchführbar. Dieses Faktum beinhaltet aber auch eine hohe Verantwortung, diese Leistungsprüfungen so zu gestalten, dass sie den Anliegen und Bedürfnissen aller Beteiligten, Athleten, Züchtern und Besitzern sowie Funktionären und Zuschauern, optimal gerecht werden. Und nicht zuletzt auch wertvolle Hilfestellungen bei der Zuchtauslese leisten. Nicht nur vor dem Hintergrund, dass alle Protagonisten ihr Engagement bei aller angestrebten Professionalität als Hobby betrachten, ist das Niveau der Rennveranstaltungen mehr als respektabel. Ungeachtet dessen haben wir uns Gedanken gemacht, wie im Bereich der Rasse Whippet die Rennen in ihrer Struktur noch effektiver gestaltet werden können. Resultat dieser Reflexionen ist der folgende Vorschlag:
Die Neuregelung bietet gegenüber der jetzigen Handhabung gravierende Vorteile:
In Frankreich hat sich die angestrebte Regelung seit vielen Jahren bewährt.
Interessant ist die Beteiligung an den dortigen Rennen. Die mittlere Klasse/K2, dort GW genannt,
ist in der Regel deutlich die teilnehmerstärkste, was auch im Sinn der Rasse ist.
Der Abstand zu den beiden anderen Klassen ist deutlich erkennbar.
Die quantitative Differenz zwischen den beiden Klassen K1, dort W genannt, sowie K3, dort TGW genannt, ist gering.
Meistens ist die K3 etwas stärker besetzt. Es wäre ein Anreiz, mittelfristig den Versuch zu unternehmen,
die Einteilung in drei Klassen auch bei der WM und der EM durchzusetzen.
Doch für die Einführung von drei Klassen in Deutschland ist dies irrelevant.
"Lucy erreichte in Lage auf der CAC-Zuchtschau in der Veteranenklasse, trotz fast 30 Grad im Schatten, ein V1 mit ihren inzwischen dreizehneinhalb Jahren. Sie zeigte sich wie üblich im Ehrenring "albern" … Bericht: 13jährige noch recht vitale Hündin, Scherengebiss komplett, dunkle Augen, passende Halslänge, gerade Vorderläufe, noch recht fester Rücken, Stand i.O., bewegt sich mühelos bei sehr gutem Vortritt, Richter Herr Schicker. Es ist doch schön, wenn auch mit 13 Jahren noch das Gangwerk gelobt wird."Ja, sie ist eine "eiserne Lady", die Juanita vom rauhen Meer. Zwei Würfe hat sie in unserem Zwinger gehabt, den N- und den Y-Wurf. Und egal wie lange wir noch züchterisch aktiv sein werden, im Stammbaum der bereits vorhandenen und der potenziellen Hunde ist sie immer präsent. Bei unserem M-Wurf, dessen Youngsters am 13. sechs Wochen alt sein werden, ist sie die Ur-Urgroßmutter mütterlicherseits. Wir als Zucht bemühen uns immer um Blutauffrischungen bei unseren Würfen. Aber was ist ein Baum in seinem Wachstum ohne Wurzeln. Und da haben Schätzchen wie Lucy unseren züchterischen Baum so fest verwurzelt, dass er prächtig gedeihen kann. Danke, Lucy! Dank aber auch an die Eigentümerin Gaby Assmann, die ihren Schützling so hervorragend betreut!
Cluvenhagen, 5. Juni:
Auf künftiges gemeinsames Familienglück freuen sich schon Sina Wuebbenhorst und Miss Pinkerton vom rauhen Meer.
"Missi", morgen fünf Wochen alt, wird bei Familie Wuebbenhorst zur "Hamburger Deern" werden.
Und dies mit dem stattlichen Vorsprung von 83 Hundertsteln auf Know How of Oakhouse! Bereits seinen Vorlauf hatte "Hondo" gewonnen. 24,24 standen da zu Buche, doch hatte er den Start verschlafen. Im Finale kam er gut aus der Box und baute seine Führung kontinuierlich aus. Ein sehr zufriedener Besitzer Stefan Nabering: "Das war der beste Lauf, den ich bisher von ihm gesehen habe!" Sein Bruder Hetman Platoff vom rauhen Meer (Familie Lenhart) wurde Vorlaufdritter der Nationalen Klasse in 24,45 Sekunden. Im Finale kam er nach 24,76 als Sechster ein. Die Geschwister Ipi Tombé (Dr. Claudia Rittner) und Ipanema vom rauhen Meer (Lutz Merkel) gaben ihre Visitenkarte in der A-Klasse der Hündinnen ab. Dabei kam Ipanema in ihrem Vorlauf nach 24,55 Sekunden als Dritte ein. Im Endlauf wiederholte "Lucy" diesen Platz, steigerte sich dabei auf 24,47 Sekunden. Noch besser machte es "Ipi". Sie lag als Vorlaufzweite in 24,37 Sekunden fünf Hundertstel vor der späteren Siegerin Tilby el Schiras. Das Finale sah sie auf dem "Silberrang" mit einer Verbesserung auf 24,23. Hinter der Dritten Ipanema platzierten sich Alexandria vom Brunckland (24,51) und Bright Eyes van de Groene Golf/NL (24,71).
Das Finale wurde eine sichere Beute für Birkhahn. "Michael" hatte im Ziel 90 Hundertstel Vorsprung auf Embarcadero, gewann in 22,76 Sekunden. "Bobby" ließ als Zweiter in 23, 66 El Maimoun hinter sich. Als Dritter kam "Tommy" auf 23,76. Damit waren alle drei Vertreter vom rauhen Meer vorn. Dahinter platzierten sich Cullan´s Esquire (24,24) und Sweety Pie´s Baxter (24,44).
Guadelupe vom rauhen Meer (Familie Steinbeck) setzte sich bei den Hündinnen in ihrem Trial in 22,62 Sekunden durch. Diese Zeit hätte für "Lilly" im Endlauf zum Sieg gereicht, doch kam sie hier nach 23,24 Sekunden als Dritte ein. Auch Dr. Devious vom rauhen Meer triumphierte in seinem Vorlauf in 22,57 Sekunden. Im Finale lieferte "Bobby" 22,92 ab und kam damit auf Rang drei. Er bewegte sich zur Freude seiner Besitzerfamilie Rabus wieder auf gewohntem Niveau, nachdem er eine Woche zuvor in Hannover mit einem Leistungseinbruch doch einige Rätsel aufgegeben hatte.
Offenbach, 28:
Mai: Zwei eindrucksvolle Vorstellungen hat Eezepeeze vom rauhen Meer heute beim 34. Clubsiegerrennen
in Offenbach auf dem 355m-Grasparcours gegeben. Sowohl im Vorlauf als auch im Finale
der Rüden-A-Klasse behauptete sich "Enzo" Start-Ziel. Im Trial lieferte der Schützling
von Familie Rogga 23,16 Sekunden ab. Im Endlauf steigerte er sich auf die hervorragende Whippettagesbestzeit von 22,56.
Hinter ihm kamen Prince Aviaticus (22,78), Bowie (23,25) und Playboy Aviaticus (23,28) ein.
Reibungslos brachten die Gastgeber vom Windhundrennverein Hannover die Veranstaltung über die Bühne. Auch mit dem Wetter klappte es. Zwar herrschte ein böiger Westwind, doch Regen berieselte alle Beteiligten erst während der Siegerehrung.
Drei der vier erforderlichen Anwartschaften hatte Birkhahn vom rauhen Meer bisher erworben.
Heute sollte mit der vierten der Titel Deutscher Rennchampion geschafft werden.
Dass das klappen würde, deutete sich bereits im ersten Vorlauf auf der 280m-Grasbahn an.
"Philipp" gestaltete das Rennen überlegen und siegte in 18,95 Sekunden.
Dr. Devious vom rauhen Meer (Familie Rabus) kam nach 19,74 auf Rang fünf.
Auch im Hoffnungslauf lieferte "Bobby" als Vierter nur 19,75 ab und musste die Segel streichen.
Von den Eigentümern gut vorbereitet und gehalten, ruft er derzeit einfach in keiner Weise sein
Leistungsvermögen früherer Tage ab und gibt Rätsel auf. Im zweiten Vorlauf der Rüden-A-Klasse
gewann El Maimoun vom rauhen Meer, diesmal von Nico Latuske gecoacht, sicher in 19,24 Sekunden.
Im Finale kam Birkhahn aus Box 1 nach unauffälligem Start Ende gegenüber in eine schwierige Situation,
aus der er sich jedoch mit entschlossenem Nehmen der Spitze befreite. Die Siegerzeit war mit 19,17 nicht ihm gemäß,
doch es zählte der letztlich ungefährdete Triumph. El Maimoun hatte aus Box sechs ein bescheidenes Rennen,
eroberte außen herum jedoch in durchwachsenen 19,44 Sekunden noch Rang drei.
Eine Klasseleistung präsentierte Inka Lilie vom rauhen Meer.
Die Besitzerfamilie Pausch/Kloss weilte in Urlaub, so dass "Emily" von einem Freund der Familie eingesetzt wurde.
Die beiden harmonierten gut und bereits im Vorlauf der Hündinnen-Grundklasse lag die hübsche Hündin in 19,18 Sekunden klar vorn.
Den Endlaufstart verbaselte sie völlig. Umso überraschender, dass sie bei ihrem letztlich ungefährdeten Erfolg
eine 19,12 als Zeit präsentierte. Zudem holte sie eine Anwartschaft auf den Deutschen Rennchampion.
Mit mehr Routine wird sie sicher ihren Weg machen.Völlig verschlafen hatte Ipanema vom rauhen Meer (Lutz Merkel) den Start zum Vorlauf der Hündinnen in der A-Klasse. Konsequenz war Rang vier in 19,77 Sekunden. Im Endlauf startete sie für ihre Verhältnisse gut, kam auf der Zielgeraden angerauscht und wurde nach 19,37 Sekunden hauchdünn bezwungen Dritte. Für ihre lediglich 44 Zentimeter Schulterhöhe hatte die kleine Kämpferin wieder eine sehr gute Leistung gezeigt.
Familie Noster aus Lüneburg bot in der gemischten Seniorenklasse ihren Windwurf vom rauhen Meer auf.
Der nur 47 Zentimeter hohe Rüde hatte im Trial einen mäßigen Start, ging jedoch in der Kurve geschickt
innen durch und lief nach 20,28 Sekunden als Zweiter ein. Das Finale hatte eine ähnliche Dramaturgie,
doch kam "Nepomuk" diesmal besser aus der Box. So lag er eingangs der Zielgeraden vorn und ließ sich
den Triumph auch nicht mehr nehmen. In 20,19 Sekunden war er die Nummer eins vor Xanadou of Gasfirst (20,37).
Clever gelaufen, tapfer gekämpft: Es machte Freude, dem Heidjer zuzusehen.
Cluvenhagen, 25. Mai:
Sehnsucht nach seinem Man O´War vom rauhen Meer hatte Meik Straßmann heute und kam mit Freunden zu Besuch.
Und der kleine "Jamie" machte es sich auf dem Schoß seines künftigen Familienangehörigen bequem,
spielte gleich "den Coolen". Man O´War sowie seine sechs Geschwister bereiten ihrer Mutter,
den künftigen Besitzern und uns weiter viel Freude.
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Cluvenhagen, 20. Mai:
Ein harmonisches Team sind La Dorada vom rauhen Meer und Yördis Befeld im täglichen Leben. Und dicke Kumpel!
Für die heute acht Monate alte, elegante Nachwuchshündin stand die erste Bewährungsprobe im Hundesport heute
bei der Schau in Großenaspe an. "Lara", wie die schwarze Hündin gerufen wird, machte ihre Sache ausgezeichnet
und erhielt in der Jüngstenklasse von Richterin Kupkova aus der Tschechei ein v v 1. Unmittelbar vor Beginn
des Wettbewerbs Jüngsten-BIS gingen mit der jungen Dame aber "die Pferde durch". Sie schlüpfte aus dem Halsband
und tobte sich auf der benachbarten Wiese so richtig aus. Damit war ihre Teilnahme am Wettkampf dahin,
die gute Laune der Kleinen trübte das jedoch in keinster Weise.
In der Nationalen Klasse der Rüden wurde Youngster Hectorprotector vom rauhen Meer in 17,73 Sekunden Vorlaufdritter. Im Endlauf wurde wahrscheinlich die Zeitnahme zu früh ausgelöst, so dass die Zeiten irrelevant sind. Aber sie stimmen in Relation zueinander. So siegte Indiana Jones of Good Family in 18,92 Sekunden vor Yellow Feet´s Boomer (18,99) und "Hector" (19,17). Der elegante Rüde von Peter Lilischkis präsentierte sich in guter Verfassung und wird sich im Verlauf seiner ersten Saison sicher weiter steigern. Botticelli vom rauhen Meer (Familie Rabus) hielt als Vorlauffünfter noch gut mit (18,84). Im Finale brach er nach der Hälfte der Distanz ein und belegte Platz fünf in 20,35 Sekunden. Er verbraucht sich einfach zu sehr vor dem Start. Bei den Rüden kam Dr. Devious vom rauhen Meer (Familie Rabus) sowohl im Vorlauf (18,43) als auch im Finale (18,19) als Fünfter ein und bewegte sich im Rahmen seines derzeitigen Leistungsvermögens. Guadelupe vom rauhen Meer (Familie Steinbeck) lieferte als Zweite im ersten Vorlauf 18,10 Sekunden ab. Hier kam Ipi Tombé (Dr.Claudia Rittner) als Dritte auf 18,35. Da sich "Ipi" im zweiten Durchgang nicht mehr steigerte, verpasste sie den Endlauf als Gesamtsiebte knapp. Guadelupe wurde im zweiten Heat Dritte in 18,44, hatte aber mit der Leistung aus Abschnitt eins das Finale erreicht. Hier sicherte sich "Lilly" in 18,07 Sekunden einen achtbaren fünften Rang. Als noch junge Hündin wird auch sie ihren Weg machen. Insgesamt waren deutlich weniger Hunde bei diesem Titelrennen am Start als in den Jahren zuvor. Was Whippets aus unserer Zucht betrifft, so hatten im Vorfeld etliche Besitzer signalisiert, dass ihnen die Fahrt einfach zu weit sei.
Ein qualitativ und quantitativ starkes Feld hatte sich bei den Rüden der A-Klasse eingefunden. Dabei erreichten zwei Vertreter vom rauhen Meer das Finale. Alchimist wird von seiner Besitzerfamilie Frensel nach deren Aussage sehr schonend an die Saison herangeführt. So imponierte er im ersten Heat als Sieger in 23,30 Sekunden. Im zweiten Durchgang verbaselte er den Start völlig und lieferte als Vierter schwache 24,24 ab. Doch mit der besseren Zeit hatte er problemlos den Endlauf erreicht. Hier führte er lange. Dann war nach Aussage von Nicole Frensel die Luft ´raus und "Zatopek" wurde auf Rang fünf in 23,70 Sekunden durchgereicht. Dennoch war die Eigentümerin zufrieden: "Die Saison hat gerade erst angefangen. Wir bauen ihn vorsichtig auf, die notwendige Kondition wird er in einigen Wochen haben", resümierte sie. Ebenfalls das Duell der besten sechs hatte Feenpark erreicht.
"Sam" kam im ersten Abschnitt als Zweiter auf 23,90, im zweiten als Zweiter auf 23,38 Sekunden.
Er lebt von seinem guten Antritt.
Im Finale brachte er diesen nicht wie gewohnt an und so blieb nach 23,81 Sekunden Platz sechs für den Rüden von Familie Giese.
Ungewohnt war es für Eezepeeze vom rauhen Meer und seine Besitzerfamilie Rogga, dass "Enzo" nicht den Endlauf erreichte.
Nach jeweils zweiten Rängen in 23,74 bzw. 23,73 Sekunden war Endstation.Sein Wettkampfdebut gab Hondo Mondo vom rauhen Meer im 13köpfigen Feld der Grundklasse der Rüden. Der nur 48 Zentimeter große Rüde zahlte dabei im ersten Lauf als Dritter in 24,24 Sekunden noch Lehrgeld. Rang eins im zweiten Heat in 23,93 brachte aber das Finalticket. Hier ging er im Verlauf des Rennens nach Aussage von Besitzer Stefan Nabering innen nach vorn. Auf den letzten Metern habe aber, so Nabering, noch etwas Stehvermögen gefehlt. Dennoch war "Bronze" in 23,96 Sekunden aller Ehren wert. Ein Rätsel bleibt weiterhin Falkenhain vom rauhen Meer. Beim Training in heimischem Gelände nach Aussage von Besitzer Cecil Pinto mindestens genauso schnell wie Familienkumpel und Deutscher Rennchampion Areion vom rauhen Meer, lässt er im Rennen in entscheidenden Situationen den nötigen Kampfgeist vermissen. So langten 24,10 Sekunden als Zweiter im ersten Vorlauf nicht für das Finale. Im zweiten Durchgang waren es sogar lediglich 24,44 Sekunden und Rang drei.
Die Vorgeschichte:
Wir haben mit dem französischen Vererber und Rennchampion G`Pare Brise of Derby Star beste Erfahrungen gemacht,
ist er doch Vater unseres am 19. Dezember 2000 gefallenen B-Wurfes. Nun lebt der "alte Herr" zwar noch,
doch mit fünfzehneinhalb Jahren scheidet er als Deckrüde aus.Sein Vater ist der Europameister und französische Rennchampion 1989, Brise Vent de Grillemont. Brise Vent, ein Rüde mit Top-Charakter und tadellosem Exterieur (V-Bewertungen in der Schau!), verfügt über einen Pedigree "zum Niederknien". Brise Vents Vater, Fullspeed´s Cheyenne, war nicht nur selbst Topvererber und UICL-Rennchampion, sondern trägt als Sohn von Sturmwind´s Rapid auch alte deutsche Erfolgslinien. Cheyennes Mutter Alive´o of the Crackerjacks ist rein niederländisch gezogen. Die dreimal erfolgte Paarung brachte ausschließlich hoch erfolgreiche Hunde. Brise Vents Mutter, O`Cindy de Grillemont, war nicht nur Topvererberin und französische Rennchampionesse (mit V-Bewertungen in der Schau!), sondern kommt auch dem Ideal Schönheit und Leistung nahe, trägt sie doch über ihre Mutter Vixen de Grillemont erfolgreiches Schaublut. Und sie ist Tochter von J´Andy Thor. Viel zu oft wird inflationär nach Superlativen gegriffen, doch für diesen Rüden ist kein Superlativ zu hoch. Ende der 70er Jahre importierte ihn die Countesse de Saint-Seine in ihren Zwinger de Grillemont (aus England). Er war schnell, doch als Vererber bombastisch. Es gibt heute in Europa kaum einen Top-Rennhund, der ihn nicht mindestens einmal, oft drei-/viermal in seinem Pedigree führt. Aber natürlich ist er, wie Sturmwind´s Rapid, lange, lange tot. Da sind wir hocherfreut, dass wir Welpen erwarten können, die beide Spitzenvererber auf ihrer Ahnentafel haben werden. Denn zwar ist auch Brise Vent de Grillemont seit Jahren verstorben, doch es gab Gefriersperma von diesem exzellenten Whippet! Und wir sind Madame Joelle Granger sehr dankbar, dass sie sich entschieden hat, das noch vorhandene Sperma dem Zwinger vom rauhen Meer für einen Wurf zur Verfügung zu stellen. Dazu war logistisch einiges zu bewältigen. Mit der sympathischen Eigentümerin waren wir uns über alle Modalitäten schnell einig. Dann war der Kontakt zu Prof. Alain Fontbonne in Maison-Alfort zu knüpfen. Hier wie an der TiHo Hannover begegneten wir neben Professionalität und Sachverstand einem großen Wohlwollen. So wurde in Hannover ein Spezialbehälter gechartert, per Spedition zum Flughafen gebracht. Per Luftfracht ging es nach Paris, mit der Spedition zur Tierärztlichen Hochschule in Maison-Alfort. Dort hatte das Sperma einige Jahre gelagert, bis es jetzt in dem aus Deutschland eingeflogenen Spezialbehälter nach Hannover verbracht wurde. Frau Prof. Dr. Günzel-Apel hat heute bei Flibbertigibbet, die natürlich zuvor einige Male untersucht wurde, die Besamung vorgenommen. Das Unternehmen war auch pekuniär sehr aufwendig, doch wir sind es mit Zuversicht und Begeisterung angegangen. Und es wird das 19. Mal (!) sein, dass ein im Ausland gezogener Rüde in unserer Zucht Vater wird, der zuvor in Deutschland in keinem anderen Zwinger einen Wurf hatte. Flibbertibbet hat uns bereits mit ihrem K-Wurf nach Zorneagle´s Caballero viel Freude gemacht. Die hübsche Hündin (V-Bewertungen, gleich ihre erste Schau brachte das Jugend- BIS) ist schnell (Vizederbysiegerin 2006, Landesrennsiegerin Nord/MeckPom 2003 und 2004, 6. Deutsche Kurzstreckenmeisterschaft 2004 (mit schlechtem Start, sie war als Vorlaufschnellste unter rot im Finale). Und sie verfügt über ein freundliches Wesen. Sie (weiß, rote Platten) ist Tochter der beiden exzellenten Renner und vor allem Topverwerber Ivaldo/F und Trollhetta vom rauhen Meer. Ihr Pedigree ergänzt sich hervorragend mit dem von Brise Vent (sandfarben, leider existiert kein verwendungsfähiges Foto mehr). Und mit 47,3 cm Körmaß ist sie nicht zu klein für den Franzosen (50,0 cm Körmaß). Wir erwarten rot-/sandfarbene Welpen, evtl. mit Maske und weißen Abzeichen. Jetzt sind wir gespannt, ob "Betty", wie Flibbertigibbet (benannt nach einem Topgalopper, der wiederum nach einem shakespearschen Geist) gerufen wird, aufgenommen hat. Wir sind Realisten und wissen, dass die Befruchtungsquote bei Besamung mit zuvor gefrorenem Sperma lediglich bei 60 Prozent liegt. Auch wissen wir, dass es selbst bei einer erfolgreichen Besamung eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass es nur einer oder zwei Welpen sein werden. Aber das ist sekundär. Wir wollen diese Topblutlinie in unserer Zucht verankern und wären schon über einen Nachkommen glücklich. Sollte das so ein, erwarten wir ca. am 6. Juli unseren N-Wurf.
Cluvenhagen, 4. Mai:
Relaxen in der Frühlingssonne und sich auch von Besitzer Mike Titzmann
und seiner Kamera nicht stören lassen: Kayf Tará vom rauhen Meer und Fire Game´s Carrington!
Cluvenhagen, 3. Mai:
Herrliches Frühlingswetter, alles blüht, die Seelen sind in Hochstimmung:
Einen schönen Zeitpunkt haben sich die Welpen unseres M-Wurfes und
ihre Mutter Golly Gosh vom rauhen Meer für die Geburt ausgesucht.
Und so verlief am gestrigen Spätnachmittag und frühen Abend auch alles harmonisch und problemlos. Alle acht fühlen sich wohl!
Acht, das heißt Mutter und sieben Sprösslinge! Vier Jungs sind es und drei Mädchen.
Alle haben eine Maske und einen weißen Brustfleck. Die Hündinnen sind rot/sand, die Rüden zwei rötlich und zwei isabell.
Dr. Devious vom rauhen Meer ging in der A-.Klasse der Rüden an den Start. Besitzerfamilie Rabus geht die Saison mit "Bobby" ruhig an. So hatte dieses Rennen einen Testcharakter. Im ersten Vorlauf schaffte Dr. Devious als Dritter 25,36 Sekunden. 25,43 im zweiten Durchgang brachten ihm Rang zwei, doch war das Finale damit verpasst.
Den Sieg sicherte sich in der Grundklasse der Rüden Graf Ferry.
Dabei hatten die schnellen Jungs im Vorlauf den "Hasen" nach nicht einmal der Hälfte der Distanz eingeholt.
Die Laufwiederholung sah "Ferry" in 27,63 vorn. Ganz knapp wurde es im Finale.
Er schien das Rennen nach gutem Start und langer Führung noch aus der Hand zu geben.
Doch zur Freude seiner Besitzerfamilie Zuber behauptete sich Ferry, der einen Tag später seinen zweiten Geburtstag feierte,
mit einer Energieleistung. In 27,41 Sekunden lag er eine Hundertstel vor dem ausländischen Gast Zap Mama´s Don Diego.Spannend war es auch bei den Rüden der A-Klasse. Hier gewann Eezepeeze vom rauhen Meer (Familie Rogga) seinen Vorlauf in 27,11 Sekunden sicher vor Zorneagle´s Jim Beam (27,82) und Alchimist vom rauhen Meer (27,91). Letzterer ging im Finale in Führung. Am Ende blieb für den Schützling von Familie Frensel der dritte Rang in 27,44 Sekunden. Die im Vorlauf auch vorn platzierten Rüden waren noch vorbeigezogen. Knapp behauptete sich diesmal Jim Beam in 26,98 Sekunden vor "Enzo", der nach 27,03 über den Zielstrich lief. Bei den A-Klasse Hündinnen verpatzte Ipi Tombé den Start durch aufgeregtes Kratzen in der Box am Gitter. So blieb Rang fünf in 28,09 Sekunden.
knapp 46 Zentimeter wird sie sich nach unserer Meinung im Rennlager sehr gut behaupten. Knapp über 51 Zentimeter wurde Hetman Platoff (Eigentümer Familie Lenhart) gemessen. Für ihn war das Stehen auf dem Tisch Neuland. Bei der zweiten und entscheidenden Messung im kommenden Jahr sollte mit mehr Routine ein Wert unter 51 Zentimetern gut möglich sein. Keine Probleme gab es mit seinem Bruder Hondo Mondo, den Eigentümer Stefan Nabering stellte. Der untersetzte, kräftige Rüde wurde unter 51 Zentimeter gemessen.
Was hat uns zu dieser Paarung bewogen? Villains ist ein ruhiger, selbstbewusster Rüde.
Er ist rot, hat ein tadelloses Exterieur! Villains liegt problemlos im Maß und hat bisher auch exzellent maßig vererbt.
Sein Rennpotenzial ist hervorragend, doch ist er vor allem ein Vererber der internationalen Spitzenklasse.Seine Tochter Café Noir wurde 2005 Europameisterin, doch sind alle Hunde der drei Würfe im Zwinger Roughneck, die er mit der Hündin Vento gehabt hat, Toprenner. Und wer den genetischen Aufbau von Vento und Golly Gosh vergleicht kann erkennen, warum wir Villains für explizit für eine G-Wurfhündin genommen haben. Die Stammbäume von Villains und Golly Gosh scheinen wie füreinander "erfunden"! Und dass wir neben dem planmäßigen Aufbau und der Weiterführung einer eigenständigen Blutlinie "vom rauhen Meer" weiterhin innovativ und kreativ operieren, lässt sich daran erkennen, dass wir zum 18. Mal in unserer Zucht einen im Ausland gezogenen Deckrüden einsetzen, der zuvor in Deutschland noch keinen Wurf hatte.
Golly Gosh vom rauhen Meer ist, wie ihre Eigentümerin Sabine Bassimir stets betont, ihr "goldener Hund".
Und diese Aussage will in der erfolgreichen Bassimir-Hundeschar mit fünf Whippets vom rauhen Meer etwas heißen.
"Golly" hat bisher vier Rennen bestritten, alle gewonnen. Dabei triumphierte sie unter anderem im Deutschen Derby
und im Landessiegerrennen Nord/MeckPom. Zwar ringunerfahren, wurde die hellrote, hübsche, nur 46,5 Zentimeter
große Hündin im Schauring dennoch v-platziert bewertet. Was ein ruhiges, aber aufmerksames Wesen im Rennsport vermag,
zeigt die Tatsache, dass Golly alle Läufe in ihren Rennen ebenso von vorn mit einem Blitzstart gewann wie zuvor ihre Lizenzläufe.An Farben erwarten wir rot/sand, evtl. mit weißen Abzeichen und Maske. Wir freuen uns schon riesig auf die Kleinen!
Cluvenhagen, 21. Februar:
Es geht ihm gut, dem Youngster Königstiger vom rauhen Meer.
Zumal wenn er seinen Lieblingskorb in Beschlag genommen hat. Besitzerfamilie Völker freut sich schon,
"Prius" im Frühjahr an zu trainieren.
Cluvenhagen, 9. Februar:
Ipi und Bigger genießen das Kuscheln! Dr. Claudia Rittner, Eigentümerin von Ipi Tombé vom rauhen Meer,
schickte uns dieses Foto. Vorausgegangen war ein Spaziergang, der bei widrigem Wetter zur Schlammschlacht ausgeartet war,
sowie eine anschließende "Duschorgie".
Die Messungen gehören im Leben eines Rennwhippets zu den prägenden Ereignissen. Bedeutete noch vor einigen Jahrzehnten das Ausmessen eines Hundes für diesen die Verbannung ins sportliche Abseits ("Schauläufe"), so haben die Rennen der Größenklasse erfreulicherweise im Laufe der Zeit den ihnen gebührenden Rang bekommen. Auch dass ansonsten hervorragende Hunde nicht mehr von der Zucht ausgeschlossen sind, weil sie gemessen am Standard einen oder mehrere Zentimeter zu groß sind, ist ein Fortschritt. Kochten in früherer Zeit oft die Emotionen hoch, wenn es ans Messen ging, so ist auch hier in den letzten Jahren eine erfreuliche Klimaverbesserung eingetreten. Zum einen lag das an den Messrichtern, die die ideale Mischung zwischen Genauigkeit auf der einen und im Zweifelsfall dem Wohlwollen für den Hund auf der anderen Seite fanden, aber auch an Besitzern und Züchtern, die sich in den meisten Fällen einem unausgesprochenen Konsens verpflichtet fühlten: Im Rahmen gewisser Toleranzen Grenzhunde wohlwollend behandelt zu wissen, aber diese Toleranz nicht über zu strapazieren.Auch zu akzeptieren, wenn ein Hund eben wirklich zu groß war. Mit diesem dann ohne Wenn und Aber in der Größenklasse zu starten. Die öffentliche Anerkennung der Leistungen, die in dieser Klasse erbracht werden, hat sich auf erfreulichem Niveau stabilisiert. Soweit, so positiv! Leider bringen Toleranz und Verständnis (bei aller Akuratesse im Handeln) aber oft auch mit sich, dass (und dies muss nicht zwingend in "böser" Absicht geschehen) sie ausgenutzt werden. Für einige Whippetfreunde ist es schwer zu akzeptieren, aber es geht eben nicht darum, einen Hund um jeden Preis "reinzukriegen", sprich einzumessen, sondern es soll die Größe eines Tieres möglichst objektiv ermittelt werden. Letzterer Teil des Satzes noch einmal mit anderem Akzent: Es handelt sich bei einer Messveranstaltung auch nicht um die Olympischen Spiele der Hundesteller, wo derjenige zum Helden wird, der versucht, die eventuelle Langmut der Messrichter über zu strapazieren und einen Hund um jeden Preis einmessen zu lassen, sondern um ein Verfahren, im Sinne eines sportlichen Ablaufs der Wettkämpfe die Größe eines Tieres möglichst objektiv zu ermitteln. Wir haben es als sehr angenehm empfunden, dass in den letzten Jahren auf den Rennbahnen eine Atmosphäre entstanden war, in der die Hundezüchter und -besitzer sich respektierten. Da wurde zwar auch `mal auf einen Hund ein Blick geworfen nach dem Motto "Na, wie ist der denn eingemessen worden …" Aber nach unserem Eindruck stimmte die Generallinie und das Ganze war "ausbalanciert". Der unausgesprochene Konsens, Toleranz und Wohlwollen in Anspruch zu nehmen, aber Grenzen zu akzeptieren, ist offensichtlich jedoch in letzter Zeit in Einzelfällen verletzt worden. Im Wirtschaftsleben gibt es den geflügelten Begriff des "legalen Betruges". Daran konnte sich erinnert fühlen, wer einzelne Whippets sah und erfuhr, dass diese eingemessen worden waren. Auf der einen Seite halten meine Frau und ich als Züchter vom rauhen Meer es für wichtig, dass jetzt nicht überreagiert wird, dass auf eine Zeit angemessener Liberalität und angemessenen Wohlwollens nicht eine Zeit der Inquisition folgt. Das bedeutet aber, dass Züchter und Besitzer zwar weiterhin Wohlwollen im Zweifelsfall für sich in Anspruch nehmen sollen, aber eben auch von sich aus akzeptieren, wo die Grenze ist und sein muss. "Wollen doch 'mal sehen, wie weit ich gehen kann" ist als Verhaltensmaxime meilenweit entfernt von sportlicher Fairness und schlichtem Anstand. Auf der anderen Seite sind wir, wie jeder andere auch, für unser eigenes Handeln verantwortlich (Passender Bibelspruch aus Lukas 6,31: "Wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch!" Ähnlich hat der Philosoph Kant seinen kategorischen Imperativ formuliert.) Deshalb dienen diese Zeilen auch nicht dazu, andere zu belehren, sondern unsere eigenen Vorstellungen zu definieren: Wir haben uns deshalb schon vor Jahren überlegt, wie wir für uns die Sache angehen wollen, handeln seitdem danach und wollen die Prinzipien auch auf dieser unserer Homepage darlegen:
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