Aktuelles 2005Archive: 2004 , 2006 , 2007 |
| Unter Aktuelles veröffentlichen wir alle Aktivitäten "vom rauhen Meer", denn wir sind erstens stolz auf alle Whippets "vom rauhen Meer" und zweitens gilt für uns der alte journalistische Grundsatz: Wenn Publizierung, dann bitte aller Resultate. Nicht das Beste herauspicken und den Rest verschweigen... |
Cluvenhagen, 31. Dezember:
Post haben wir heute bekommen von Familie Bustert aus Bremen,
die seit einigen Wochen Lavinia Fontana in ihre Reihen aufgenommen hat.
"Amy" hat sich bestens eingelebt und bereichert mit ihrer positiv-temperamentvollen Art den Alltag.
Mit dem Foto der Kleinen beschließen wir für 2005 "Aktuelles",
wünschen allen Gästen auf dieser Homepage guten Rutsch und ein freudvolles 2006!
Cluvenhagen, 22. Dezember:
Schnell sind die Hunde unseres F-Wurfes, mit einem ansprechenden Wesen.
Zwar sind nicht alle in Rennhänden, doch haben sie durch die Bank ein liebevolles Zuhause.
So auch Farallon, von dessen Besitzerfamilie Schnabel wir dieses Foto erhielten.
Durch den Beruf des Eigentümers bedingt ist Farallon zwar nicht auf der Rennbahn,
hält dafür aber bei ausgiebigen Spaziergängen seine Leute auf Trab.
Cluvenhagen, 20. Dezember:
Ein hübsches Kerlchen ist Kayf Tará. Und ein vielversprechendes für die Rennbahn dazu.
Mit weihnachtlichen Grüßen aus dem Hause Titzmann erhielten wir dieses Foto.
"Felix" ist achteinhalb Monate alt, wird im kommenden Jahr sein Debut im Hundesport geben.
Cluvenhagen, 14. Dezember:
Ein kurzes Nickerchen, nicht etwa Winterschlaf, machen Whippethündin "Ipi" und Greyhündin "Lady".
Dr. Claudia Rittner, Eigentümerin von Ipi Tombé, schickte uns dieses bezaubernde Foto.
Wir warten jetzt auf die Hitze von Golly Gosh. "Golly", die 2005 mit vier Siegen in vier Rennen, unter anderem im Deutschen Derby und im Landessiegerrennen Nord/MeckPom, einen exzellenten Karrierestart hinlegte, wird, da sind wir zuversichtlich, sich auch als Mutter hervorragend präsentieren.
Cluvenhagen, 11. November:
Eine bezaubernde junge Whippetdame ist heute mit ihrer Eigentümerin Reingart Schwanicke aus Varel Gast in unserem Haus gewesen:
Juwwi vom rauhen Meer, siebeneinhalb Monate alte Tochter von Oochigea's Zampano und Trollhetta vom rauhen Meer,
besuchte ihre alte Heimat. Sie integrierte sich gleich in unsere Hundeschar und es war schnell klar,
warum Juwwi mit ihrem positiven Wesen der Liebling der Familie Schwanicke ist.
Sie war als Welpe stets die Kleinste im Wurf, dafür aber ein Temperamentsbolzen.
Ihr freundlich-offenes Wesen hat sie behalten. Und was die Größe betrifft:
Mit ihren derzeit 44,0 bis 44,5 Zentimetern trifft auf sie zu: Klein, aber fein!
Cluvenhagen, 10. November:
Mit dem Erfolg von Ipi Tombé vom rauhen Meer beim Coursing in Landstuhl
ist die Saison 2005 auch für "vom rauhen Meer" zu Ende gegangen.
Es war wieder einmal eine schöne Zeit für die Hunde, die Eigentümer und auch für Karin und mich.
Freuen durften wir uns über zahlreiche Erfolge.
Stellvertretend für alle anderen seien hier bei den Rüden Birkhahn vom rauhen Meer (Familie Keil) und
bei den Hündinnen Golly Gosh vom rauhen Meer (Sabine Bassimir) genannt.
"Michael" sicherte sich in nicht einmal drei Monaten drei Titel, wurde Verbandsrennsieger,
gewann das internationale Derby und anschließend das Landessiegerrennen Nord/MeckPom.
"Golly" lief ihre ersten vier Rennen, gewann sie alle.
Dabei holte sie sich den Triumph im Deutschen Derby und im Landessiegerrennen Nord/MeckPom.
Klar, dass wir uns riesig auf ihren ersten Wurf freuen. Wir warten auf ihre Hitze, die voraussichtlich im Dezember kommen wird.Nicht im Dezember, sondern bereits heute wünschen wir allen Hunden vom rauhen Meer und ihren Eigentümern, allen Freunden unserer Zucht und allen Gästen auf dieser Homepage ein gutes und harmonisches Überwintern.
Herrliches Wetter sorgte an beiden Tagen für gute Laune bei allen Beteiligten. Die Whippets waren heute dran. "Ipi" hatte in dieser Rennsaison Pech gehabt, da sie durch ihren unglücklichen Läufigkeitstermin dreieinhalb Monate außer Gefacht war. Dennoch reussierte sie nicht nur auf der Rennbahn, sondern sorgte mit dem Auftritt in Landstuhl auch für ein gelungenes Saisonhalali. 110 Punkte, 53 im ersten und 57 im zweiten Durchgang, sammelte die hübsche Hündin be ihrem sicheren Triumph.
Herzlichen Glückwunsch!
Wenn am Ende der Tour mit dem PKW Spielen auf dem gepflegten Sportrasen ansteht, macht Autofahren auch Spaß.
Und fünf der acht jungen Remonten haben schon ein liebevolles Zuhause gefunden, in das sie in entsprechendem Alter aufgenommen werden.Für drei prachtvolle Rüden suchen wir noch geeignete Besitzer. Da wir in der letzten Woche zwei Anrufe hatten, wo wir nicht so begeistert waren und die Hunde auch nicht dorthin versprochen haben, kurz noch unverzichtbare Hinweise: Wir geben keinen Hund in ein Zuhause, wo ihn ein Dasein in einem Zwinger erwarten würde. Und wir geben keinen Hund in ein kinderloses Zuhause, wo Herrchen und Frauchen beide voll berufstätig sind, niemand da ist, der sich tagsüber mit dem Hund beschäftigt und das Tier acht bis zehn Stunden täglich die Woche über allein wäre. Das ist kein Zuhause, nicht für einen Whippet von uns, nicht für ein Tier generell. Wir züchten primär liebevolle, schmusige Familienhunde, die sich harmonisch in ihr soziales Umfeld eingeben und die erwarten, dass man sich ihnen liebevoll widmet. Le Carré (links), Lohengrin (Mitte) und Los Santos heißen die Kleinen, die auf dem Foto mit unserer Mama kuscheln und die sich wie wir über liebevolle Whippetliebhaber freuen würden.
Cluvenhagen, 28. Oktober:
Sieht er nicht gut aus, der knapp 14 Monate alte Hector Protector vom rauhen Meer?
Besitzer Peter Lilischkis unternahm mit seinem Youngster eine Stipvisite zum Hubertusrennen in Oberhausen.
Im kommenden Jahr wird "Hector" selbst ins Renngeschehen eingreifen.
Oberhausen, 23. Oktober:
Wacker geschlagen haben sich Ipi Tombé und Dr. Devious vom rauhen Meer beim Hubertusrennen des WRV Kurpfalz in Oberhausen.
Auf dem 350m-Grasparcours erreichte "Bobby" das Finale der Rüden-A-Klasse,
im Pendant der Hündinnen verfehlte "Ipi" dieses Ziel knapp.Rang vier in 23,57 Sekunden schaffte Dr. Devious (Familie Rabus) in seinem Vorlauf. Als er zum zweiten Mal ´ran musste, siegte er in 23,54. Damit war das Ticket zum Finale gelöst. Hier blieb Bobby der sechste Rang in 23,66 Sekunden. Ipi Tombé schnupperte nach mehrmonatiger, hitzebedingter Pause erstmalig wieder Wettkampfluft. Sie belegte im ersten Durchgang in 23,70 Sekunden Rang drei. Im zweiten Trial musste sie die ganze Bahn außen laufen, war zunächst Letzte. Mit Kampfgeist schob sie sich noch auf Platz drei in 23,56 vor. Doch damit war der Endlauf knapp verpasst. Eigentümerin Dr. Claudia Rittner konstatierte verbesserungsfähige Starts bei ihrem Schützling, will im Hinblick auf die Zukunft der kleinen, hübschen Hündin vor allem deren Antrittsschnelligkeit optimieren.
Die bisher in vier Rennen ungeschlagene "Golly" (u.a. Derbysiegerin und Landesrennsiegerin Nord/MeckPom in diesem Jahr), schon mit V-Bewertung, ist eine hübsche, sehr liebe, sandfarbene Hündin mit Maske. Sie verfügt über einen internationalen Spitzenpedigree. Da sie noch nicht gekört ist, nahm sie kurzfristig und ohne Vorbereitung am Sonnabend in Issum in der Zwischenklasse an der Schau teil. Mit dem Nachteil, dass sie aus dem Training heraus im "Rennlook" antrat, erhielt sie von Richter Kiack ebenso ein sg wie Hondo Mondo vom rauhen Meer (Besitzer Stefan Nabering) in der Jugendklasse der Rüden. Damit hat sie alle Körvoraussetzungen erfüllt. Wir freuen uns schon auf den Wurf mit Golly und werden in einigen Wochen über nähere Einzelheiten informieren. Vorerst erfreuen wir uns an unserem L-Wurf, der morgen fünf Wochen alt werden wird. Ende dieser Woche werden wir Fotos von den noch zu vergebenden Schätzchen unter "Aktuelles" und "Welpen" ins Netz stellen. Der Wurf imponiert unverändert durch eine ernorme Frühreife. Für knapp fünf Wochen hat das Oktett eine erstaunliche Sicherheit und Souveränität.
Für Inka Lilie war es das erste Rennen überhaupt. Schon in der Lizenz war sie nur schwer in die Box zu bekommen, versuchte lieber außen herum zum Häschen zu kommen. Auch im Vorlauf erschien sie so erst als Letzte aus der Kiste. Dennoch gewann sie dieses Trial in 19,47 Sekunden. Dabei besiegte sie mit Beautiful Blue North immerhin die amtierende Deutsche Kurzstreckenmeisterin (19,57). Als Dritte in den Zwischenlauf musste Coralta vom rauhen Meer (19,77). Hier wurde "Cora" Zweite. Damit hatte sie zur Freude ihrer Besitzerfamilie Brüggemann das Ticket zum Finale gelöst. Hier drehte sich Inka Lilie wieder in der Box, kam so erneut als Letzte ins Rennen. Damit war für "Emily" vorn der Zug abgefahren. Es blieb Rang vier in 19,52 Sekunden. Coralta lief in 19,87 auf Platz sechs. Für beide Hündinnen ist Saisonschluss. Jetzt hofft die Besitzerfamilie Pausch/Kloss, dass Inka Lilie und die Startbox in der kommenden Saison "Freundschaft schließen".
Für diesen Endlauf hatte sich "Nurmi" als Zweiter seines Vorlaufes auf der 360m-Grasbahn in 24,08 Sekunden qualifiziert.
Dabei war er sehr schwach gestartet. Die Rehabilitation im Finale blieb ihm durch sein Malheur versagt.
Einen Topstart erwischte dagegen Ballysnip im Vorlauf der Hündinnen.
In 23,66 dominierte sie klar vor Ipanema vom rauhen Meer (24,23) und Tilby el Schiras (24,48).
Im Finale musste Björn Wessels zunächst um "Snippi" bangen, die hinter der die Spitze
übernehmenden Tilby deutlich zurück auf Rang zwei lag. Doch mit Routine und Klasse kam
Ballysnip noch zu einem sicheren Erfolg. Selbst für ihre Verhältnisse
(Sie ist selten eine gute Starterin) kam Ipanema spät aus der Box.
So lief sie zwar noch dicht auf Tilby auf, doch mehr als Rang drei war für den Schützling
von Lutz Merkel nicht drin. Eine Zeit war für dieses Rennen nicht genommen worden.
Das wird Snippi und ihren Besitzer nicht wirklich gestört haben. Der Landesrennsiegertitel war unter Dach und Fach.Ein recht homogenes Feld präsentierte sich bei den Rüden. Areion gewann seinen Vorlauf in 23,51 Sekunden, als er seinen lange führenden Bruder Alchimist (23,59) noch abfing. Das andere Trial gewann I`m Charly Rivel of Good Family (23,58) vor Graf Ferry vom rauhen Meer (Familie Zuber), der auf 24,00 kam. Hier belegte Falkenhain vom rauhen Meer (Familie Schumacher/Pinto) Rang fünf in 24,55. Im Zwischenlauf lag Falkenhain lange vorn. Dann ließ er Old Road`s Carlo innen vorbei und wurde außen auch noch von Cullan`s Esquire überholt. So verpasste er als Dritter in 24,14 Sekunden das Finale um zwei Hundertstel.
Im Endlauf hatten Areion und Alchimist die Boxen sechs und fünf.
Umgekehrt wäre besser gewesen. Wie schon einige Male praktiziert drängte Alchimist nach außen,
Areion nach innen. Dadurch behinderten sie sich gegenseitig. Lange war dennoch alles offen,
zumal sich Alchimist gegenüber an die Spitze gesetzt hatte.
Doch mit einem feinen Finish kam Charly Rivel in 23,52 zu 23,55 noch an "Zatopek" vorbei und
zu einem knappen, aber verdienten Sieg. "Ari" erreichte in 23,69 Rang drei.
Einen guten Eindruck machte auch Graf Ferry. Er hatte auch keinen optimalen Rennverlauf,
hielt sich als Vierter in 23,87 aber achtbar. Aris Besitzer Cecil Pinto haderte hinterher
ein wenig mit dem Rennverlauf. Für Besitzerin Nicole Frensel war vor allem wichtig,
dass Alchimist nach seiner Zehoperation im Sommer wohl endgültig wieder Anschluss gefunden hat.
Le Carré: schwarzer Rüde; weißer Brustfleck; Leonidas: sandfarben/roter Rüde; großer weißer Brustfleck, schwarze Maske; Lohengrin: schwarzer Rüde; weißer Brustfleck; Los Santos: schwarzer Rüde; kleiner weißer Brustfleck; La Dorada: schwarze Hündin; kleiner weißer Brustfleck; La Habanera: sandfarben/rote Hündin; kleiner weißer Brustfleck, schwarzer Maske; Lavinia Fontana: schwarze Hündin;
Viel Aufregung gab es vor dem Start zum Endlauf der Hündinnen, als eine Teilnehmerin
sich in der Box den Maulkorb abstreifte. Verständlicherweise machte die Betreuerin,
die ihren Schützling keinem Risiko aussetzen wollte, die Box noch einmal auf.
So verstrich einige Zeit. Diese "nutzte" die bereits wie die anderen Kontrahenten
in der Box befindliche Briscola, um sich mehrmals zu drehen und dann nach hinten Auslass
aus der Box zu begehren. Als es dann abging, klappte sie 20 Meter nach.
"Geschah alles aus Höflichkeit", kommentierte es später bei der Siegerehrung Sprecher
Günther Schultze humorvoll. "Sie war schon einmal Landesrennsiegerin und gönnte
diesmal Golly Gosh den Titel!" Um "Lauras" Chancen war es natürlich geschehen.
In 25,55 Sekunden wurde sie abgeschlagen Letzte. Nun ist das Naturell von "Golly" so,
dass ihr Verzögerungen einfach gesagt am Mors vorbeigehen. Sie saß ruhig in der Box und
wartete regungslos und aufmerksam, bis diese aufging. `Raus und weg hieß dann für sie
die Devise und im Ziel stand ein klarer Sieg fest. Überrascht waren alle von den 23,63 Sekunden,
die bekannt gegeben wurden. Wir hatten eigentlich mit einer 22er Zeit gerechnet.
In jedem Fall hat Golly mit vier Siegen in ihren ersten vier Rennen und mit dem Titel
des deutschen Derbysiegers und Landesrennsiegers Nord/MeckPom eine makellose Bilanz.
Spannung versprach der Zweikampf Birkhahn gegen El Maimoun vor dem Rennen.
El Maimoun entschied diesen bereits in der Box. Allerdings zu seinen Ungunsten.
Er streifte sich den Maulkorb ab, so dass dieser während des Rennens `runterbaumelte.
Da war natürlich gegen einen Klassehund wie Birkhahn nichts zu machen.
Einen Superstart hatte Silverhawk`s Napoleon erwischt, der erste Mitte gegenüber
von El Maimoun (außen) und Birkhahn (innen) abgelöst wurde. Als es in die Kurve ging,
machte sich "Michael" frei und gewann zur Freude seiner Besitzerfamilie Keil sicher
in bei diesem Wetter exzellenten 22,88 Sekunden (Nach dem Gewinn des Verbandssiegerrennens
am 10. Juli und dem Triumph im Internationalen Derby am 20. August der dritte Titel
in nicht einmal drei Monaten!). El Maimoun wurde in 23,29 Zweiter. Für "Tommy" angesichts
des Handikaps auch nach Meinung der Besitzerfamilie Latuske sehr achtbar.
Achtbar war auch das, was der Dritte, Effloresco`s Fayolle bot. Er hielt sich lange
im unmittelbaren Schatten der beiden Führenden auf und kam auf 23,38 Sekunden.Und jetzt lasse ich meine Gedanken ein bisschen schweifen: Natürlich gehörten Fayolle unsere besonderen Sympathien, fließt doch in seinen Adern das Blut unseres heißgeliebten englischen Importrüden Bikala vom rauhen Meer. Der Urgroßvater von Fayolle wurde uns leider mit zehn Jahren 2003 vergiftet. Doch traumhaft schön, mit bezauberndem Wesen und einem Pedigree zum Niederknien schwärmen wir heute noch von Biki und, dieser kleine Einwurf sei erlaubt: Wir werden Bikis Blut mittelfristig in unserer Zucht verankern. Unklar ist nur noch, über wen. Ein bisschen Werbung in Sachen eines befreundeten Zwingers: Der Bikalasohn Lion the Grashopper wird in diesem Winter im Zwinger of green Heaven Coralta vom rauhen Meer decken. Gerade wer Schönheit und Leistung preferiert, wird diese Paarung schätzen!
Mammendorf, 18. September:
370 Meter auf Gras haben für die Whippets auf dem Programm des Oktoberfestrennens in Mammendorf gestanden.
Für "vom rauhen Meer" gab es einen zweiten und einen vierten Rang.Für den zweiten Platz sorgte Guadelupe vom rauhen Meer in der Hündinnen-Grundklasse (Familie Steinbeck). "Lilly" bestritt heute ihr erstes Rennen. Im Vorlauf sicherte sie sich Rang eins in 24,60 Sekunden vor Timba Ray el Schiras (24,68). Lehrgeld musste sie im Finale zahlen, als sie schlecht aus der Box kam und durch eine Karamboulage an Boden verlor. Timba Ray war top gestartet gewann in 24,38 ungefährdet.
Guadelupe lief als Zweite in 25,35 deutlich langsamer als im Vorlauf.
Dennoch gefiel sie bei ihrem Erstauftritt.
Die A-Klasse lief gemischt. Dr. Devious vom rauhen Meer (Familie Rabus) legte zwei Auftritte in 24,78 Sekunden hin.
Das reichte im Vorlauf zum dritten, im Finale zum vierten Platz.
Sein Familienkumpel Botticelli vom rauhen Meer lief als Vorlaufvierter in 25,71 gegenüber
seinem sonstigen Niveau auf dieser Bahn knapp 1,5 Sekunden langsamer.
Vernünftigerweise zogen ihn seine Besitzer daraufhin zurück, da sie befürchteten,
dass eine Krankheit doch noch nicht ganz überwunden sei.
Nach 14jähriger Pause hatte meine Frau im letzten Jahr mit dem DM-Titel sowie Rang vier bei der Europameisterschaft
als beste Deutsche und dem Titelgewinn mit der deutschen Mannschaft ein exzellentes Comeback gefeiert.
Zu Jahresbeginn waren wir zur Geherhochburg DJK Sparta Langenhagen in Hannoversche gewechselt,
trainieren aber natürlich weiter in heimischen Gefilden. Nachdem Karin im Winter den Außenmeniskus herausbekommen hatte,
standen leistungssportliche Ambitionen lange in Frage. Doch sie hat schon fast wieder die Vorjahresform.
So gewann die 55jährige in Worbis ihre Klasse in 30:28,4 Minuten.
Dabei überholte sie 700 Meter vor dem Ziel die starke Kielerin Regine Meinlschmidt,
eine auch auf internationaler Ebene hochdekorierte Athletin, und ließ sie bis zum Ziel um knapp vier Sekunden hinter sich.
Nach der Vizemeisterschaft im vergangenen Jahr und damit erfolgreichem Comeback nach 15jähriger Pause
war ich diesmal auf Rang drei fixiert. Bei den über 55jährigen schien mir der Welt- und Europameister
der letzten Jahre, Hans Kehrer, zu stark. Dazu war in diesem Jahr mit Udo Schaeffer ein Athlet zu den 55jährigen aufgerückt,
der zwei Jahre jünger und seit Jahrzehnten auch international ein Spitzengeher ist.
Wie zuvor den Frauen machten auch uns die 30 Grad bei wolkenlosem Himmel und
von der Kunststoffbahn reflektierender Hitze zu schaffen. Schaeffer setzte sich von Beginn an die Spitze,
gewann mit 24:51,7 Minuten sicherer vor mir (25:03,1), als es der zeitliche Abstand auszudrücken scheint.
Doch auch ich war absolut glücklich, denn es gelang mir, den Topgeher Hans Kehrer (25:28,0)
um knapp 80 Meter zu distanzieren. Karin und ich freuen uns, dass es so gut klappte,
bauen uns weiter für die Zeit ab 2008 auf, wenn wir auch international angreifen wollen.Es war sehr anstrengend in Worbis. Doch machte uns das wieder einmal deutlich, welche Leistungen unsere Whippis im Leistungssport, denn nichts anderes sind Hunderennen für die ehrgeizigen Schützlinge, vor allem auch bei Hitze vollbringen. Jetzt freuen wir uns in aller Ruhe auf die Geburt der Welpen aus der Paarung Wittgenstein vom rauhen Meer X Bardonecchia vom rauhen Meer, die wir in knapp zwei Wochen erwarten.
Klein, aber oho: Das galt auch in der Stadt der 1000 Feuer für Ipanema vom rauhen Meer.
Bereits im Vorlauf war der kleine Quirl in 24,00 Sekunden überlegen vorn vor Crazy Runner´s Yasou (24,52).
Auch im Finale ließ sie nichts anbrennen. 24,01 Sekunden bedeuteten Platz eins vor Quick Fighter´s Bonny Lee (24,47).
Damit hat der Schützling von Lutz Merkel die A-Klasse erreicht. Sicher wird hier die Luft für eine 44er Hündin dünner.
Doch vom Laufvermögen her kann sie auch dort locker mithalten.
Dazu bedarf es aber der Ablegung ihrer Startschwäche, die sie in der Grundklasse noch durch läuferische
Überlegenheit kompensieren konnte. Aber wir sind auch hier zuversichtlich, dass die aktuelle Derbyvierte
dieses Manko beseitigen wird.
Um eine Klasse besser als zuletzt im Deutschen Derby präsentierte sich Graustark vom rauhen Meer
in der nationalen Klasse. Als runner up zum Derbysieger Iron Heart of Good Family hatte "Nurmi"
zuletzt in Hamburg keine Chance gegen den Sieger. Das sah in seinem zweiten Rennen anders aus.
Zwar hatten wir alle ihm eine Steigerung zugetraut, doch dass diese gleich so exobitant ausfallen würde, überraschte positiv.
Im Vorlauf kam er zu einem ungefährdeten Sieg in 23,59 Sekunden vor Crazy Runner´s Bandit (23,82)
und Ghan buri Ghan´s Buccaneer Binjai (24,18). Top startete Nurmi auch im Duell der besten sechs.
Zwar blieb der Ausgang auf den ersten beiden Plätzen bis zum Schluss spannend, doch ließ sich Graustark
in seinem zweiten Rennen das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen und komplettierte
den brüderlichen Doppeltriumph an diesem Tag. 23,28 Sekunden für den Derbyvize, 23,33 für
Derbysieger Iron Heart: Die Revanche für das Duell in der Elbmetropole war gelungen.
Dahinter folgten mit Abstand Bandit (23,87), Buccaneer Binjai (24,35), Gandolf Wild at Heart (24,37)
und Ghan buri Ghan´s Baltimore.
Hochklassig besetzt war die Konkurrenz der Hündinnen in der A-Klasse.
Dies unterstrich die Teilnahme der niederländischen Gäste Roughneck´s Café Noir und Gipsy Girl van de Sabelspoort.
Für unseren Zwinger brachte Björn Wessels Ballysnip an den Start.
"Snippi" habe, so der Iserlohner, gerade ihre Nachhitze beendet, noch nicht ihre Bestform zur Hand und
werde gezielt auf das Landessiegerrennen Anfang Oktober vorbereitet.
Dennoch zeigte die Mutter zweier Würfe eine gute Leistung. 23,72 Sekunden brachten ihr im Trial Rang drei.
Im Finale startete sie mäßig, konnte die in Whippettagesbestzeit von 22,89 siegende Café Noir und
die Zweite Gipsy Girl nicht gefährden, überholte auf der Zielgeraden aber noch die spätere
Vierte Tilby el Schiras (23,80) und holte sich in 23,72 Sekunden "Bronze".Aus Box sechs kam Alchimist vom rauhen Meer (Familie Frensel) in der Rüden-A-Klasse im Vorlauf in 23,58 Sekunden auf Rang drei. Bruder Areion belegte in seinem Trial Platz zwei in 23,57 Sekunden. Favorit für das Finale war nach einem Top-Vorlauf in exzellenten 22,95 Sekunden I´m Charly Rivel of Good Family. Das Finale nahm dann jedoch einen denkbar unglücklichen Verlauf. Frabriz vom Badenermoor (1. in 23,50) und Playboy Aviaticus (2. in 23,69) waren nach gutem Start vorn und machten das Rennen ungefährdet unter sich aus. I´m Charly Rivel startete wie Bowie und die beiden Brüder vom rauhen Meer mäßig. Jetzt drängte Alchimist von innen nach außen, Areion von außen nach innen. Der Vorlaufbeste geriet dazwischen in die Bredouille, kam zu Fall. So blieb für "Ari" Rang vier in 23,88 Sekunden, "Zatopek" eine Hundertstel dahinter. I´m Charly Rivel rappelte sich auf, seine Chancen waren jedoch als Sechster in 26,78 Sekunden dahin. Sicher kann das in jedem Rennen so passieren, sicher haben sich unsere Jungs zwar hart, aber regelkonform verhalten. Dennoch, wie ich gehört habe, auch im Namen unserer Besitzer: Tut uns leid Charly, heute warst Du der moralische Sieger!
![]() Ist das nicht schön, wenn man seine Besitzer glücklich macht: Fiorella und Finesse, die beiden exzellenten Hündinnen der nationalen Klasse.
![]() Das Führungsduo der nationalen Klasse bei den Rüden: Iron Heart und Graustark.
![]() Zwei Toprennerinnen aus einer Familie: Golly Gosh, Derbysiegerin bei den Hündinnen und ihr runner up Flibbertigibbet.
![]() Drei erfolgreiche Rennhunde auf dem Siegespodest bei den Rüden: Vorn der Triumphator Abokhan und sein Bruder, der Sechste Abadan, auf Podest zwei der Vizederbysieger Eezepeeze.
![]() Schwierig war hier noch die Ausgangsposition des unter rot laufenden Eezepeeze. Am Schluss überzeugte "Enzo" durch einen sehr guten zweiten Rang im Finale der Rüden.
![]() Als Letzter war Feenpark (rot) im Halbfinale aus der Box gekommen. Doch nutzte er zunächst innen die Lücke, um sich auf Platz zwei zu setzen. Am Ende verpasste er den Endlauf um vier Hundertstel.
![]() Nach schwachem Start hat Fiorella (rot) die Spitze im Finale der nationalen Klasse der Hündinnen übernommen.
![]() Golly Gosh (schwarz) zieht im Hündinnenfinale davon, Flibbertigibbet (rot) hat sich schon auf Rang zwei vorgekämpft, Ipanema (gelb) noch an letzter Stelle.
![]() Erwischt: Züchterin Effloresco`s und Züchter vom rauhen Meer beim small talk …
Doch der Reihe nach, so, wie sie auch gestartet sind: Fiorella vom rauhen Meer ging zum ersten Mal in der Hansestadt an den Start. Und schockte gleich im Vorlauf ihre Besitzer Kirsten Hecker und Torsten Senz, als sie verspätet aus der Box kam, zwar in Führung ging, am Ende aber in 23,81 Sekunden auf Rang zwei mit sechs Hundertsteln Rückstand das Nachsehen hatte. Auch im Finale auf der 350m-Sandbahn erschien "Maroni" als Letzte aus der Kiste. Doch die Vorlaufschlappe hatte offensichtlich ihren Ehrgeiz angestachelt. Souverän zog sie zu Beginn der Gegenseite nach vorn, vergrößerte ständig ihren Vorsprung und sicherte sich in 23,36 Sekunden den Derbysieg vor Cullan`s Finesse (23,74) und I´m Butterfly of Good Family (24,02).
Start, kämpfte sich von Rang fünf aus nach vorn und nahm die Verfolgung auf. Als sichere Zweite in 23,26 lag sie sechs Hundertstel hinter Golly. Doch eine reelle Siegchance hatte sie ungeachtet dieser geringen Zeitdifferenz nie. Dennoch: Beide liefen ein bravouröses Rennen! Und nicht nur sie! Da war doch noch die Dritte im Bunde. Ipanema, 44 Zentimeter kleines Schätzchen aus Versmold, zumeist mäßige Starterin, aber mit einem riesigen Kämpferherzen ausgestattet, hatte ihrem Besitzer und den Züchtern mit dem überraschenden Finaleinzug schon eine große Freude gemacht. Und sie setzte noch einen drauf. Von hinten griff sie an, kämpfte sich vor und lief als Vierte in 23,76 noch bis auf zwei Hundertstel zur Dritten, Alija vom Brunckland, auf. Klasse! Dies Siegerin hat jetzt alle drei ihrer bisherigen Rennen gewonnen. Für Golly, diese hübsche, nur 47 Zentimeter hohe Hündin mit der enormen inneren Ruhe und den konstanten Topstarts, eine enorme Leistung!
Im Zwischenlauf, der sie zusammenführte und in dem es um zwei Halbfinalplätze ging, war sowohl für Graf Ferry (3. in 24,19) als auch für Falkenhain (4. in 24,61) Endstation. Beide kamen als Letzte aus der Box und konnten dieses Manko nicht mehr kompensieren. Familie Zuber ist sich mit uns sicher, dass "Ferry" trotzdem seinen Weg machen wird, "Teddy" wurde sofort von Familie Frensel getröstet, die sich liebenswerterweise bereiterklärt hatte, nach Krankheit in Teddys Familie Schumacher/Pinto den Hund gemeinsam mit Alchimist und Graustark mit nach Hamburg zu nehmen und ihn dort zu betreuen. Im Halbfinale lag Eezepeeze lange an zweiter Stelle, ehe er im letzten Streckendrittel noch nach vorn ging und in 23,57 Sekunden vor Enrico vom Nonnenkloster (23,79) gewann. Überraschend das Aus im anderen Semifinale für Feenpark. Er lebt von einem explosiven Start, kam diesmal als Fünfter heraus. So führte ihn sein Antritt zwar auf Rang zwei, doch als es eingangs der Zielgeraden zu einem Körperkontakt kam, nahm "Sam" Tempo heraus und damit war sein Ausscheiden perfekt. In 23,86 Sekunden fehlten ihm als Viertem ganze vier Hundertstel zum Finaleinzug. Das Duell der besten sechs sah Abokhan vom Brunckland sofort vorn. Eezepeeze kämpfte sich auf Rang zwei (23,50) vor. Einen Moment hoffte ich, er würde es noch einmal spannend machen, doch letztlich gewann Abokhan in der Topzeit von 23,14 sicher. Glückwunsch an den Züchter und Besitzer, der mit Hunden aus seinem A-Wurf auch den Sechsten (Abadan, 24,16) stellte und mit Alija bereits Rang drei bei den Hündinnen geschafft hatte. Besitzer Wolfgang Rogga durfte seiner Frau Christel nach Hause durchtelefonieren, dass "Enzo" mit Rang zwei eine Anwartschaft zum Deutschen Rennchampion erworben hatte. Dies galt zuvor natürlich ebenso bei den Hündinnen für Golly Gosh und Flibbertigibbet. "Bronze" bei den Rüden sicherte sich im übrigen in 23,90 Sekunden Yellow Feet´s Bronco.
Als Einziger unserer Garde musste El Maimoun in den Zwischenlauf. Ein Topstart ließ "Tommy" zur
Freude seiner Besitzerfamilie Latuske hier ungefährdet die Sieggrundlage schaffen (23,61).
Benji kam ihm in 23,95 am nächsten.Damit waren drei vom rauhen Meer im Finale, dazu gesellten sich I`m Charly Rivel of Good Family, Crodo und Farestero vom Badenermoor. Den besten Start erwischten Birkhahn und Alchimist. Als wir schon Angst bekamen, sie würden sich beim Kopf-an-Kopf-Duell gegenseitig behindern, löste sich "Michael" und kam in 23,26 zu einem sicheren Sieg. Ob Alchimist noch nicht die nötige Stamina hat, oder ob er angesichts früherer Erfahrungen immer noch die Schmerzen im (mittlerweile amputierten) Zeh fürchtet, wird sein nächstes Rennen zeigen. In jedem Fall brachte sein Comeback einen hochachtbaren vierten Rang (23,72) hinter I`m Charly Rivel (23,53) und Crodo (23,54). Dahinter blieb ein nicht das Niveau seiner letzten Rennen erreichender El Maimoun Fünfter in 23,75 vor Farestero (23,90). 15 Hündinnen gaben in der Hansemetropole ihre Visitenkarte ab, so dass der Veranstalter Halbfinals einplante. Sabine Bassimir war zunächst glücklich, dass ihre Briscola den Vorlauf in 23,77 Sekunden deutlich vor Mikado vom Leineufer (24,21) gewann. Hingegen musste Coralta vom rauhen Meer (Familie Brüggemann) nach Rang drei in ihrem Rennen in 24,53 Sekunden in den Zwischenlauf. Hier imponierte sie, als sie als Letzte aus schwieriger Position entschlossen durchs Feld marschierte, in 24,66 Sekunden gewann und ihre ärgste Verfolgerin, Toscarlik`s Andra (24,78), mit ins Halbfinale nahm.
Leider wurde der Wettkampf von strömendem Regen geprägt. Das führte dazu, dass die Finals nicht mehr gelaufen wurden und die Wertung auf Vorlaufbasis erfolgte. "Cora" war in der Hündinnen-Grundklasse in ihrem ersten Vorlauf Zweite in 26,05 Sekunden geworden. Im zweiten Durchgang reichten ihr 26,20 Sekunden zu Rang drei. So wurde sie insgesamt als Dritte geehrt. In der Kombinationswertung Schönheit und Leistung hatte sie damit den Sieg errungen. Nachdem ihr dies vor zwei Wochen auch bei der Welfenveranstaltung in Hannover gelungen war, kam sie somit zum zweiten Triumph en suite. Coralta wird im Zwinger "of green heaven" im Herbst ihren zweiten Wurf haben. Vater wird Lion the Grashopper sein. Vor allem unter dem Aspekt Schönheit und Leistung halte ich diesen Wurf für sehr vielversprechend. Zweiter Starter vom rauhen Meer in Hildesheim war Embarcadero. Nach 24,72 Sekunden und Rang zwei im ersten Trial belegte er im zweiten Abschnitt Platz drei in 25,55. Leider machte der nur 48 Zentimeter große Rüde hier eine sehr unangenehme Erfahrung. Besitzerin Vera Yildirim: "Bobby wurde kurz hinter dem Ziel von einem größeren und kräftigeren Rüden derart angerauft, dass er mit der Schulter an den Zaun kam und sich verletzte. Auf Nachfrage sagte man mir, dass die Attacke etwa einen halben bis einen Meter hinter dem Ziel erfolgt sei, so dass keine Sanktion erfolgen könne. Dennoch bin ich traurig und schockiert." Jetzt hofft die engagierte Hamburgerin, dass ihr Schützling bis zum Derby in ihrer Heimatstadt zwei Wochen wieder fit sein wird.
Beide werden ihr Debut im Deutschen Derby am 21. August in Hamburg-Höltigbaum geben. Während der knapp 50 cm große "Ferry" bei den Rüden startet, geht der 51cm große "Nurmi" in die Größenklasse. Er soll hier in diesem Jahr Erfahrung sammeln, nachdem er bei der Messung noch Probleme mit dem ruhigen Stehen auf dem Tisch hatte. Im kommenden Jahr gehen wir dann davon aus, dass er sich in der Grundklasse die ersten Meriten erwerben wird.
Hoisdorf, 31. Juli: Drei Siege sowie je einen zweiten und dritten Rang hat es für "vom rauhen Meer"
auf der 350m-Grasbahn in Hoisdorf beim Blau-Gold-Rennen gegeben. Hervorgehoben sei heute vor
allem X`Aliysa vom rauhen Meer (Besitzerin Maren Wichmann), die das Rennen der Senioren für sich entschied.Dabei hat "Batya", wie sie gerufen wird, zwar daheim ihren geregelten Auslauf, doch auf Rennen wird sie nicht mehr gezielt vorbereitet. Sie bestreitet diese auch nur sporadisch und wenn, dann "vor der Haustür". Nach dem überraschenden zweiten Platz beim Union-Rennen Anfang Juli in Höltigbaum musste sie sich diesmal im Vorlauf der gemischt rennenden Oldtimer in 23,89 Sekunden nur Jonny Bee el Schiras beugen. Im Finale drehte X`Aliysa den Spieß um und sicherte sich mit einer Steigerung auf 23,54 Sekunden Rang eins.
Hünstetten, 31. Juli: Eine exzellente Visitenkarte hat in der A-Klasse der Rüden beim internationalen Windhundrennen in Hünstetten auf der 350m-Sandbahn Eezepeeze vom rauhen Meer abgegeben. Rang zwei in einem starken 17erfeld kann sich sehen lassen. Zweiter Starter vom rauhen Meer war Dr. Devious, der im Zwischenlauf die Segel streichen musste.
Schon im Vorlauf zeigte sich "Bobby" nicht auf der Höhe, belegte lediglich Rang drei in 23,77 Sekunden
und musste in den Zwischenlauf. Dieses Schicksal teilte er mit Eezepeeze. Der war zwar in 23,50 Sekunden Zweiter,
doch der Ausscheidungsmodus war knallhart. Nur die jeweils Ersten kamen in Vor- und Zwischenläufen weiter.
Extrem unglücklich gestaltete sich das Renngeschehen dann für Dr. Devious. Besitzerin Jutta Rabus:
"Es gab mehrfach Körperkontakt zur Konkurrenz, einmal musste Bobby sogar über einen Rivalen nach außen hinwegspringen,
um weiter mitmischen zu können. So war einfach nicht mehr drin".
Als Vierter blieb ihr Schützling in 24,14 unter Wert geschlagen.
Dafür hatte die Fränkin Lob für den Ausrichter parat: "Für uns war Hünstetten heute absolut eine Reise wert.
Es war eine harmonische Veranstaltung. Auch die Rennkommentare haben uns gut gefallen. Wir kommen gern wieder!"
Wiederkommen durfte auch "Enzo", nachdem er seinen Zwischenlauf überlegen in 23,13 Sekunden
vor Tancreve vom Meatloaf (23,92) für sich entschieden hatte. Wiederkommen zum Duell der besten sechs Rüden.
Mit dem sehr starken schweizer Gast Romanow`s Winsten an der Spitze. Der triumphierte überlegen in 22,58 Sekunden.
Dahinter zeigte Eezepeeze neben läuferischen vor allem auch kämpferische Qualitäten. Besitzer Wolfgang Rogga:
"Nach durchwachsenem Start lag Enzo zunächst nur an fünfter Stelle. Doch er blieb konsequent innen.
Noch eingangs der Zielgeraden war er lediglich Vierter. Mit einem enormen Finish fightete er sich noch auf Rang zwei."
Damit gab es für Eezepeeze auch das Reserve-CACIL.
Nächste Prüfung für den erfolgreichen Renner wird das Deutsche Derby am 21. August in Hamburg-Höltigbaum sein.
Ein spannendes Duell gab es in der A-Klasse der Rüden.
Bereits im Vorlauf sahen die Familien Latuske und Keil ein Kopf-an-Kopf-Rennen
ihrer Schützlinge El Maimoun und Birkhahn vom rauhen Meer. Ersterer siegte in 18.74 Sekunden
für die 280 Meter auf der Grasbahn gegenüber 18,80 für seinen Rivalen.
Im Endlauf blieb der Ausgang wieder lange Zeit offen, bis "Tommy" sich erneut in 18,83 vor "Michael",
dem frischgebackenen Verbandsrennsieger, der auf 18,91 kam, durchsetzte.
Beim internationalen Derby werden beide ihren Wettstreit erneuern.16 Rüden gingen in der Grundklasse an den Start. Darunter als Vertreter vom rauhen Meer auch Feenpark (Familie Giese). Besitzer Schumacher/Pinto konnten aus familiären Gründen mit ihrem Falkenhain, Feenparks Bruder, nicht dabeisein. Feenpark entschied seinen Vorlauf in 19,15 Sekunden sicher für sich. Im Halbfinale verbaselte "Sam" den Start, qualifizierte sich aber als Zweiter in 19,25 sicher für das Halbfinale. Hier kam er erneut schlecht weg, stellte den Finaleinzug aber bereits in der Kurve sicher und erreichte in 19,25 Sekunden Platz zwei. Im Rennen der besten sechs Rüden übernahm Sam gleich seine Lieblingsrolle `raus und weg. In 18,90 Sekunden lag er als Gewinner klar vor seinem runner up Old Road`s Carlo (19,36). Zusätzlich wurde Feenpark bei der Siegerehrung am Schluss der Veranstaltung mit dem Welfenpokal, einem riesigen Wanderehrenpreis, ausgezeichnet, den in den Jahren zuvor schon einige Hunde vom rauhen Meer erobert hatten.
Gute Siegeschancen hätte in der nationalen Klasse der Hündinnen sicher Fiorella vom rauhen Meer
(Familie Hecker/Senz) gehabt, doch hatte sich "Maroni" am Bremsballen verletzt So wurde sie sicherheitshalber geschont.
Vor allem im Hinblick auf das Deutsche Derby am 21. August sicher eine richtige Entscheidung.Qualitativ und quantitativ war die A-Klasse der Hündinnen top besetzt. 14 junge Damen gaben ihre Visitenkarte ab. Flibbertigibbet vom rauhen Meer (Sabine Bassimir) kam als Zweite ihres Vorlauf nach für sie ungewohnt schwachem Start auf 19,06 und damit direkt ins Halbfinale.
Hier klappte es besser und unter den Augen ihres Sohnes Königstiger,
der mit seiner Besitzerfamilie Völker aus Leipzig angereist war, lag sie nach 18,83 Sekunden klar vor Cullan`s Easy (19,07)
und ihrer Familienkameradin Briscola vom rauhen Meer (19,13). Damit hatten alle drei das Finale erreicht. Briscola,
an diesem Tag von meiner Frau Karin betreut, hatte zuvor ihren Vorlauf in 19,41 Sekunden für sich entschieden,
dabei auch ein wenig Glück bei der Laufeinteilung gehabt. Im Endlauf führte "Betty" lange, dann ging der jungen Mutter
(Ihre Welpen sind gerade dreieinhalb Monate alt) ein wenig die Kraft aus. So wurde sie kurz vor dem Ziel
noch vom holländischen Gast Roughneck`s Café Noir (18,83) in 18,87 Sekunden abgefangen. Sehr gute Vierte
in ihrem ersten Rennen nach der Hitze wurde hinter der Bundesrennsiegerin 2004, Marshmallow vom Leineufer (19,27),
"Laura" in 19,29.
Ihr erstes Rennen bestritt in der Grundklasse der Hündinnen Golly Gosh vom rauhen Meer.
Da sie gerade aus der Nachhitze war, zeigte sich Besitzerin Sabine Bassimir zunächst
im Hinblick auf Gollys Siegeschancen etwas skeptisch. Doch nach klarem Vorlauferfolg
in 19,24 Sekunden vor Kohout`s Candida Tyché (19,46) steigerte sich "Golly" im Finale
noch einmal und triumphierte in 19,03 Sekunden überlegen vor Cullan`s Felicita (19,49).
Dritte wurde hier Coralta vom rauhen Meer in 19,55, die sich als Vorlaufzweite in 19,68
für diesen Lauf qualifiziert hatte. Dennoch sorgte "Cora" zur Freude ihrer Besitzerfamilie
Brüggemann für einen weiteren Sieg derer vom rauhen Meer. Sie hatte am Sonnabend zuvor
in der Schau ein "V" erhalten und gewann mit zehn Punkten die Kombinationswertung Schönheit
und Leistung der Whippet-Hündinnen.
Multititelträger X`Ashmore vom rauhen Meer gewann bei den Senioren-Rüden seinen Vorlauf
sicher in 19,28 Sekunden vor Ariba van de Groene Golf (19,40). Im Finale lief es für
"Ash" nicht so optimal und der niederländische Gast konnte hauchdünn in 19,28 gegenüber
19,29 den Spieß umdrehen. Glückwunsch an Ariba und Besitzer!
Cluvenhagen, 21. Juli: Wir erwarten für etwa den 24. September Nachwuchs!
Eltern des potenziellen L-Wurfes sind Wittgenstein vom rauhen Meer und Bardonecchia vom rauhen Meer.
"Witti" war heute mit seiner Besitzerin Nicole Frensel bei "Lilly" in Cluvenhagen zu Besuch.Wir haben lange überlegt, welchen Rüden wir für den ersten Wurf unserer Bardonecchia (Deutsche Derbysiegerin 2002, Deutsche Kurzstreckenmeisterin 2004, Landesrennsiegerin Weser-Ems 2003, LU, Vizeverbandsrennsiegerin 2005, Dritte der KSM 2005, 1. DWZRV-Siegerrennen 2003, vielfache Rennsiegerin (im In- und Ausland), zwei Schauteilnahmen/zweimal V2 nehmen sollen. In der Endauswahl waren neben Wittgenstein noch je ein Toprüde aus den Niederlanden und aus Frankreich. Wir haben uns dann für "Witti" entschieden. Dabei ließen wir uns von folgenden Überlegungen leiten:
Leipzig, 11.Juli: Echte Kumpel teilen selbst die Knochen, al Fao´s Floyd und
Königstiger vom rauhen Meer ("Prius") einträchtig im Domizil der Familie
Völker nebeneinander
Von ihrer besten Seite zeigten sich die Rüden unserer Zucht bereits in den Vorläufen. Birkhahn gewann dabei sein Trial auf der 395m-Grasbahn in 25,86 Sekunden, der insgesamt besten Vorlaufzeit der Rüden. Mit ihm trat der Zweite, Areion vom rauhen Meer (26,48) (Familie Schumacher/Pinto), den direkten Weg ins Halbfinale an. Positiv überraschte in seinem Rennen Falkenhain vom rauhen Meer. "Teddy" (Familie Schumacher/Pinto) sicherte sich in 26,64 Rang zwei hinter al Fao's First (26,46). Zorneagle's Farlap holte sich die Top-Position in seinem Durchgang (26,19) vor Eezepeeze vom rauhen Meer (Familie Rogga) in 26,24. Sehr eng war es zwischen Dr. Devious vom rauhen Meer (Familie Rabus) als Sieger seines Rennens in 26,81 vor Enrico vom Nonnenkloster (26,83). Fünf Vertreter vom rauhen Meer aus fünf Würfen direkt im Halbfinale, die Bilanz war super. Hier ging es in zwei Läufen um jeweils drei Endlaufplätze. Birkhahn war auch hier deutlich überlegen. Er siegte in 26,01 Sekunden vor Eezepeeze (26,38) und Enrico (26,46), der den frischgebackenen Bundesrennsieger First (26,54) aus dem Rennen warf. Das andere Halbfinale sah den "alten Fuchs" Areion, unseren persönlichen Geheimfavoriten bei den Spekulationen an den Tagen vor dem Rennen, in 26,27 Sekunden in Front vor Farlap (26,89) und Dr. Devious (26,99). Sehr gefreut haben wir uns dabei für Familie Rabus, die mit ihrem "Bobby" schon einiges Rennpech hatte und mit diesem dritten Rang sowie dem Finaleinzug ein wenig entschädigt wurde. Im Finale griff Birkhahn zu seinem bewährten Mittel "raus und weg". In 26,16 Sekunden war er erneut deutlich vorn. Dahinter gab es, wie so oft in großen Rennen, einige Unruhe. Am Schluss war mit Farlap (26,50) aber ein würdiger Hund Vizeverbandsrennsieger. Nur zwei Hundertstel hinter dem Dritten Enrico (26,54) kam Eezepeeze auf Rang vier (26,56). Neben Birkhahn hatte sich damit auch "Enzo" eine weitere Anwartschaft für den Titel "Deutscher Rennchampion" gesichert. Dr. Devious lag nach Beobachtung seiner Besitzerin Jutta Rabus lange an zweiter Stelle. Dann sei er nach einer Rempelei, so die Whippetliebhaberin aus Franken, nach außen gegangen und habe damit wertvolles Terrain preisgegeben. In jedem Fall blieb er als Fünfter (26,90) noch vor Areion (26,94). "Ari" war der eigentliche Pechvogel dieses spannenden Endlaufs. Er hatte sich, entweder schon in der Box oder direkt nach dem Start, einen Zehnagel abgerissen. Mit diesem Handikap ohne jede Chance, gab er dennoch sein Bestes. Viel wichtiger: Direkt nach dem Zieleinlauf wurde ärztliche Hilfe geleistet. Mit seinem Verband konnte Ari gleich auch optisch dokumentieren, was für ein Pech er gehabt hatte. Da die Verletzung an dieser Stelle schon mehrfach aufgetreten ist, will Besitzer Cecil Pinto gemeinsam mit seinem Tierarzt jetzt beratschlagen, ob eine Amputation an der neuralgischen Stelle angezeigt ist. In jedem Fall gratulieren wir den Besitzern und ihren Hunden zu dem tollen Abschneiden: Vier Hunde eines Zwingers aus vier verschiedenen Würfen im Finale dieses nationalen Titelrennens: Das kommt auch nicht alle Tage vor! Bardonecchia vom rauhen Meer bewarb sich bei den Hündinnen um sportliche Meriten. Sowohl im Vorlauf als auch im Halbfinale hatte sie aus Box sechs einen mäßigen Start. Dennoch kam sie nach Rang zwei (27,06) und Platz drei (26,64) in den Endlauf. Hier startete sie innen, setzte sich schnell in Führung und behielt diese bis in die dritte Kurve. Dann war Weltmeisterin und Top-Favoritin Zorneagle's Halla zur Stelle und gewann unangefochten in 25,78. "Lilly", die wir in dieser Saison angesichts der Tatsache, dass sie in den nächsten Wochen gedeckt werden wird, nur vorsichtig trainieren und dosiert in Rennen einsetzen, wurden zum Schluss die Beine etwas schwer. Dennoch reichte es sicher zur Vizemeisterschaft in 26,32 Sekunden vor Cullan's Easy (26,44), Tebby vom Meatloaf (26,75), sowie Marshmallow (26,78) und Mikado vom Lerineufer (26,96).
Hamburg, 3. Juli: "Diesen Hund gebe ich nie wieder her", scheint Maurice Latuske zu denken.
Dieser Hund, das ist Johan Cruyff. "Barnie", wie er gerufen wird, bereichert ab sofort das
Familienleben der Latuskes. Riverman und El Maimoun haben ihn sofort akzeptiert,
doch sind "Golo" und "Tommy" auch wirklich freundliche Burschen.
Damit haben wir aus unserer im Frühjahr geborenen Welpenschar nur noch Johann Quatz abzugeben.
Der ist zur Zeit Hahn im Korb unseres Hündinnenquartetts. Alle vier Whippetdamen lieben den stets "coolen" Johann.
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Locker vor Fabriz vom Badenermoor (24,05) entschied auch El Maimoun vom rauhen Meer (Familie Latuske) in 23,74
seinen Lauf für sich. Lange Gesichter dann im ersten Halbfinale:
Zwar gewann El Maimoun unangefochten in 23,69 Start-Ziel vor Crodo (23,75).
Doch Birkhahn startete schwächer als gewohnt. Ende gegenüber lief "Philipp" im Bemühen um Positionsverbesserung
auf und wurde als Vierter in 24,13 Sekunden unter Wert geschlagen.
Damit war das Finale verpasst. Ebenso erging es im anderen Halbfinale Embarcadero.
"Bobby" startete ungewohnt mäßig, musste außen laufen und schaffte als Vierter lediglich für
ihn schwache 24,15. Damit hielt El Maimoun unsere Fahne im Endlauf hoch. Und wie! Winfried Latuske hatte "Tommy"
topfit in die Veranstaltung gebracht und zum dritten Mal an diesem Tag erwies er sich als Bester.
Nicht wie so oft bereits nach dem Start in Führung, musste er sich nach vorn kämpfen.
Die ganze Kurve außen neben Benji liegend, setzte er sich erfolgreich durch und wehrte auch den
Schlussangriff von Crodo sicher ab. In 23,76 gewann El Maimoun vor Crodo (23,82), Benji (24,03) und Fire Game`s Carrington (24,18).
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Multi-Titelträger X`Ashmore vom rauhen Meer war in der Seniorenklasse am Start.
Bereits im Vorlauf hielt er sich in 24,26 Sekunden als Zweiter hinter Donatello II vom Badenermoor (23,98) achtbar.
Im Endlauf rückte er nach durchwachsenem Start dem Favoriten zusehends auf den Leib.
Besitzer Klaus Thiem: "Im Ziel waren es nur Zentimeter, die er hinten lag.
Etwas weiter hätte er es noch geschafft". 23,86 lief der knappe, aber verdiente Sieger.
Dass die mit 24,55 durchgesagte Zeit von "Ash" nicht stimmen konnte, lag auf der Hand.
Sie hätte einen Abstand von etwa neun Metern bedeutet …
Keine Chance hatte bei den Seniorinnen X`Alisha vom rauhen Meer gegen die Favoritin Xtrazoey of Gasfirst. Diese dominierte Vor- und Endlauf in jeweils 23,90 Sekunden. Doch "Batya", wie X´Alysia nach der kürzlich verstorbenen israelischen Schriftstellerin Batya Gur gerufen wird, schlug sich als Zweite in 24,54 bzw. 24,46 gegen die kürzliche Sechste des Bundessiegerrennens achtbar. Eigentlich hat sie ihre Rennkarriere schon beendet, doch in ihrer Heimatstadt Hamburg darf sie bei derartigen Anlässen noch `mal `ran.
Die 280-Meter-Grasbahn präsentierte sich bei sonnigem Wetter mit erträglichen Temperaturen in guter Verfassung. Und in guter Verfassung zeigte sich in der nationalen Klasse der Whippis auch Fiorella vom rauhen Meer. Die dreijährige, bisher nur wenig geprüfte, Hündin hatte zuletzt beim DWZRV-Siegerrennen Anfang April nur den Toprenner Indiana Jones of Good Family in einem gemischtren Feld vor sich geduldet. Bedingt durch berufliche Inanspruchnahme ihrer Eigentümer Kirsten Hecker und Torsten Senz war sie seitdem nicht auf der Bahn. Doch hatte das Duo seinem Schützling daheim die nötige Bewegung gegeben. "Maroni" gewann ihren Vorlauf sicher in 18,53 Sekunden. Crazy Runner's Bandit, Sohn von Vialli vom rauhen Meer, kam dahinter zur Freude seiner Besitzerin Ellen Gehrkens in 18,67 auf Rang zwei und damit direkt ins Finale. Hier verpatzte Maroni den Start völlig. Als Letzte aus der Kiste kommend, zog sie aus Box zwei jedoch konsequent nach innen und überholte noch auf der Startgeraden die gesamte Konkurrenz. In 18,63 gewann sie souverän mit 24 Hundertstelsekunden Vorsprung. Da Cullan's Finesse Zweite wurde, lagen in dieser Konkurrenz die beiden Hündinnen vor den insgesamt sechs Rüden, die morgens angetreten waren. Bandit kam in 18,98 auf Rang drei. In seinem ersten Rennen löste Ghan buri ghan`s Baltimore gleich das Endlaufticket, musste dort als Sechster in 19,73 Sekunden jedoch Lehrgeld zahlen. Sein Kumpel in der Zuber-Familie, Graf Ferry vom rauhen Meer, der in diesem Jahr seine Rennkarriere starten wird, hatte im übrigen tagszuvor bei der Schau in Ostercappeln die Fahne derer vom rauhen Meer hoch gehalten und sich in der Jugendklasse das V3 gesichert.
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Klar in Fuhrung: Bardonecchia
Bardonecchia mit Karin Dygas und
Den zweiten Tagessieg "vom rauhen Meer" gab es bei den Hündinnen der A-Klasse.
Im Vorlauf lief Bardonecchia, sicher führend, ganz nach außen und wurde in 18,46 Sekunden
noch von Cullan's Easy (18,40) abgefangen. Wir waren angesichts dieses Vorgehens
ein bisschen konsterniert, führten es jedoch darauf zurück, dass "Lilly" bei ihrem
Sieg in Oude Pekela Anfang des Monats auf einer Bahn gewonnen hatte, wo der "Hase"
nach dem Ziel die Hunde ganz nach außen in eine Sandgrube lockt.
Fiorella mit Kirsten Hecker
Im Endlauf wirkte Lilly sehr entschlossen, kam nach normalem Start schnell
deutlich in Front und gewann in 18,57 Sekunden sicher mit 59 Hundertstel
Vorsprung vor der Zweiten des Bundessiegerrennens von vor einer Woche, Cullan's
Easy und der dortigen und heutigen Dritten Energy (19,22)."Lilly" geht jetzt ins Verbandssiegerrennen. Wenn sie, voraussichtlich im Herbst, heiß werden wird, soll ein im Ausland stehender Deckrüde (Wir haben zwei Aspiranten in die Endauswahl genommen) ihr erster Zuchtpartner beim L-Wurf sein. Gleich vier "rauhe Meere" stellten sich in der Konkurrenz
der A-Klasserüden. Dabei zogen Areion (Besitzer Familie Schumacher/Pinto)
in 18,11 und Eezepeeze (Besitzer Familie Rogga) in 18,15 als Erste und
Zweite ihres Vorlaufs direkt ins Finale ein. Das gelang auch Embarcadero
(Vera Yildirim) , der den anderen Vorlauf in 18,18 Sekunden souverän vor
Aliibua van de Gouden Ster (18,39) dominierte. Im Finale erwischte Akiibua
den besten Start, lief innen und kam so in 18,07 Sekunden zu einem sichereren
Sieg, als es der Vorsprung von elf Hundertstel scheinen lässt. Sein runner-up
war Areion, der in 18,18 ein Trio vom rauhen Meer anführte. Embarcadero
(18,27), der als einziger seiner Zuchstätte einen halbwegs guten Start
gehabt hatte und Eezepeeze (18,36) belegten die Ränge drei und vier. Zorneagle's
For Ever (18,38) und Old Road`s Carlo (18,44) komplettierten das Sechserfeld,
das in seiner relativen Gleichmäßigkeit mit großem Kampfgeist die Zuschauer
begeistert hatte.
Das Finale jedoch war aus Sicht von Besitzerin und Züchtern der reinste Horror. Als Letzter aus der Box gekommen, gab "Sam" nicht auf und ausgangs der letzten Kurve schien sogar der Sieg noch möglich, als neben ihm ein Hund ins Rutschen kam, ihn touchierte. Feenpark kam dabei von den Beinen, rutschte auf der Seite liegend Richtung Außenrails, kam wieder hoch und passierte das Ziel als Fünfter und Letzter in indiskutablen 20,37. Niemandem ist irgendein Vorwurf zu machen, das ist Sport und das kann passieren. Wichtig: Keiner kam zu Schaden. Auch Sam erlitt keine Blessuren, wenn er naturgemäß auch etwas deprimiert wirkte. Glücklicher Sieger wurde so Hyazinth of good Family (19,61). Glücklich, aber verdient: Die Schwierigkeiten der Konkurrenz sollen seinen Sieg nicht abwerten, gewonnen ist gewonnen!
Das Rennen wurde nach dem Zeitsystem gezogen. Dr. Devious belegte im ersten Lauf Rang zwei in 24,78 Sekunden hinter Al Fao's First (24,54). Im zweiten Durchgang wurde "Bobby" Dritter in 24,93. Damit hatte er das Finale um elf Hundertstelsekunden verpasst. "Nango" kam in seinem ersten Durchgang als Zweiter (24,82) hinter Fire Game`s Carrington (24,47) ein. Seinen zweiten Lauf gewann er in 24,93 vor Zorneagle's Farlap (24,96). Titelträger wurde Al Fao's First in 24,11 Sekunden, über seinen Vater Zorneagle's Caballero Halbbruder unseres am 11. April geborenen K-Wurfes. Aus diesem Wurf wird Kingmambo künftig sein Familienkumpel sein. Die Mutter von First, al Fao's Bonita, ist im übrigen eine Tochter von Jacquinta vom rauhen Meer. Ein anderer K-Sprössling schnupperte in Sachsenheim schon Rennluft. Kayf Tará gehörte zum "Fanaufgebot" von Fire Game's Carrington (Besitzer Mike Titzmann). "Felix", wie Kayf Tará gerufen wird, steht im Besitz von Clemens Schmalstich und Mike Titzmann. Auch mit Carrington verbinden uns im übrigen "Blutsbande". Die Mutter des Rüden, der mit Rang drei (24,58) in Sachsenheim eindrucksvoll seine Visitenkarte abgab, ist eine Tochter von Dschingis Khan vom rauhen Meer, geht mütterlicherseits in zweiter Generation auf Bandola vom rauhen Meer zurück.
Nach dem Gewinn der Europameisterschaft und des niederländischen Rennchampionats im letzten Jahr ein weiterer Beweis für die Klasse des als Favoriten angetretenen Inhabers zahlreicher Bahnrekorde in Europa. Glückwunsch an ihn und auch an Zorneagle's Halla, die für Deutschland bei den Hündinnen reüssierte. Wir freuen uns, einen guten Griff getan zu haben, als wir El Cano Juan`s Vater Oochigea's Zampano zum Decken nahmen! Die Halbgeschwister von El Cano Juan werden morgen zwölf Wochen alt. Aus der Verbindung Zampano's mit der Vizeverbandsrennsiegerin Trollhetta vom rauhen Meer, die sich als Mutter unserer Würfe A-, F- und I wie ihr Partner bereits als exzellente Verberin erwies, haben wir noch die Rüden Johann Quatz ("Johann" gerufen) und Johan Cruyff (gerufen "Barnie"). Beide liegen derzeit hervorragend im Maß, verfügen neben dem exzellenten Pedigree über ein tadelloses Exterieur und einen bezaubernden, sicheren Charakter. Sie werden nur in liebevolle Rennhände abgegeben.
Zwar war das Wetter, der Jahreszeit unangemessen, kühl, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Die weiteste Anreise hatte Familie Steinbeck aus München mit ihrer Guadelupe vom rauhen Meer. "Lilly" präsentierte sich, um es in der Sprache unserer Kinder auszudrücken, "supercool" und wurde ebenso problemlos eingemessen wie ihr Bruder Graf Ferry (Familie Zuber), der sich auf dem Messtisch wie ein "Profi" zeigte. Ganz knapp war es bei Gräfin Anna (Angela Tiedt) und Graustark (Familie Frensel). Beiden fehlte ersichtlich Routine und so erfolgte, wenn auch jeweils sehr knapp, die Ausmessung über 48 bzw. 51 cm. Sowohl bei "Anna" als auch bei "Nurmi" sind wir jedoch ebenso wie die Eigentümer sehr optimistisch, dass es bei der zweiten, für das "ganze Leben" entscheidenden, Messung im nächsten Jahr mit mehr Erfahrung klappen wird. War dieses Quartett von meiner Frau Karin gestellt worden, so präsentierte Sabine Bassimir ihre Golly Gosh selbst. Wie erwartet ging "Golly" problemlos 'rein. Gefreut haben wir uns auch für unsere Freunde Carola und Volker Brüggemann, dass deren Amy of Green Heaven (Vialli vom rauhen Meer x Coralta vom rauhen Meer) eingemessen wurde. Die Messungen erfolgten, auch nach Aussage der anderen Whippeteigentümer, in ruhiger, kooperativer Atmosphäre. Das Dreierteam mit den Messrichtern Wilfriede Schwerm-Hahne und Klaus Thiem sowie Protokollantin Marianne Thiem agierte umsichtig und wurde auch der gelegentlichen Nervosität von Stellern und Hunden gerecht, wofür wir uns, auch im Namen unserer Eigentümer, an dieser Stelle noch einmal bedanken. Spaß gemacht hat uns auch der anschließende Klönschnack mit den Besitzern, denen wir für den weiteren Saisonverlauf viel Erfolg mit ihren Schützlingen wünschen.
Leipzig, 7. Juni: Mäuschen gespielt haben wir im Garten der Familie Völker!
Und dabei einen Mini-Dialog belauscht! Königstiger an Frosch: "Komm, spiel
mit mir, sei kein Frosch!" Frosch an Königstiger: "Abgelehnt! Im Handbuch
für den neunmalklugen Frosch steht unter der Rubrik Königstiger:
Gefährliches Raubtier, näheren Kontakt unbedingt vermeiden!"
Wir wünschen gute Besserung!
Cluvenhagen, 5. Juni: Vorsicht, Raubtierkäfig: Nicht zu nahe an die Gitterstäbe kommen! Der
K-Wurf, der die meiste Zeit des Tages in unserer großen Küche verbringt, hat
als Rückzugsmöglichkeit einen Käfig mit stets offener Tür. Wenn die großen
Schlachten geschlagen sind, brauchen die Krieger eine Verschnaufspause…
Mammendorf, 5. Juni: Macht sie sich nicht herrlich lang, die vielversprechende Nachwuchshündin Guadelupe vom rauhen Meer?
Knapp 14 Monate ist die Hündin alt, wird demnächst ihre Lizenz erwerben. Besitzerfamilie Steinbeck (und natürlich auch die Züchter)
sind stolz auf den Sprössling…
Hatte es in den Tagen zuvor geregnet, so kam während der Veranstaltung nur einmal ein dafür umso heftigerer Regenguss herunter. Doch die Bahn in Oude Pekela war wie immer Spitzenklasse. Ich fühle mich in meiner Meinung, dass es für Whippets nichts Besseres gibt als eine exzellent gepflegte Grasbahn, wieder einmal bestätigt. Der Rasen glich einem Teppich. Dass das Laufen auf dem Parcours mit Schlepphasen riesigen Spaß macht, demonstrierte Feenpark bereits im Vorlauf. In 23,16 Sekunden gewann er nicht nur seinen Vergleich, sondern erzielte auch die beste Vorlaufzeit aller 17 B-Klasse-Rüden. Auch im schnellsten der drei Halbfinals war "Sam", wie ihn seine Besitzer, die Familie Giese, rufen, in 23,00 Sekunden nicht zu schlagen. Im Finale gestaltete der Youngster zum dritten Mal einen Lauf nach dem Prinzip "raus und weg". Ungefährdet war er in 23,19 Sekunden die Nummer eins. Da er schon einige Male in Pekela trainiert hatte, hatte er auch keine Schwierigkeiten damit, dass der Hase auf der Zielgeraden zur Außenseite hin gezogen und dann in einem Sandkasten hinter dem Ziel abgeworfen wird. Das sah bei Bardonecchia schon anders aus. "Lilly" ließ sich ganz nach außen treiben und überquerte die Ziellinie im ersten Lauf, den sie nach gutem Start in 23,05 Sekunden überlegen gewann, nur etwa eineinhalb Meter vom Richterhäuschen entfernt. Im zweiten Lauf machte sie es besser. Hier war jedoch der Start sehr mäßig, lediglich durch konsequentes Innenüberholen kam sie bald nach vorn und war in 23,18 Sekunden im schnelleren der beiden Halbfinals Erste. Im Finale kamen alle Hunde gleichmäßig ab. Gegenüber machte Lilly sich frei und ließ sehr zur Freude ihrer Züchter und Besitzer nichts mehr anbrennen. Bei der Siegerehrung gab es für uns einen Blumenstrauß und einen nicht jahresgebundenen Stoffkalender, dazu einen Umschlag mit 22 Euro. Bei einem Meldegeld von zehn Euro erstaunlich. Ich hatte nicht den Eindruck, dass irgendjemand Pokale vermisste. Wie bereits in einer Winterkolumne dargelegt, sollten die deutschen Rennvereine überlegen, ob durch eine andere Gestaltung der Ehrenpreisvergabe nicht Meldegebühren signifikant gesenkt werden könnten… Fazit: Der Pekela-Trip hat den Besitzern beider Hunde viel Spaß gemacht.
Volker Dygas
Ab 1. Juni haben wir eine neue E-Mail-Adresse: kuvdygas@arcor.de Herzliche Grüße an alleVolker Dygas
365 Meter ist der Parcours laut Ausschreibung lang, angesichts der Hitze änderten die Veranstalter den Modus. Nach einem Vorlauf ging es gleich ins Finale. In der A-Klasse der Rüden gehörten Acatenango vom rauhen Meer (Familie Kölbel) und Eezepeeze vom rauhen Meer (Familie Rogga) zu den Streitern um den Sieg. Favorisiert war der Gast aus der Schweiz, Romanow`s Winsten. Der Dritte der letztjährigen Europameisterschaft hat in diesem Jahr hierzulande bereits einige Meriten erworben. Auch am Start mit Bart Simpson of the Runaway Rebels der Zweite der Deutschen Kurzstreckenmeisterschaft vom Sonntag zuvor in Greppin. Dort war Eezepeeze nicht am Start gewesen. Umso eindrucksvoller präsentierte er sich in Offenbach. Nur 16 Hundertstel langsamer als Winsten eroberte "Enzo" mit der zweitschnellsten Vorlaufzeit von 22,61 Sekunden einen Finalplatz. Ebenfalls den Sprung in den Reigen der besten sechs A-Klassebewerber schaffte Acatenango mit 23,09. Im Endlauf ließ Winsten nichts anbrennen und steigerte sich als sicherer Sieger auf 22,24 Sekunden. Als runner up bestätigte Enzo seine Vorlaufleistung und kam in 22,65 Sekunden auf Rang zwei. Hinter Bart Simpson (22,75), der gemeinsam mit Playboy auch mit drittbester Vorlaufzeit das Finale erreicht hatte, sowie Playboy Aviaticus (23,03) und Snapdog`s Flavio (23,11) blieb Acatenango als Sechster in 23,50 Sekunden unter Wert geschlagen.
In der Obhut ihrer Züchterin trat "Lilly" die Reise nach Sachsen-Anhalt an. Lange hatten wir überlegt,
ob sie starten solle. Sie ist am Ende der Nachhitze, hat sicher noch nicht ihre Bestform und soll in
diesem Jahr auch nur schonend trainiert werden, da sie im Spätherbst, wenn sie voraussichtlich wieder heiß werden wird,
gedeckt werden soll. Aber als Titelverteidigerin sollte man sich stellen.Und die Reise hat sich gelohnt. Abgesehen vom sportlichen Erfolg hat meiner Karin auch die gastfreundliche und harmonische Atmosphäre in Greppin gefallen. Es darf nicht vergessen werden, dass ein Hobby Entspannung vom normalen Alltag bringen soll und auch so gesehen war nicht nur für Karin Greppin eine Reise wert. Ursprünglich hatten wir angedacht, Pfingsten im Training in Oude Pekela/NL Lilly an einen manuellen Hasenzug zu gewöhnen. Doch darauf verzichteten wir zugunsten des Rennbesuches in Hoisdorf, da in Zeiten sinkender Rennteilnehmerzahlen bei den kleineren Vereinen diese nach unserer Meinung besonderer Unterstützung bedürfen. So kam es, wie es kommen musste: Im ersten Lauf in Greppin folgte Lilly dem Hasen stets konsequent weit nach außen, auch im zweiten Durchgang hatte sie dieses Verhalten eines "Schlepphasen-Neulings" noch nicht abgelegt. So gesehen war nach Rang zwei bei der Ouvertüre in 18,78 Sekunden auf der 280m-Grasbahn und Rang eins in 18,71 beim zweiten Auftritt der sichere Finaleinzug trotz durchwachsener Zeiten schon ein Erfolg.
Im Endlauf wollte sie es zu stürmisch gestalten, krachte in der Box voller Tatendrang gegen die vordere
Abgrenzung und holte sich, wie sich hinterher herausstellte, ein Hämatom über dem Auge. So war auch der
Start sehr schlecht, einige Meter hinter den Kontrahentinnen kam sie aus der Box. Doch mit viel Elan kämpfte
sie sich noch auf Rang drei vor. Bei einem Topstart wäre sicher einiges mehr drin gewesen.Eindeutig Nummer eins in diesem Jahr war auf ihrer Heimatbahn die vorjährige Vizemeisterin Beautiful Blue North des Greppiner Rennleiters Thomas Tilgner. Sie gewann in 18,16 vor al Fao`s Chadee von Familie Ziemdorff (18,42). Glückwünsche an die Siegerin und ihren runner up! Für Pedigree-Neugierige: Chadee und Bardonecchia sind Verwandte: Chadee ist die Tochter von Jacquinta vom rauhen Meer. Deren Wurfschwester Juanita vom rauhen Meer ist die Großmutter von Bardonecchia. Gelohnt hat sich der Trip zur KSM auch durch den Erwerb einer Anwartschaft für das Deutsche Rennchampionat für Lillys dritten Rang.
Bei den Rüden vertraten Dr. Devious und El Maimoun ihre Zuchtstätte. Dr. Devious (Familie Rabus) sicherte
sich in 18,90 und 18,51 Sekunden jeweils Rang zwei in den Vorläufen. 18,54 als Sieger im ersten Durchgang
und 18,62 als Zweiter im zweiten Abschnitt lieferte El Maimoun (Familie Latuske) ab. Damit sicherten sich
"Bobby" und "Tommy", wie sie gerufen werden, die Plätze zehn und elf im Gesamtklassement. Am Erreichen des
Finals fehlten 19 bzw. 22 Hundertstel.
Und was für ein gelungenes Debut! Ob "megacool" gemessenen Schrittes wie Johann Quatz, Jolie Zaza und Jolly Jinks S, ob vor lauter Eifer ständig ziehend (das zweibeinige Familienoberhaupt ist ja ach so träge…) wie Julio Mariner und Jipapibaqigrafo, oder ob vor Begeisterung des öfteren Bocksprünge einlegend wie Jagger und Juwwi: Das Septett, das wir in zwei Abteilungen zu je drei bzw. vier jungen Remonten ausführten, begeisterte nicht nur uns, sondern auch die Frischluftfreunde unter den Dorfbewohnern sowie deren vierbeinige Kumpel. Dabei genossen alle unser Standardprogramm für diese Premiere eines jeden Wurfes: Zuerst zwei Kilometer Autofahrt an den Rand eines Waldes (Wir selbst wohnen nur 200 Meter von einem Waldstück entfernt, doch sollen sich die Schätzchen frühzeitig positiv ans Autofahren gewöhnen). Dann 300 Meter Spaziergang auf einer ruhigen Nebenstraße, links ab und 300 Meter entlang einer belebten Hauptverkehrsstraße, dann Leinen los und Toben auf einem großen Rasenplatz und das letzte Stück zurück durch den Wald. 100 Meter vor dem Auto werden dann wieder die Leinen angelegt und der herrliche Trip geht seinem Ende entgegen. Während der zwei Kilometer zurück mit dem Fahrzeug zum eigenen Domizil kann man die Zufriedenheit der kleinen Schar deutlich spüren. Nicht immer verläuft der erste Spaziergang so freudvoll und problemlos wie heute. Wir hatten Würfe, da gab es Anfangswiderstand gegen die Leine und Scheu vor den ach so lauten LKW an der Hauptstraße. Auch das ist normal, legt sich schnell. Aber die J-Wurf-Truppe wird uns als innovationsfreudiges Völkchen in Erinnerung bleiben.
Noch knapp vier Wochen, dann wird mit der FCI-Weltmeisterschaft in Mlada Boleslav/Tschechei einer der Jahreshöhepunkte im internationalen Windhundsport anstehen. Am ersten Septemberwochenende ruft dann Mont de Marsan/F zur Europameisterschaft. Bei beiden Veranstaltungen ist eine identische Klientel angesprochen. Und nicht nur das: Es sind auch Leistungsprüfungen, die identische Fähigkeiten der vierbeinigen Athleten abrufen. Das wirft die Frage auf, ob hier nicht Abwechslung mehr Schwung in diese internationalen Vergleiche bringen würde! Zu UICL-Zeiten war es so, dass am ersten der beiden Wettkampftage das UICL-Rennen im Rahmen der europäischen Titelkämpfe anstand. Ein vollwertiges Titelrennen, vergleichbar in etwa dem UEFA-Cup im Fußball. Am zweiten Tag dann die eigentliche Europameisterschaft. Mit "Verschwinden" der UICL gab es dann neben der EM die Weltmeisterschaft im späten Frühling. Anstelle des UICL-Rennens im Rahmen der EM wurde am ersten der beiden Veranstaltungstage von EM und WM das Freundschaftsrennen eingeführt. Gedacht primär für die Hunde, die bei den eigentlichen Championships keinen Startplatz erhalten hatten. Einige Windhundfreunde möchten nun insofern zu alten Zeiten zurück, als sie die WM ganz gestrichen sehen wollen, dafür die Einführung eines zweiten Titelrennens am Tag vor der EM, analog dem früheren UICL-Rennen, preferieren. Ich würde dies bedauern. Zwei Jahreshöhepunkte auf internationaler Ebene stehen dem Rennwesen nicht nur gut an, sondern ermöglichen auch hervorragend einen Überblick über das generelle Leistungsniveau. Dennoch bin auch ich für Veränderungen. Sinnvoll wäre es, da die Klientel in jedem Fall bei beiden Veranstaltungen nahezu identisch ist und auch bleiben wird, die abzurufenden leistungsphysiologischen Fähigkeiten zu differenzieren. Vorschlag: Eine der beiden Meisterschaften wird jeweils als Kurzstreckenrennen/280m gezogen. Hier gäbe es zwei Möglichkeiten: Zum einen ein Jahr EM kurz, WM lang, im darauffolgenden Jahr umgekehrt; oder stets dieselbe der beiden Prüfungen kurz, die andere lang. In jedem Fall brächte dies eine Abwechslung und auch eine unterschiedliche Gewichtung der Chancen. Die Einführung der Deutschen Kurzstreckenmeisterschaft in den 80er Jahren, um den Blick auf die nationalen Gegebenheiten zu richten, hat sich längst bewährt. Dies würde, da bin ich sicher, auch eine variable Gestaltung der beiden internationalen Titelkämpfe tun! …Volker Dygas…
Cluvenhagen, 16. Mai: Wenn schon kein Fell zum Spielen greifbar ist, tut es zur Not
auch ein Stück Holz: Hondo Mondo vom rauhen Meer, achteinhalb Monate alter Rüde von Stefan Nabering,
macht seinem Besitzer weiter viel Freude. Am Sonntag war er Zaungast beim Rennen in Gelsenkirchen,
freute sich über ein Wiedersehen mit Hetman Platoff der Hertener Familie Lenhart. Und wir freuten
uns über das Foto von Hondo Mondo, das wir heute erhielten.
Hoisdorf, 15. Mai: Einen Doppelsieg haben die Vertreter vom rauhen Meer beim Preis von Schleswig-Holstein
in Hoisdorf gelandet. In der gemischten-A-Klasse behauptete sich El Maimoun vor Bardonecchia.
Die schnellste Whippetzeit der Veranstaltung lief aber in der Grundklasse der Rüden Feenpark vom rauhen Meer.
Er gewann seinen Vorlauf überlegen in 23,0 Sekunden über die 350 Meter auf feuchter Grasbahn. Im Finale versäumte
er sich etwas am Start. Als er seine Aufholjagd starten wollte, stürzte unmittelbar vor ihm ein Konkurrent.
"Sam" kam aus dem Rhythmus und das Rennen war gelaufen. Zwar kam der Schützling von Familie Giese noch auf Rang drei,
blieb mit 24,7 aber 1,7 Sekunden über seiner Vorlaufzeit, was umgerechnet etwa 25 Metern entspricht.
Dies soll den Erfolg des in 23,6 verdient siegenden Cullan`s Esquire aber nicht schmälern.
In der A-Klasse gewann El Maimoun seinen Vorlauf überlegen in 23,1 Sekunden. Im anderen Trial wurde Bardonecchia
nach gutem Start kurz vor dem Ziel in 23,8 Sekunden noch um eine Zehntel abgefangen.Das Finale sah Bardonecchia nach dem Start vorn, einzig El Maimoun konnte ihr zur Freude seiner Besitzerfamilie Latuske folgen. Ende gegenüber legte sich "Tommy" neben "Lilly" und hatte im weiteren Rennverlauf den längeren Atem. 23,2 Sekunden wurden für den Sieger gestoppt, als runner up kam Bardonecchia auf 23,5. Beide Hunde gehen jetzt zur Kurzstreckenmeisterschaft. El Maimoun, amtierender Derbysieger, sollte sich gut verkaufen. Ob Bardonecchia, die nach ihrer Hitzezeit ihr erstes Rennen bestritt, schon soweit ist, als Titelverteidigerin eine scharfe Klinge zu schlagen, sehen wir eher skeptisch. Die Titelkämpfe kommen noch ein/zwei Wochen zu früh für sie. Aber sie hat schon wieder viel Freude am Rennen, da ist Greppin in jedem Fall eine Reise wert. Gelsenkirchen, 15. Mai: Klein, aber oho: Ipanema vom rauhen Meer, eine junge, hübsche und zierliche Whippetdame, hielt beim Rennen Großer Preis von Gelsenkirchen im Emscherbruch die Fahne unserer Zucht hoch. In der Grundklasse der Hündinnen ging sie an den Start. Schon im Vorlauf setzte sie sich in 24,52 Sekunden auf der 360m-Grasbahn durch. Auch das Finale münzte sie in einen Triumph um, als sie in 24,66 vorn lag. Herzlichen Glückwunsch an die erfolgreiche Athletin und ihren Eigentümer Lutz Merkel! Venlo, 15. Mai: Das Glück war Cecil Pinto und seinen Schützlingen Areion und Falkenhain beim Pfingstrennen in Venlo/NL nicht hold. Beide hatten in den Vorläufen kein störungsfreies Rennen. So blieben ihnen die Ränge sieben und acht auf der 350m-Grasbahn, womit das Finale der Rüden-A-Klasse verpasst war. Da nur der jeweils Erste gestoppt wurde, lagen dem Besitzer auch keine Zeiten vor. Gewonnen wurde das Rennen von Marakaya`s El Cano Juan. Der amtierende Europameister und Favorit für die kommende Weltmeisterschaft ist ein Sohn von Oochigea`s Zampano. Für uns insofern eine gute Nachricht, als wir im Moment vielversprechende, acht Wochen alte Welpen von Zampano aus unserer Trollhetta vom rauhen Meer haben •
Ebenfalls zweimal triumphierte Areion vom rauhen Meer. Dabei wurden für "Ari" 23,75 und 23,73 Sekunden gestoppt. Der zweite Hund der Besitzerfamilie Schumacher/Pinto, Falkenhain vom rauhen Meer, schied nach 24,23 Sekunden als Zweiter und 24,34 als Dritter aus. 23,95 Sekunden benötigte Eezepeeze vom rauhen Meer (Familie Rogga) als Sieger seines ersten Vorlaufes. Im zweiten Durchgang bestätigte er diese Leistung mit 23,98 als Zweiter. Enormen Eindruck machte einmal mehr Embarcadero vom rauhen Meer. In seinem ersten A-Klasserennen gewann "Bobby" zur Freude seiner Besitzerin Vera Yildirim den Vorlauf in 23,73 Sekunden. Eine Atempause vor dem Finale gönnte er sich als Zweiter des zweiten Abschnittes in 24,15.
zuvor eine Krallenoperation zu überstehen gehabt hatte, klebte er am Zaun, beschleunigte, als
sich vor ihm die Lücke auftat und triumphierte im Ziel in 24,44 Sekunden. Besitzer Cecil Pinto:
"Bei dem starken Feld habe ich morgens aus vollem Herzen gesagt, dass das Erreichen des Finals
schon ein Erfolg sei. Dass Ari nun gewonnen hat, ist für mich das Größte!" Und beschert dem Sieger
ein Gemeinschaftserlebnis der besonderen Art mit seinem Besitzer: "Wenn Ari gewinnt, gehe ich mit
ihm heute noch gemütlich in die Badewanne", hatte Cecil Pinto vor dem Endlauf gelobt. Sie werden
ein fröhliches Planschen haben, die Glücklichen …
Fröhlich war auch die Stimmungslage von Vera Yildirim. Ihr Embarcadero, schon unter blau ins Finale
eingezogen, blieb als Zweiter nur acht Hundertstel hinter Areion. Die Rauhe-Meer-Triplette komplettierte Eezepeeze.
"Enzo" lag als Dritter in 24,54 nur zwei Hundertstel hinter Bobby. Hinter dem Vierten Bart Simpson
of the Runaway Rebels (24,68) blieb Birkhahn in 24,70 Sekunden Rang fünf vor Zorneagle's For Ever (24,82).
Bewährt hatten sich alle Starter bei der "Schlammschlacht" an diesem Tag, wie manche Teilnehmer die Duelle kommentierten.
A-Klasse der Hündinnen sah Ballysnip vom rauhen Meer am Start. 24,26 und 24,43 waren ihre Vorlaufzeiten als Erste bzw. Zweite. Im Endlauf kam sie nach 24,79 als Fünfte ein. Ihren Einstand in der A-Klasse gab Ipi Tombé vom rauhen Meer (Besitzerin Dr. Claudia Rittner). Im ersten Vorlauf sicherte sich "Ipi" Rang zwei in 24,70 Sekunden. Den zweiten Durchgang absolvierte sie in 24,73. 18 Hündinnen waren am Start. Deren 14 bewarben sich in der Grundklasse. Hier verpasste Ipanema vom rauhen Meer als Zweite in 25,17 Sekunden und Siegerin in 25,21 den Durchgang der sechs Besten nur um einen Platz. Besitzer Lutz Merkel weiß, dass es seiner kleinen und eleganten Schutzbefohlenen noch an einem guten Start fehlt. Sie verliert einfach zuviel Boden, wenn sie als Letzte aus der Box kommt. Doch das wird sie, da sind wir sicher, bald lernen zu verbessern.
Cluvenhagen, 5. Mai: Beste Erfahrungen macht Björn Wessels, Inhaber des Whippetzwingers Ghan buri ghan,
mit den Blutlinien vom rauhen Meer: Feierte er zunächst mit Ballysnip vom rauhen Meer etliche Rennsiege mit
dem Triumph beim Verbandssiegerrennen 2003 als Höhepunkt, zog mit der Hündin anschließend seinen B-Wurf,
so war ein Galan vom rauhen Meer jetzt für seinen D-Wurf mitverantwortlich:Gestern brachte Ghan buri ghan's Alizee nach dem Deutschen Rennchampion und Landesrennsieger Nordrhein-Westfalen , Areion vom rauhen Meer, 0/6 putzmuntere Welpen. Gratulation an Vater und Mutter, aber auch an Züchter Björn Wessels und die Deckrüden-Besitzerfamilie Schumacher/Pinto!
Das Malheur ereignete sich im Finale des gemischten Feldes der A-Klassen-Whippets.
Sachsenheim, 24. April: Respektvoll geschlagen haben sich die Vertreter vom rauhen Meer beim
Solituderennen auf der 350m-Sandbahn in Sachsenheim. So gab es je einen zweiten, dritten und sechsten Rang.Die A-Klasse der Rüden hatte mit dem Dritten der Europameisterschaften des letzten Jahres, dem Schweizer Romanow`s Winsten, einen eindeutigen Dominator. So behauptete sich der "Eidgenosse" bereits im Vorlauf klar in 24,01 Sekunden. Hinter ihm hatte Dr. Devious vom rauhen Meer (Eigentümer Familie Rabus) einen durchwachsenen Start, schlüpfte aber innen durch und kam in 24,76 Sekunden noch auf Rang zwei. Wie knapp der Einlauf war zeigt sich daran, dass der Vierte, Acatenango vom rauhen Meer (Eigentümer Familie Kölbel) mit 24,81 nur fünf Hundertstel zurücklag.
In der Nationalen Klasse verbesserte sich Botticelli vom rauhen Meer (Familie Rabus) als Vorlaufdritter
in 25,25 Sekunden im Endlauf auf 25,16. Mehr als Rang sechs war jedoch damit nicht drin. "Er hat immer einen Topstart,
hält lange mit, bricht aber zum Schluss unerklärlicherweise ein. Wir werden ihn jetzt bevorzugt auf der 280m-Distanz einsetzen",
kommentierte Jutta Rabus.
Zuerst steht der Erwerb der Rennlizenz auf dem Programm. Dann geht's zur Einmessung, die kein Problem sein sollte
und last not least wird der erste Renneinsatz voraussichtlich am 24. Juli in Hannover beim Welfenrennen erfolgen.
Vor allen diesen Aktionen freuen wir uns jedoch über dieses Foto des Youngsters, das uns seine Eigentümer,
die Essener Familie Zuber, zu seinem ersten "Jubiläum" mit besten Grüßen geschickt hat:
Ferry ist heute ein Jahr alt geworden.
Cluvenhagen, 14. April: Sieht sie nicht gut aus, die ein Jahr alte Gara Yaka vom rauhen Meer?
Kiki, wie die junge Dame aus der Verbindung des Belgiers Yamaha mit der deutschen Rennchampionesse
Briscola vom rauhen Meer gerufen wird, macht gerade ihre Lizenz, wird Ende des Monats gemessen werden.
Ihre holländische Familie Versluis baut sie umsichtig auf. Die in Deutschland nicht unbekannten
Whippetliebhaber sind sehr zufrieden mit der Kleinen und freuen sich gemeinsam mit den Züchtern
auf eine vielversprechende Rennkarriere.
Cluvenhagen, 13. April: Ist rührend besorgt um ihr Welpenquartett:
Flibbertigibbet vom rauhen Meer mit den einen Tag alten Kayf Tará, Königstiger, Kingmambo und König Darius.
Cluvenhagen, 12. April: Vera Yildirim mit ihrem baldigen Familienmitglied Julio Mariner vom rauhen Meer.
Julio ist der künftige Spielkamerad von Embarcadero vom rauhen Meer.
Schnellster Whippet an diesem Tag war auf der 360m-Sandbahn im nach dem Zeitsystem ausgetragenen Wettbewerb Birkhahn vom rauhen Meer. Familie Keil präsentierte den A-Klassen-Rüden gleich in sehr guter Verfassung. Im ersten Vorlauf dominierte "Michael" in 24,65 Sekunden. Da zum zweiten Vorlauf nur noch sechs Hunde angetreten wären, verzichtete der Veranstalter auf diese Prüfung und nominierte alle sechs Kandidaten für den Endlauf. Im Finale steigerte sich Birkhahn noch einmal und triumphierte in 24,50 Sekunden ungefährdet. Nach seinem Erfolg beim DWZRV-Siegerrennen in Gelsenkirchen eine Woche zuvor ließ Embarcadero vom rauhen Meer (Besitzerin Vera Yildirim) in der Grundklasse der Rüden nichts anbrennen. 25,16 Sekunden lief er als Sieger in seinem ersten Vorlauf. Im zweiten Vorlauf hatte er einen "kleinen Hänger", kam in 25,52 auf Rang zwei. Doch sofort erfolgte die Korrektur: 25,03 Sekunden im Endlauf brachten nicht nur Platz eins, sondern auch die Eintrittskarte in die A-Klasse beim nächsten Rennen.Ihren Renneinstand feierte Ipanema vom rauhen Meer in der Grundklasse der Hündinnen. Die kleine, elegante Hündin zeigte schon in den Lizenzläufen großen Kampfgeist, hat aber noch Probleme, einen guten Start zu erwischen. So versäumte sie sich auch im ersten Vorlauf, kam in 26,38 Sekunden als Dritte ein. Im zweiten Vorlauf war dann eine 25er Zeit fällig, als sie in 25,95 die Konkurrenz hinter sich ließ. Im Finale überquerte sie als Dritte in 25,82 den Zielstrich. Besitzer Lutz Merkel, in früheren Jahren ein Springreiter der Extraklasse und viele Male für Deutschland in Nationenpreisen im Parcours, durfte stolz auf den Einstand seines Schätzchens sein.
In Ostercappeln stellten sich Fiorella vom rauhen Meer (Vater Ivaldo/F, Besitzer Familie Hecker/Senz) und Inka Lilie vom rauhen Meer (Vater Binkie van de Spaarnemeute/NL, Besitzerin M. Pausch) dem Richter Kempe. Natürlich fehlt den beiden Rennhündinnen auf ihrer ersten Schau die Erfahrung im Ring, aber beide zeigten, dass sie hübsche und wesensfeste junge Damen sind. Karin stellte beide aus, Fiorella erhielt in der offenen Klasse ein unplatziertes V, Inka Lilie in der Zwischenklasse ein V3. Wir sind überzeugt, dass beide nicht nur als Vererberinnen, sondern auch in der Zucht gefallen werden. Die alte Dame, Juanita vom rauhen Meer (Besitzerin Gaby Assmann), die nicht nur eine excellente Rennhündin und Vererberin war, lief auch in der Show allen den Rang ab. Sie erhielt ein V1 und wurde "Best in Show" bei den Veteranen. Aus Nürnberg kommt die Nachricht, dass Acatenango vom rauhen Meer (Vater Old Road's Rod/Besitzer Familie Kölbel) angekört ist. Der schnelle Rüde mit dem ausgeglichenen Wesen steht sicher wieder vor einer guten Rennsaison.
So führte er auch im Emscherbruch lange Zeit, nahm aber in der Kurve Tempo heraus. Er kam als Dritter zwar noch ins Ziel, lahmte jedoch sofort nach dem Anleinen.
Der hinzugezogene Bahntierarzt Dr. Apelt erörterte gemeinsam mit der Eigentümerin
Nicole Frensel und mir die Situation. Es gebe, so der Spezialist, zwei Alternativen:1. Der Hund läuft ab sofort keine Rennen mehr, dann kann er ohne Beschwerden im Alltag alt werden; 2. Der Hund wird an der Schulter operiert, Kostenaufwand für CT und OP erheblich, Chance etwa 50 bis 70% Dr. Apelt bestätigte auch aus medizinischer Sicht den subjektiven Eindruck von Züchter und Eigentümerin, dass Zatopek auf der Geraden zwar klarkommt, doch sofort Schmerzen hat, wenn es in die Kurve geht. Die Lösung war bald gefunden: Alchimist wird keine Rennen mehr laufen. So ist es für ihn am besten und nur sein Wohlbefinden soll Entscheidungsgrundlage sein. Von Beginn seiner Rennlaufbahn an zeigte der Rüde sein großes Potenzial, vor allem in der Startphase. Das früh aufgetretene Problem machte sich jedoch immer wieder in immer stärkerem Maß bemerkbar. So hatte er letztlich nicht die Erfolge, die aufgrund seiner Veranlagung möglich gewesen wären. Doch neben einigen Rennsiegen wurde er auch jeweils Dritter der Deutschen Kurzstreckenmeisterschaft 2004 (wo er noch drei Meter vor dem Ziel führte), des Verbandssiegerrennens 2003 und des DWZRV-Jubiläumsrennens 2002 sowie Fünfter des Bundessiegerrennens 2003. Auch darauf sind Eigentümer und Züchter stolz. Wir als Züchter wünschen Alchimist ein langes Leben in Gesundheit und Harmonie im Kreis seiner Essener Familie Frensel!
Zehn Whippets vom rauhen Meer stellten sich in der Heimatstadt des Fußball-Bundesligisten und Anwärters auf die Deutsche Fußball-Meisterschaft, FC Schalke 04, vor. Bei den Hündinnen der A-Klasse waren dies Briscola und ihre Wurfschwester Ballysnip. Mit vier Teilnehmerinnen war das Feld zwar quantitativ schwach besetzt, doch ergänzt durch al Fao's Dark Angel und Tebby vom Meatloaf qualitativ ansprechend. Seinen Reiz gewann das Rennen dadurch, dass Briscola und Ballysnip jeweils nur noch eine Anwartschaft zum Erwerb des Rennchampionats fehlte. Bei vier Kontrahentinnen würde nur der Sieger eine solche bekommen. Für Spannung war also gesorgt. Im Vorlauf erwischte Briscola einen Bombenstart, zehrte davon gegen eine immer mehr aufrückende Ballysnip bis ins Ziel. 24,02 Sekunden für "Laura", 24,12 für "Snippi" stoppten die Zeitnehmer auf den Rängen eins und zwei.
Das Finale über die 360 Meter auf der gut präparierten Grasbahn hatte eine
ähnliche Dramaturgie. Lauras Start war nicht ganz so stark wie im Vorlauf.
Doch es reichte, um nach vorn zu kommen und sich auf der Gegengeraden zu lösen.
Snippi startete etwas besser als im Vorlauf. Sie machte sich bald von den beiden
anderen Kontrahentinnen frei und nahm die Verfolgung ihrer Schwester auf.
Immer knapper wurde der Abstand. Die Ziellinie kam für Briscola gerade recht.
Es hätte kaum weiter sein dürfen. 24,09 Sekunden zeigte die Uhr für sie, 24,11 für ihre Schwester.Damit hatte die Hamburger Hündin nicht nur gewonnen, sondern zur großen Freude ihrer Eigentümerin Sabine Bassimir auch die letzte Anwartschaft zum Erwerb des Titels "Deutscher Rennchampion" erfüllt. Herzlichen Glückwunsch auch von uns an die zwölffache Mutter und ihre Eigentümerin. Gerade Sabine Bassimir, die ihre Hunde immer top vorbereitet an den Start bringt, die aber mit ihren Schützlingen neben allen Erfolgen des öfteren auch vom Rennpech verfolgt war, ist dieser Triumph zu gönnen. Nicht zu vergessen der ebenso passionierte Iserlohner Björn Wessels. Er blieb auch nach dem knapp verpassten Sieg authentisch und machte aus seiner Traurigkeit kein Hehl. Aber wir sind sicher, dass Ballysnip die Anwartschaft noch erwerben wird und drücken dafür alle Daumen! Klein, aber oho! Diesen Eindruck bestätigte in der Grundklasse der Rüden wieder einmal Embarcadero vom rauhen Meer. Der schmale und elegante Rüde war bereits im Vorlauf eine Klasse für sich, als er in 23,92 Sekunden reüssierte. Auch im Finale setzte sich "Bobby", von Besitzerin Vera Yildirim gut vorbereitet, gleich ab und steigerte seine Vorlaufzeit als überlegener Sieger noch auf 23,70 Sekunden. Nur der Sieger der nationalen Klasse lief an diesem Tag bei den Whippets in Gelsenkirchen eine bessere Zeit.
In dieser nationalen Klasse ging vom rauhen Meer Fiorella an den Start.
Die Eigentümer Kirsten Hecker und Torsten Senz aus Minden waren im Vorfeld etwas skeptisch.
Die Rückkehr aus dem Urlaub in den Dolomiten war erst zwei Tage her. Und dort hatten sie "Maroni"
nur an der Leine führen können. "Wir hätten gern Schnelligkeitstraining gemacht", so Kirsten Hecker,
"aber im Gegensatz zu unserer Heimatstadt waren dort alle Sportplatzanlagen abgeschlossen."Im Vorlauf erwischte Maroni einen katastrophalen Start, wurde in 24,26 Sekunden Dritte. Das Finale sah sie mit einem Bitzstart. Bis Ende der Gegengeraden führte sie sicher. Dann schaltete Indiana Jones of Good Family (die Größenklasse lief gemischt) den Turbo ein. Der mutmaßlich zur Zeit schnellste deutsche Rennwhippet kam in 23,38 Sekunden noch zu einem überlegenen Sieg. Fiorella fing bereits in der Kurve an zu "schaukeln". Bei nachlassender Kraft stimmte die Bewegungsökonomie nicht mehr. Dennoch kam sie als sichere Zweite in 24,01 Sekunden ins Ziel. Die schlanke und elegante Hündin (nur 11 kg Renngewicht) wird in dieser Saison aber noch eine scharfe Klinge schlagen.
23,87 Sekunden lief Areion vom rauhen Meer (Familie Schumacher/Pinto) als Sieger seines Vorlaufes. An dritter Stelle liegend, stieß er gegenüber auf der Innenseite durch und gewann überlegen. Sicher in Führung lag auf der Gegengeraden in seinem Vorlauf Alchimist. Doch in der Kurve machten sich wieder seine Schulterbeschwerden bemerkbar. Als Dritter in 24,06 Sekunden im Ziel, zog Besitzerin Nicole Frensel den Hund auf tierärztliches Anraten zurück. Er wird keine Rennen mehr laufen. Mehr dazu morgen in einer nachträglichen Würdigung dieses tollen Athleten unter Aktuelles.
Von Anfang an hinten liegend, kam Falkenhain vom rauhen Meer noch auf Rang drei in 24,07 Sekunden.
Im Zwischenlauf hatte "Teddy" zur Freude seiner Besitzerfamilie Schumacher/Pinto dann Glück,
den lange führenden Tancreve vom Meatloaf in 24,23 zu 24,24 Sekunden noch knapp abzufangen und sich das Finalticket zu ergattern.Rot, weiß und schwarz waren die Farben der drei Vertreter vom rauhen Meer im Endlauf. Und genau diese drei Farben leuchteten nach dem Start hinten auf. Am schlimmsten erwischte es Falkenhain. "Teddy", von meiner Frau Karin eingesetzt, hatte sich nach deren Aussage im Startkasten in kürzester Zeit dreimal um die eigene Achse gedreht, kam mit Verspätung aus der Box und in der A-Klasse ist solch ein Versäumnis nicht mehr zu kompensieren. In 24,31 Sekunden wurde er Sechster. Dass seine jugendliche Betreuerin Jenny Schumacher, assistiert von ihrer Freundin Michelle Zuber, bei der Siegerehrung dennoch stolz auf ihren Schützling war, braucht nicht besonders betont zu werden. Eine Aufholjagd starteten aus hinteren Regionen Eezepeeze und Areion. Diese führte sie noch auf die Plätze zwei und drei in 23,96 bzw. 23,98 Sekunden. Den Start-Ziel führenden Bart Simpson of the Runaway Rebels noch in Verlegenheit zu bringen, dazu reichte es für das Duo nicht mehr. Familie Rogga als Besitzer von "Enzo" durfte sich außer über Rang zwei aber noch über die Anwartschaft zum Deutschen Rennchampionat freuen. Dieses hätte auch "Ari" als Dritter erhalten, doch hat er den Titel bereits seit einiger Zeit in der Tasche. Insgesamt war es bei Traumwetter eine gelungene Veranstaltung in Gelsenkirchen. Vor allem dem Ausrichter hätte ich jedoch eine insgesamt größere Beteiligung gewünscht. Aber die Saison ist lang und für ein Titelanwartschaftsrennen gleich Anfang April hat sich wahrscheinlich nicht jedermann begeistern können.
Im Finale startete "Bobby" nach Aussage von Jutta Rabus jedoch mäßig. Zudem wurde er von einem tschechischen Gast, offensichtlich einem Außenläufer, noch nahezu bis an die Außenabgrenzung der Bahn "mitgenommen". Da waren die Chancen nach vorn auf den Nullpunkt gesunken. Zumal die beiden Führenden geschickt "die Bude zumachten", als ihr Verfolger attackierte. In 25,03 Sekunden sicherte sich Dr. Devious aber noch Platz drei.
Speziell an die Eigentümer von Whippets vom rauhen Meer eine Bitte: Informieren Sie uns immer, wenn etwas anliegt. Seien es Renn-, Coursing oder Schauergebnisse, Körungen, Messungen, Lizenzvergaben, was auch immer. Gern veröffentlichen wir diese Fakten. Und wenn Sie ein besonders schönes Foto oder eine nette Geschichte von ihrem Whippi haben: Immer her damit! Nur das, was wir erfahren, können wir auch publizieren! In diesem Sinn allen Homepagebenutzern eine erfolgreiche und harmonische Saison 2005!
In der Grundklasse der Whippets gestaltete "Ipi" beide Vorläufe zu überlegenen Auftritten. Mit 25,46 und 25,61 Sekunden war sie für die Konkurrenz eine Nummer zu groß. Im Endlauf kam Ipi kurz nach dem Start beim fairen Kampf um die Position an der Innenseite ausgerechnet ihr Familienkumpel Nora von der Allmend ins Gehege. Der massive Körperkontakt kostete sie zwar eine gute Position, nicht aber ihren Kampfgeist. So eroberte sie sich eindrucksvoll die Spitze und siegte in 25,78 Sekunden für die 375 Meter auf der Sandbahn. Für Dr. Claudia Rittner war besonders erfreulich, dass ihr zweites Eisen im Feuer, Nora, als runner up das Ziel erreichte und den Doppelsieg komplettierte. Für beide Hündinnen ist jetzt Oberhausen am 17. April das nächste Ziel.
Jagger: weiß, rotgestromte Platten, Maske; Jolly Jinks S: weiß-rotgestromter Mantelschecke, Maske; Juwwi: isabell, weiße Abzeichen, Maske;
Trollhetta vom rauhen Meer hat nach Oochigea's Zampano sieben prachtvolle Welpen gebracht, vier Rüden und drei Hündinnen. Alle Youngsters gedeihen prächtig, die Mutter ist wohlauf: Es war eine problemlose Geburt. Die Farben dieses vielversprechenden Wurfes: isabell, isabell-gestromt, weiß/roter Mantelschecke, weiß-isabellfarbener Mantelschecke, weiß mit roten Platten und weiß mit rotgestromten Platten. Alle Welpen haben jeweils eine blaue oder eine schwarze Maske. "Molly" und ihre Kinder sowie Karin sind ein Herz und eine Seele. Wie bei jedem Wurf hat Karin sich ein Bett ins Arbeitszimmer neben die Wurfkiste gestellt, als die Hündin den 55. Tag hatte. Sie schläft jetzt auch dort, bis die Welpen zwei Wochen alt sein werden. So ist intensive Rund-um-die-Uhr-Betreuung gewährleistet. Der Tierarzt hatte ja einen, maximal zwei Welpen prognostiziert. Unsere Kinder meinten, dass wenn unsere Hunde auf der Rennbahn genau solche Experten seien wie der Tierarzt bei Ultraschall-Prognosen, liefen sie 350 Meter in 30 Sekunden so langsam, dass man Ihnen unterwegs "die Schuhe besohlen könnte …" Aber wir freuen uns über die prachtvolle Schar: Topabstammung, Instinktsicherheit von der ersten Lebenssekunde an, attraktive Farben und korrekte Gebäude: Er wird seinen Weg machen, der J-Wurf!
Cluvenhagen, 2. März: Fünf Monate war Hondo Mondo gestern alt, als wir Grüße von seinem Eigentümer
Stefan Nabering erhielten. Es geht dem Kleinen, wie das Foto zeigt, ausgezeichnet. Wie im übrigen dem gesamten H-Wurf,
der für seine Eltern Caballero und Yasna Ehre einlegt.
Für die anderen drei war es Messung Nummer zwei. Derbysieger El Maimoun (Familie Latuske, Schnakenbek) holte sich nach dem Einmessen mit 49,5 cm auch sein Körmaß ab. Ebenso eingemessen wurde Feenpark (Familie Giese, Oldenburg), der das Körmaß 51,0 cm erhielt. In der Größenklasse wird weiter seine Schwester Fiorella (Familie Hecker/Senz, Minden) starten, dort aber wie gewohnt eine scharfe Klinge schlagen. Da sie zwar ein Körmaß von 50,0 cm erhielt, aber eine sehr elegante Hündin von nur 11,5 kg Gewicht ist, macht sie dies im Verbund mit ihrer großen Schnelligkeit und ihrem ruhigen Wesen sowie ihrer exzellenten Abstammung natürlich zu einer potenziellen Zuchtperle. Wir wünschen allen Hunden und Eigentümern viel Freude in der kommenden Rennzeit.
Reflexionen über Antrag 39 zur JHV (UW 02/05, S. 43): Hanna und Rudi Wurzel, Whippetzüchter Fire Game`s, haben sich dankenswerterweise entschlossen, diesen Antrag über ihre Landesgruppe Weser/Ems einzubringen. Zum Sachstand: Für den Erwerb des Titels Deutscher Rennchampion sind vier Anwartschaften erforderlich. Es reüssiert, wer jeweils unter den besten 25 Prozent seines Teilnehmerfeldes landet. Es zählen die Rennen DWZRV-Siegerrennen, DWZRV-Verbandssiegerrennen, DWZRV-Deutsches Derby und VDH-Bundessiegerrennen. In früheren Jahren zählte auch die Deutsche Kurzstreckenmeisterschaft dazu. Das ist abgeschafft worden zu einer Zeit, als es mit nationaler und internationaler DM sowie einem zweiten BSR, dem DWZRV-Bundessiegerrennen, eine Renntitelinflation auf nationaler Ebene gab. Diese Zeiten sind vorbei. Angesichts der Tatsache, dass alle oben genannten Rennen eine Leistung über dieselbe Distanz abrufen und bewerten, die Kurzstreckenmeisterschaft aber (nomen est omen) die Fähigkeiten über eine kürzere Strecke prüft, würde hier bei Anerkennung zum Deutschen Rennchampion eine weitere Leistungskomponente erfasst. Außerdem ist es vorsichtig ausgedrückt befremdlich, wenn z. B. ein Hund, der beim DWZRV-Siegerrennen Zweiter von acht Teilnehmern in der Grundklasse wird, eine Anwartschaft erhält, der Deutsche Kurzstreckenmeister aber, der sich gegen 24 Kontrahenten durchgesetzt hat, nicht.
Reflexionen über die Anträge 35 und 36 zur JHV (UW 02/05, S. 43): Im Prinzip sinnvoll und nachvollziehbar, doch ist der Antrag 36 der realistischere und praxisorientiertere. Wenn genügend Hunde am Start sind, spricht nichts dagegen, die Nationale Klasse auch bei den Senioren getrennt laufen zu lassen. Doch wenn nicht, muss die Möglichkeit des gemeinsamen Startens gegeben sein. Ein Beispiel aus der Praxis: Es sind zu einem Rennen in der Seniorenklasse zwei Rüden (eingemessen) und zwei der Nationalen Klasse gemeldet. Nach Antrag 35 würden alle vier nicht starten können oder lediglich Schauläufe absolvieren. Das kann es nicht sein. Nach Antrag 36 würden alle vier in einem Viererfeld am Rennen teilnehmen. Wären stattdessen jeweils drei Rüden gemeldet, liefen sie auch nach Antrag 36 getrennt.
Reflexionen über den Antrag 33 zur JHV (UW 02/05, S. 42): Hier besteht nach meiner, zugegebenermaßen subjektiven, Einschätzung kein Handlungsbedarf. Ich wundere mich seit Jahren, wie gut kompetente und sachkundige Rennfachleute die Nominierungen für die internationalen Titelrennen über die Bühne bringen. Gerade wir bei den Whippets haben mit einem Konkurrenzverein innerhalb des VDHs eine auf den ersten Blick schwierige Situation. Doch mit sachkundigem und maßvollem Abwägen aller Umstände ist hier aus meiner Sicht stets sinnvoll nominiert worden. Warum also etwas ändern, was zudem noch für die Verantwortlichen so etwas wie eine "Ohrfeige" darstellt? Noch `mal: Kein Handlungsbedarf!
Reflexionen über die Anträge 31 und 32 zur JHV (UW 02/05, S. 42): Um vorweg eines festzuhalten: Die Landessiegerrennen in der bisherigen Form sind für mich in der Theorie optimal. Sie ermitteln die besten Hunde einer Landesmeisterschaft. Diese Titelvergabe auf Landesebene gibt es in praktisch allen Sportarten. Des weiteren geben sie den Hunden, für die es bei nationalen Titelkämpfen vielleicht zur Finalteilnahme nicht ganz reicht, die Möglichkeit, bei einem Titelrennen im Kampf um den Sieg oder doch zumindestens die Finalteilnahme mitzusprechen. Außerdem dient der Tag nicht zuletzt der Förderung und Festigung gruppendynamischer Prozesse zwischen den Landesgruppen-Mitgliedern. Leider hat sich das Ganze in den letzten Jahren zunehmend als rein theoretisch erwiesen. Die Teilnehmerzahlen sanken und befinden sich, von Ausnahmen abgesehen, auf einem Niveau, dass änderungsorientiertes Handeln zwingend notwendig macht. So gesehen kann die neue Lösung aus meiner Sicht nur eine "1b-Variante" sein. Doch gibt es keine Alternative. Welche der beiden angebotenen Varianten ist vorzuziehen? Ich plädiere für Antrag 31. Eine Lösung ohne Nachteile kann es nicht geben. Bei dem Antrag 31 sehe ich als einzigen Nachteil, dass zumindestens für einige Teilnehmer weite Fahrten entstehen. Als Nordlicht fällt mir zum Beispiel ein, dass es für einen Windhundfreund sicher etliche Kilometer nach Greppin sind. Oder für einen Sportfreund aus Wulfen nach Osnabrück. Doch das ist einmal im Jahr vertretbar. Zudem geht im Jahr darauf bei einem Wechsel der Austragungsorte ein anderer Sportkamerad mit seinem Hund "auf große Fahrt". Antrag 32 zielt auf eine Angleichung an die Lösung bei Schauveranstaltungen auf Landesebene. Doch ist er von der Terminfindung her unrealistisch. Außerdem fände ich es wichtig, dass die Teilnahmemöglichkeit bei diesen Veranstaltungen auf einen bestimmten Kreis, geographisch selektiert, beschränkt bleibt. Das gibt auch den Hunden, die nicht zur nationalen Spitze gehören, unter Umständen eine Chance. Außerdem hat bei den Schaus, bedingt durch die unterschiedlichen subjektiven Vorlieben der Richter, der eine oder andere Hund, der in Ort B bei der einen Landesgruppe verlor, gegen denselben Gegner in Ort A mit einem anderen Richter eine relle, neue Chance. Auf der Bahn ist zwar auch einiges von Rennverlauf und Tagesform abhängig, doch die Leistungsstärke des jeweiligen Hundes liegt eben auf einem bestimmten Niveau. Deshalb: Die Relität erzwingt eine Änderung, Antrag 31 ist der sinnvollere.
Reflexionen über den Antrag 30 zur JHV (UW 02/05, S. 42): Wo Kosten anfallen, sollen Sie auch beglichen werden. Gegen diesen Grundsatz ist nichts einzuwenden, außerdem liegen den Kalkulationen der Renn- und Coursingvereine realistische Annahmen zugrunde. Die Erhöhung sieht prozentual happig aus, doch zwingt auch hier die Realität meines Erachtens zu diesem Schritt. Deshalb bin ich dafür, dass der Antrag durchkommt. Doch sehe ich dies lediglich unter kurzfristigem Aspekt. Mittel- und langfristig möchte ich ein Thema anschneiden, mit dem ich schon seit Jahren gern Gesprächspartnern auf den Rennbahnen nähertrete: Als langjähriger Leichtathlet habe ich oft Blicke hinter die Kulissen bei Veranstaltungen in dieser Sportart werfen können. Und so weiß ich, dass es heute bei nahezu allen Sportfesten, vor allem auch im Nachwuchsbereich, eine Selbstverständlichkeit ist, dass die Teilnehmer/innen ihre Teilnahme und ihre Leistungen auf einer Urkunde dokumentiert bekommen. Logistisch ist es überhaupt keine Schwierigkeit mehr, dass, z. B. bei einem Sportfest mit 1000 Kindern, alle abends mit einer Urkunde stolz nach Hause gehen. Darauf steht ihr Name, der Verein, die Disziplin, in der sie gestartet sind, ihre Jahrgangsklasse, ihre Platzierung und ihre Leistung. Die Dinger nehmen auch nicht viel Platz weg. Bei uns hatte und hat jedes Familienmitglied, Eltern und Kinder, einen Ordner, in Klarsichthüllen werden die Urkunden geschützt. Noch nach Jahren ermöglicht einfaches Nachsehen in kürzester Zeit die historische Reminiszenz an Ereignisse, die ansonsten kaum noch erinnerlich sind. Warum soll dies in der Windhundszene nicht möglich sein? Sind die Hundeeigentümer wirklich so "pokalgeil", wie Funktionäre dies oft schildern? Wäre es vielen Windhundfreunden in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht lieber, Geld zu sparen? Denn kostengünstiger wäre die Urkunden-Lösung ohne Zweifel und im Computerzeitalter logistisch auch machbar, wie uns das Vorstandsmitglied eines Rennvereins versicherte. Schwierig wird das Ganze an einem Punkt: Die Renn- und Coursingklubs müssen sich einig sein. Der eine so, der andere so, das wird nicht gehen. Und dass bei Titelrennen z. B. der Sieger und die beiden runner ups weiterhin Trophäen erhalten, kann ich mir auch vorstellen. Es wäre schön, wenn viele Windhundfreunde bei den Rennvereinen vorsprächen und auf eine solche Lösung hinweisen würden.
Im Vertrauen auf die Fachkompetenz des Docs trafen wir dann die Entscheidung: Es wird einen weiteren Wurf vom rauhen Meer geben. Und da die jungen Remonten unseres H-Wurfes aus dem letzten Jahr prächtig gedeihen, gut im Maß liegen und auch durch bezaubernde Charaktere für sich einnehmen, fiel nach reiflicher Überlegung, wer denn dann Flibbertigibbet decken solle, die Wahl gegen zwei ausländische und einen inländischen Konkurrenten auf Zorneagle's Caballero. "Betty" zeigte sich beim heutigen Deckakt ebenso begeistert wie ihr Partner. Sehr zur Freude der Besitzerfamilie Jakobi und des Züchters. Und so hoffen wir, dass etwa dreieinhalb Wochen nach Trollhettas Sprössling dann ca. Mitte April die kleinen Schätzchen des K-Wurfes aus der Verbindung Zorneagle's Caballero x Flibbertigibbet vom rauhen Meer zur Welt kommen werden. Beide Eltern schnell, schön und wesensfest, der Vater ein bewährter Top-Deckrüde, die Mutter eine vielversprechende Nachwuchsvererberin, dazu beide mit einem internationalen Spitzenpedigree, das ideal zum Stammbaum des Partners passt - wir sind jetzt schon gespannt auf den Nachwuchs!
Glückwunsch an beide zur Körung!
Gerade erst neun Monate alt geworden, feierte Graf Ferry vom rauhen Meer (Familie Zuber) sein Schaudebut in der Jugendklasse. Ein bisschen fehlte dem jungen Hund und seiner Besitzerin noch die Routine, doch mit einem v3 gab es einen hervorragenden Einstand. Lehrgeld zahlen musste dagegen Falkenhain vom rauhen Meer (Familie Schumacher/Pinto) in der offenen Klasse. Seine Präsentation brachte lediglich ein g.
Das ließ mir nun doch keine Ruhe und ich habe mich sofort ins Auto gesetzt und bin gen Waddinxfeen gefahren. Auch orkanartige Böen und kilometerlange Staus konnten "Molly" und ihren Chauffeur nicht bremsen. Hocherfreut war Zampano, als er uns erblickte. Diesmal ging's noch schneller! Eine halbe Stunde, nachdem wir das Haus unserer Gastgeberfamilie betreten hatten, waren wir schon wieder auf dem Heimweg. Und vom Gefühl her tendiere ich dazu, dass der heutige Decktag die Welpen bringen wird. "Molly" jedenfalls ist wieder 'mal so richtig zufrieden…
Cluvenhagen, 6. Januar: Ein Wiedersehen mit Hectorprotector hat es heute für uns gegeben, als seine Besitzer,
Familie Lilischkis aus Friedrichshafen, Neujahrsgrüße mit optischen Impressionen des vier Monate alten Youngsters
verbanden. Ein vielversprechender Bursche, dieser Hector, aber nicht nur er, auch der gesamte H-Wurf erfreut seine
Besitzer und damit auch uns!
Wenn jemand auch kämpft, wird er doch nicht gekrönt, er kämpfe denn recht. |